Blick ins Buch

Biografien

Im Keller

3,4(21)
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Über das Buch

»Die Tür wurde geschlossen. Er zog das Klebeband vom Kopf, sah sich an: die linke Hand voll Blut, am rechten Fuß die Kette. Er sah sich um: ein weiß verputzter Raum, etwa drei mal vier Meter, niedrig, knapp über zwei Meter.«

Am 25. März 1996 wurde Jan Philipp Reemtsma vor der Tür seines Hauses in Hamburg-Blankenese niedergeschlagen und verschleppt. 33 Tage lang hielten ihn seine Entführer im Kellerraum eines angemieteten Hauses bei Bremen gefangen; erst nach Zahlung eines in der Geschichte der Bundesrepublik einmaligen Lösegeldes von 30 Millionen Mark kam er frei.

»Eine Entführung, eine Zeit außerhalb aller anderen sozialen Kontakte als der antisozialen mit den Entführern, ist eine Zeit aufgezwungener Intimität. Und dies innerhalb eines extremen Machtgefälles: absolute Macht dort, absolute Ohnmacht hier. Das lässt man nicht im Keller zurück. Denn den Keller lässt man nicht zurück. Der Keller wird in meinem Leben bleiben, aber so wenig wie möglich von der mir dort aufgezwungenen Intimität soll in meinem Leben bleiben. Das einzige Mittel gegen Intimität ist Veröffentlichung.«

Editionen (1)

ISBN9783930908295
VerlagHamburger Edition, HIS
Erscheinungsdatum15.01.97
Seitenzahl222
  • binaluna
    binaluna

    4 Follower

    0,5

    Sehr anstrengend zu lesen. Ich musste abbrechen. Nicht weil ich die Story nicht vertrage, aber der Schreibstil ist anstrengend und zäh.

    16. Okt. 2025

Autorin / Autor

Über Jan Philipp Reemtsma

Jan Philipp Reemtsma, Prof. Dr. phil., Gründer und geschäftsführender Vorstand der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur sowie der Arno Schmidt Stiftung; Gründer und bis März 2015 Leiter des Hamburger Instituts für Sozialforschung.

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