Blick ins Buch

Krimis

Auf Ehre und Gewissen

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Über das Buch

Ein Elite-Internat: Tradition, Ehre und Leistung bestimmen das Leben der Schüler. Ausgerechnet hier wird eines Tages die Leiche des kleinen Matthew Whateley gefunden, und damit beginnt die Fassade von Moral und Kameradschaft zu bröckeln. Bei ihren Nachforschungen treffen Inspector Lynley und Sergeant Barbara Havers von Scotland Yard allerdings auf eine Mauer des Schweigens...

Editionen (9)

ISBN9783940273161
VerlagSchall & Wahn
Erscheinungsdatum07.11.22

Rezensionen & Bewertungen

52 Bewertungen

7 Rezensionen

4,2

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  • osarah1602
    osarah1602

    153 Follower

    Der Einstieg in diesen Kriminalroman fiel mir alles andere als leicht. Die Erzählweise der Autorin ist sehr speziell und hat mir persönlich das Lesen über weite Strecken erschwert. Gerade in der ersten Hälfte des Buches hatte ich Mühe dranzubleiben – ich habe mich buchstäblich durchgekämpft. Möglicherweise liegt das an dem englischen Erzählstil, der sprachlich und atmosphärisch einiges an Konzentration erfordert. Doch wer durchhält, wird belohnt: Ab etwa der Mitte nimmt die Geschichte spürbar an Fahrt auf. Die Spannung steigt, es ergeben sich komplexe Verstrickungen, und die verschiedenen Handlungsfäden beginnen, sich zu einem stimmigen Ganzen zu verweben. Neben dem eigentlichen Kriminalfall gibt es auch fein angedeutete zwischenmenschliche Beziehungen sowie persönliche Entwicklungen rund um die bekannten Ermittler, was der Geschichte zusätzliche Tiefe verleiht. Insgesamt ein Roman, der Geduld erfordert – aber wer sich auf den Stil von Elizabeth George einlässt, wird mit einer intelligent konstruierten Geschichte belohnt, die besonders in der zweiten Hälfte überzeugt.

    1. Juli 2025

  • bauli95
    bauli95

    19 Follower

    4,0

    Klassischer Lynley-Krimi

    Bin schon lange großer Fan der Lynley und Havers Reihe. Hab erst die neueren Werke gelesen und seit kurzem angefangen die ersten Teile zu lesen. Nach dem ich die ersten Beiden Bände der Reihe zwar sehr spannend, aber etwas langatmig fand, nimmt dieser nach einem etwas zähen Start schnell an Fahrt auf. Die Figuren wirken alle authentisch, die Geschichte hat viele Wendungen und bleibt bis zum Ende spannend. Durch die Verschwiegenheit der Figuren innerhalb des Internats und die verschiedenen möglichen Motive gibt es eine Vielzahl Verdächtiger, die alle samt schlüssige Motive zu haben scheinen. Lynleys Schwierigkeiten aus einer privaten Beziehung zu einem der Verdächtigen objektiv zu ermitteln kennt man zwar aus dem Vorgänger (Keiner werfe den ersten Stein), baut aber schlüssig darauf auf und wiederholt sich nicht eins zu eins. Auch die privaten Nebengeschichten der Ermittler baut weiter aus den Vorgänger-Romanen auf und ist logisch und mitfühlend erzählt. Alles in allem ein sehr guter Lynley-Krimi. Den Stern Abzug gibt’s für den etwas langatmigen Einstieg.

    26. Aug. 2025

  • julesojules
    julesojules

    20 Follower

    3,5

    Ein Ende wie man es fast vorhersehen konnte

    Ich kann verstehen warum man sich mit den Büchern von Elizabeth George schwer tut. Eben dieses Buch kam 1990 ursprünglich raus und man merkt es einfach an der Erzählweise. Die Story an sich fand ich ganz gut, wobei leider ein bisschen was liegen geblieben ist wie z.B. der befreundete Lehrer die eine gewisse Vorliebe hat. Das Ende bzw. die Auflösung war dann mehr oder wenig nicht überraschend, wurde sie ja auch schon vorab im Laufe der Geschichte angeteasert. Drumherum war es dann doch ab und an ganz interessant und unvorhergesehen.

    7. Juni 2026

3 von 7 Rezensionen

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