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Ein Sommer voller Klischees, Reibung und überraschender Tiefe – mit Licht, Schatten und einer Prise Chaos.
Als Hörbuch erlebt, da ich das Spin-off aus der Dunkelbüchse bereits zuhause habe und mein Monk dringend die Vorgeschichte brauchte 😅 – eine Entscheidung, die sich trotz kleiner Stolpersteine gelohnt hat. Der Einstieg ist ehrlicherweise sehr klischeebeladen: Bankkauffrau trifft auf einem Fest einen reichen Mogul, große Gefühle lassen nicht lange auf sich warten, und plötzlich soll dessen 17 – fast 18(!) –jährige Tochter ihre Sommerferien im Haus des neuen Partners in den Hamptons verbringen. Mit dabei: vier Söhne und eine Tochter. Natürlich sind die Jungs allesamt absolute Leckerbissen 😏, aus Gründen dauerhaft angepisst und fest entschlossen, unserer Protagonistin zumindest die Sommerferien zur Hölle zu machen. Oder es zumindest zu versuchen. Moralisch fragwürdige Entscheidungen und mangelnde Selbstkontrolle inklusive. Doch nach diesem sehr vorhersehbaren Auftakt entwickelt die Geschichte nach und nach eine gewisse Eigenständigkeit. Besonders gefesselt hat mich Florence’ Vergangenheit, die immer nur bruchstückhaft und düster angerissen wird – genau genug, um neugierig zu machen und eine unterschwellige Schwere mitzutransportieren. Meine größte Schwierigkeit hatte ich mit den vier Jungs. Auch wenn sie charakterlich klar voneinander abgegrenzt sind, habe ich überraschend lange gebraucht, um Namen und Persönlichkeiten sauber zuzuordnen. Dabei bringt jeder von ihnen seine eigene Geschichte, seine eigenen Werte und Ziele mit. In einer Sache allerdings sind sie sich alle einig 🤭 – was der Dynamik eine sehr klare Richtung gibt. Der Schreibstil ist insgesamt stark: künstlerisch, bildhaft und mit Metaphern gespickt, über die man durchaus kurz innehalten kann. Besonders Florence’ Tagebucheinträge über ihre Sommerferien mit den Jungs stechen heraus – sie wirken fast wie Poetry-Slam-Texte oder Songlyrics. So erwachsen und reflektiert sie dort klingt, so wirkt ihre angestrebte Schlagfertigkeit zu Beginn der Handlung noch etwas wie die eines rebellischen Teenagers. Positiv hervorzuheben ist jedoch, dass man ihr Wachstum innerhalb des ersten Bandes deutlich miterlebt. Und ja – der Spice fehlt natürlich nicht 🔥. Während mir der anfängliche, sehr typische Dirty Talk noch das ein oder andere Augenrollen entlockt hat, wurde dieser mit der Zeit deutlich angenehmer. Die Szenen sind nicht unnötig in die Länge gezogen oder mit übertriebenen Details ausgeschmückt, sondern fügen sich zunehmend sinnvoll in die Handlung ein. Überraschend schnell rückt der Spice sogar in den Hintergrund und macht Platz für mehr emotionale Tiefe. Auch wenn mich dieser erste Teil noch nicht vollständig abgeholt hat, setze ich große Hoffnungen auf das berühmte Dark-Castle-Phänomen 🤣 – dass es mit jedem Band besser wird. Die letzten Kapitel und gerade der Cliffhanger lassen zumindest stark darauf schließen, und genau deshalb bleibe ich definitiv dran.
12. Jan. 2026
Ein Sommer voller Klischees, Reibung und überraschender Tiefe – mit Licht, Schatten und einer Prise Chaos.
Als Hörbuch erlebt, da ich das Spin-off aus der Dunkelbüchse bereits zuhause habe und mein Monk dringend die Vorgeschichte brauchte 😅 – eine Entscheidung, die sich trotz kleiner Stolpersteine gelohnt hat. Der Einstieg ist ehrlicherweise sehr klischeebeladen: Bankkauffrau trifft auf einem Fest einen reichen Mogul, große Gefühle lassen nicht lange auf sich warten, und plötzlich soll dessen 17 – fast 18(!) –jährige Tochter ihre Sommerferien im Haus des neuen Partners in den Hamptons verbringen. Mit dabei: vier Söhne und eine Tochter. Natürlich sind die Jungs allesamt absolute Leckerbissen 😏, aus Gründen dauerhaft angepisst und fest entschlossen, unserer Protagonistin zumindest die Sommerferien zur Hölle zu machen. Oder es zumindest zu versuchen. Moralisch fragwürdige Entscheidungen und mangelnde Selbstkontrolle inklusive. Doch nach diesem sehr vorhersehbaren Auftakt entwickelt die Geschichte nach und nach eine gewisse Eigenständigkeit. Besonders gefesselt hat mich Florence’ Vergangenheit, die immer nur bruchstückhaft und düster angerissen wird – genau genug, um neugierig zu machen und eine unterschwellige Schwere mitzutransportieren. Meine größte Schwierigkeit hatte ich mit den vier Jungs. Auch wenn sie charakterlich klar voneinander abgegrenzt sind, habe ich überraschend lange gebraucht, um Namen und Persönlichkeiten sauber zuzuordnen. Dabei bringt jeder von ihnen seine eigene Geschichte, seine eigenen Werte und Ziele mit. In einer Sache allerdings sind sie sich alle einig 🤭 – was der Dynamik eine sehr klare Richtung gibt. Der Schreibstil ist insgesamt stark: künstlerisch, bildhaft und mit Metaphern gespickt, über die man durchaus kurz innehalten kann. Besonders Florence’ Tagebucheinträge über ihre Sommerferien mit den Jungs stechen heraus – sie wirken fast wie Poetry-Slam-Texte oder Songlyrics. So erwachsen und reflektiert sie dort klingt, so wirkt ihre angestrebte Schlagfertigkeit zu Beginn der Handlung noch etwas wie die eines rebellischen Teenagers. Positiv hervorzuheben ist jedoch, dass man ihr Wachstum innerhalb des ersten Bandes deutlich miterlebt. Und ja – der Spice fehlt natürlich nicht 🔥. Während mir der anfängliche, sehr typische Dirty Talk noch das ein oder andere Augenrollen entlockt hat, wurde dieser mit der Zeit deutlich angenehmer. Die Szenen sind nicht unnötig in die Länge gezogen oder mit übertriebenen Details ausgeschmückt, sondern fügen sich zunehmend sinnvoll in die Handlung ein. Überraschend schnell rückt der Spice sogar in den Hintergrund und macht Platz für mehr emotionale Tiefe. Auch wenn mich dieser erste Teil noch nicht vollständig abgeholt hat, setze ich große Hoffnungen auf das berühmte Dark-Castle-Phänomen 🤣 – dass es mit jedem Band besser wird. Die letzten Kapitel und gerade der Cliffhanger lassen zumindest stark darauf schließen, und genau deshalb bleibe ich definitiv dran.
12. Jan. 2026







