Blick ins Buch

Krimis

Mord in Mesopotamien

4,2(125)
Sprache
Deutsch
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Über das Buch

Hercule Poirot befindet sich eigentlich auf der Durchreise in Bagdad, als er sich bereit erklärt, die Ermittlungen in einem komplizierten Mordfall zu übernehmen. Mrs. Leidner, die Ehefrau eines Archäologen, wurde ermordet. Aus ihrem Tod ergeben sich Fragen, vor denen selbst die kleinen grauen Zellen des Meisterdetektivs scheinbar kapitulieren. Musste sie sterben, damit ein Mörder unerkannt bleibt? Poirot hat zwar viele Theorien, aber keine Beweise - bis er beinahe über ein Motiv stolpert ...

(3 CDs, Laufzeit: 3h 26)

Editionen (8)

ISBN9783899407938
VerlagDer Hörverlag
Erscheinungsdatum09.03.06

Rezensionen & Bewertungen

125 Bewertungen

15 Rezensionen

4,2

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  • mateicee
    mateicee

    322 Follower

    4,0

    Mord in Mesopotamien ist kein Buch, das einen an die Hand nimmt. Eher im Gegenteil: Es wirft einem Hinweise hin, zuckt mit den Schultern und denkt sich „mach was draus“. Und genau das macht den Reiz aus – oder den Frust, je nachdem, wie sehr man bereit ist mitzudenken. Relativ früh hatte ich das Gefühl, dass hier einiges nicht so eindeutig ist, wie es zunächst wirkt. Dinge, die eigentlich klar sein sollten, sind plötzlich… überraschend dehnbar. Aussagen haben kleine Risse, Details fühlen sich nicht ganz stimmig an, und man merkt schnell: Wenn man hier einfach nur mitläuft, verpasst man die Hälfte. Mrs. Leidner ist dabei ein schönes kleines Mysterium für sich. Sie wirkt auf jede Figur anders, und ich hatte nie das Gefühl, sie wirklich greifen zu können. Mal denkt man, man hat sie verstanden – zwei Seiten später darf man das direkt wieder überdenken. Sehr angenehm irritierend. Die Konstruktion des Falls ist insgesamt ziemlich stark. Viele mögliche Verbindungen, viele Ansatzpunkte für eigene Theorien, aber gleichzeitig alles so begrenzt, dass man sich nicht einfach in endlosen Möglichkeiten verlieren kann. Man muss sich schon entscheiden – und liegt dabei gerne auch mal daneben. Und dann ist da Poirot. Ich sag’s mal so: Er ist da. Er funktioniert. Er löst den Fall. Aber dieser typische Poirot – der leicht sarkastische, selbstzufriedene, ein bisschen nervige kleine Belgier, den man irgendwie genau dafür mag – bleibt erstaunlich blass. Stattdessen wirkt er hier fast wie ein gut eingebautes Analyse-Tool. Effektiv, aber austauschbar. Und das hätte ich bei einem Poirot-Fall so nicht erwartet. Unterm Strich bleibt ein wirklich clever konstruierter Krimi, der Spaß macht, wenn man bereit ist, sich darauf einzulassen und aktiv mitzudenken. Aber eben auch einer, bei dem die eigentliche Hauptfigur sich überraschend stark im Hintergrund hält. 4 von 5 Sternen – für den Fall. Poirot bekommt diesmal eher ein höfliches Nicken.

    14. Apr. 2026

  • anibanani123
    anibanani123

    82 Follower

    4,5

    Eine archäologische Grabung, ein toter Ehemann und ein Mord.

    Zugegeben, Krimis sind normalerweise nicht so meins. Aber Agatha Christie ist nicht umsonst die Queen der Krimiautorinnen. Die Hälfte des Buchs war ich überzeugt davon zu wissen, wer der Mörder ist. Tja. Ich lag falsch. Nie im Leben wäre ich drauf gekommen wer es denn nun war. Und trotzdem... Poirot ermittelt und zieht eindeutige Schlüsse, die keinen Zweifel lassen. Dass bringt mich zu folgendem Schluß: Jeder sollte einen Christie daheim stehen haben. Absolute Leseempfehlung 🔪

    Eine archäologische Grabung, ein toter Ehemann und ein Mord.

    8. Feb. 2026

  • arya1837
    arya1837

    77 Follower

    2,5

    Nicht so gut wie ich erwartet habe

    Ich bin ein bisschen enttäuscht, der Mord war sehr vorhersehbar. Hercule Poirot kam leider erst nach Seite 80 in die Geschichte und löst den Fall natürlich im Hand um drehen. Mit der Auflösung des Falles habe ich zwar nicht gerechnet aber, gepackt hat mich das ganze irgendwie nicht. Ich hatte definitiv mehr erwartet.

    14. Mai 2026

3 von 15 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Agatha Christie

Als »Queen of Crime« wird Agatha Christie, 1890 bis 1976, allein schon wegen ihres gigantischen Publikumserfolges bezeichnet: Die geschätzte Gesamtauflage ihres Werkes beläuft sich auf über zwei Milliarden. Neben Theaterstücken und »gewöhnlichen Romanen«, die unter dem Pseudonym Mary Westmacott erschienen, hat Christie im Laufe eines halben Jahrhunderts etwa 80 Kriminalromane und 30 Bände mit Kurzgeschichten publiziert. In den 50er Jahren begann sie, ihre Krimistorys für das Theater zu adaptieren. Ihr bekanntestes Kriminaldrama »The Mousetrap« wird noch heute, nach über 70-jähriger Laufzeit, im St. Martinʼs Theatre im Londoner West End gespielt. 1971 wurde Agatha Christie eine der höchsten Auszeichnungen Großbritanniens verliehen – der Titel »Dame Commander of the British Empire«.

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