Blick ins Buch

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Shutter Island

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Über das Buch

Wo ist Rachel Solando?Die geisteskranke Straftäterin ist aus ihrer verriegelten Zelle entwichen - kann Rachel durch Wände gehen? Die US Marshals Teddy Daniels und Chuck Aule reisen an, um in der geschlossenen Anstalt auf Shutter Island zu ermitteln, aber sie laufen überall gegen Wattewände. Und plötzlich scheinen sich noch andere Wände um die beiden zu schließen, Mauern aus Wahn und Schweigen.Die Romanvorlage wurde von Martin Scorsese verfilmt.

Editionen (9)

ISBN9783941239432
VerlagSchreiber & Leser
Erscheinungsdatum30.07.10
Seitenzahl128

Rezensionen & Bewertungen

247 Bewertungen

57 Rezensionen

4,3

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  • jinx
    jinx

    877 Follower

    4,5

    Ja, es war ein grausamer Streich, den sein Verstand ihm spielte, aber Teddy hatte sich längst ergeben. Immerhin besaß das Ganze eine gewisse Schlüssigkeit, weil das Aufwachen ein fast geburtsartiger Vorgang ist. Man taucht ohne Vorgeschichte aus dem Schlaf auf, verbringt einige Zeit blinzelnd und gähnend damit, die eigene Vergangenheit zusammenzusetzen und ihre Bruchstücke in eine chronologische Abfolge zu bringen, ehe man sich für die Gegenwart rüstet. 🌀🌀🌀🌀🌀🌀🌀🌀🌀🌀🌀🌀🌀🌀

    Ich habe den Film Shutter Island vor vielen Jahren gesehen und noch gut in Erinnerung gehabt, dass er mich damals sehr beeindruckt hat. Umso größer war die Neugier, als ich herausfand, dass es die Geschichte ursprünglich als Buch gibt – also musste ich es natürlich lesen. Und ich muss sagen: Das Buch hat mich vollkommen abgeholt. Es ist spannend, dicht erzählt und lässt sich erstaunlich schnell lesen, ohne dabei oberflächlich zu wirken. Die Handlung schreitet zügig voran, bleibt dabei aber konstant atmosphärisch. Spätestens ab der Hälfte konnte ich es kaum noch aus der Hand legen. Die Geschichte ist eine intensive, wilde und zutiefst tragische Reise mit dem Hauptprotagonisten. Man folgt ihm immer tiefer in eine Welt, die zunehmend beklemmender wird – nicht nur wegen des Schauplatzes, sondern vor allem wegen der inneren Abgründe, die sich öffnen. Realität, Schuld, Erinnerung und Verdrängung verschwimmen immer stärker, bis man selbst nicht mehr sicher ist, was man glauben soll. Das Ende ist für mich sehr gelungen. Es ist konsequent, schmerzhaft und erschütternd – kein Wohlfühlabschluss, sondern einer, der lange nachhallt. Ein Ende, das Fragen stellt, statt sie bequem zu beantworten. ✨️ Fazit ✨️ Shutter Island ist ein intensiver psychologischer Thriller, der weniger durch Schockmomente als durch seine psychische Tiefe wirkt. Ein Buch über Trauma, Schuld und die Frage, wie viel ein Mensch ertragen kann, bevor er zerbricht – oder sich schützt, um weiterleben zu können. Für mich eine sehr eindrucksvolle Lektüre, die auch nach dem Zuklappen noch lange im Kopf bleibt.

    Ja, es war ein grausamer Streich, den sein Verstand ihm spielte, aber Teddy hatte sich längst ergeben. Immerhin besaß das Ganze eine gewisse Schlüssigkeit, weil das Aufwachen ein fast geburtsartiger Vorgang ist. Man taucht ohne Vorgeschichte aus dem Schlaf auf, verbringt einige Zeit blinzelnd und gähnend damit, die eigene Vergangenheit zusammenzusetzen und ihre Bruchstücke in eine chronologische Abfolge zu bringen, ehe man sich für die Gegenwart rüstet. 

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    20. Jan. 2026

  • literally.coco
    literally.coco

    1208 Follower

    5,0

    »Die Wahrheit ist, du kannst jemanden nicht wirklich kennen, bis du seine Verluste kennst. Dort lebt ihre Geschichte.«

    Obwohl ich den Film schon kannte, hat mich Shutter Island wieder völlig abgeholt – ich war zu keinem Zeitpunkt gelangweilt. Im Film gibt es einige Horrorelemente, auf die im Buch weitgehend verzichtet wird. Trotzdem bleibt es durchgehend unglaublich spannend. Dennis Lehane weiß einfach, wie man Charaktere schreibt – und vor allem, wie man psychologische Thriller erzählt.🙌🏼 Das Buch ist atmosphärisch, mysteriös, mindfucking und dabei einfach unfassbar tragisch.🤯💔 Vielleicht war es keine gute Idee, direkt nach Mystic River auch Shutter Island zu lesen – damit habe ich mir die volle Ladung emotionalen Schaden abgeholt.😭 Im Vergleich zum Film lässt das Buch am Ende keine Spekulationen zu; das Ende ist eindeutig. Ich habe mich 15 Jahre lang immer mal wieder gefragt, wie das Filmende wirklich gemeint ist, dabei hätte ich nur das Buch lesen müssen – HÄTTE ICH VERMUTLICH AUCH GETAN, WENN ICH VON DEM BUCH GEWUSST HÄTTE.🤬 Better late than never.🥲

    »Die Wahrheit ist, du kannst jemanden nicht wirklich kennen, bis du seine Verluste kennst. Dort lebt ihre Geschichte.«

    24. Nov. 2025

  • lena_liest_0807
    lena_liest_0807

    283 Follower

    4,0

    Nichts ist so wie es scheint

    Ich fand das Buch sehr gut. Die Handlung war spannend,wendungsreich aber auch undurchsichtig und verwirrend. Am Ende gab es eine Wendung mit der ich absolut nicht gerechnet hatte.

    16. Nov. 2025

3 von 57 Rezensionen

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