Blick ins Buch

Thriller

Tod im Apothekenhaus

3,2(18)
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Über das Buch

Hamburg im frühen 18. Jahrhundert. Der Apotheker Teodorus Rapp pflegt ein eher seltenes Hobby: Er sammelt mit großer Leidenschaft Naturalien. Wahre Schätze nennt er mittlerweile sein Eigen. Das ist auch der Grund, weshalb es Rapp von Thüringen in die Hansestadt verschlagen hat: Von den Seeleuten, die mit ihren Schiffen an der Waterkant festmachen, ersteht der Apotheker seltene Gegenstände, die sein Kabinett aus Tieren, Pflanzen und Steinen noch wertvoller machen. Eines Nachts wird Rapp Opfer eines brutalen Überfalls – und erlebt einen Schock, als er das Bewusstsein wiedererlangt: Neben ihm liegen zwei Leichen. Hat Rapp die Männer getötet? Er flieht vom Tatort – und muss am nächsten Morgen einen weiteren Schock verdauen. Als er seine Apotheke betreten will, sieht er einen Mann hinter der Theke stehen und die Kunden bedienen. Und dieser Mann sieht genauso aus wie Rapp. Der Apotheker vermag sich keinen Reim auf dieses Rätsel zu machen. Doch mithilfe von Freunden findet er bald heraus, dass jemand es offenbar auf seine Sammlung von Naturalien abgesehen hat. Aber warum?

Editionen (7)

ISBN9783939716914
VerlagAxel Springer SE
Erscheinungsdatum05.09.10
Seitenzahl416

Rezensionen & Bewertungen

18 Bewertungen

2 Rezensionen

3,2

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  • guzzi
    guzzi

    25 Follower

    2,0

    Ziemlich langatmig und "schwer "zu lesen geschrieben!Hat mich schnell müde gemacht.....

    13. Feb. 2025

  • doscho
    doscho

    21 Follower

    3,0

    Als der Apotheker Teodorus Rapp im Hamburg des 18. Jahrhunderts von einem Galaabend nach Hause kehrt, wird er unverhofft Teil einer Schlägerei. Wieder bei Bewusstsein macht er sich auf den Weg zu seinem Apothekenhaus, nur um festzustellen, dass sich dort bereits ein Doppelgänger von ihm breitgemacht hat. Rapp wird gezwungen, das Spiel des Imitators mitzuspielen, bei dem es um seine kostbare Kuriositätensammlung geht. Leider gelingt es Wolf Serno nicht, in seinem historischen Krimi eine ausgewogene Mischung aus beiden Elementen herzustellen. So überwiegen zu Beginn und am Ende des Romans klar die kriminalistischen Elemente, während der Mittelteil den Fokus auf die historischen Aspekte legt. Manchmal ist die Gewichtung derart stark verschoben, dass man sich auch sehr oft in Nebensächlichkeiten verliert. So werden in aller Ausführlichkeit die verschiedenen Millieus Hamburgs beschrieben, Rapp berichtet sehr detailverliebt über seine Sammlung und seine Medizin und die obligatorische Liebesgeschichte zwischen Rapp und der weiblichen Protagonistin darf natürlich auch nicht fehlen. So wird der Fokus von der Haupthandlung weggelegt und das Buch fast schon künstlich gestreckt. Zudem wird die eigentlich simple und geradlinige Handlung unnötig verkompliziert. Serno legt sehr viel Wert auf Authentizität, so dass sich - neben anderen Sprachfetzen - vorläufig mal der plattdeutsche Dialekt vermehrt vorfinden lässt. Dieser wird jedoch nicht näher erläutert, so dass man sich oft nur zusammenreimen kann, was der Charakter gemeint hat. Dennoch ist "Tod im Apothekenhaus" trotz all der Abstriche ein durchaus solider Roman, den man gut mal zwischendurch lesen kann. Allerdings muss ich als Kenner des Autors erwähnen, dass ich weitaus besseres von ihm gewohnt bin.

    12. Sept. 2024

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