Blick ins Buch

Horror

Tod und Teufel

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Über das Buch

Köln, Anno Domini 1260. Jacop der Fuchs, charmanter Dieb und Herumtreiber, wird beim verbotenen Pflücken der erzbischöflichen Äpfel Zeuge am Mord des Dombaumeisters. Doch auch er wurde gesehen, denn jeder, dem er die unglaubliche Tat erzählt, ist kurz darauf tot. Als Jacop begreift, welch ungeheuerliche Intrige hinter diesem Mord gesponnen wird, ist es fast schon zu spät. Mit einer gehörigen Portion Witz und deftigem mittelalterlichem Kolorit jagt Frank Schätzing rasant durch Kölner Gassen und Kirchen, vom Fischmarkt über das Badehaus bis zu den Leprosorien.

Editionen (23)

ISBN9783899407426
VerlagDer Hörverlag
Erscheinungsdatum31.08.06

Rezensionen & Bewertungen

307 Bewertungen

40 Rezensionen

3,9

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  • mrs.blackwood
    mrs.blackwood

    439 Follower

    5,0

    5 🌟 Äpfel, Intrigen und Adrenalin. Wenn Jacop flitzt und Urquhart das Blut gefrieren lässt.

    Ich bin völlig ahnungslos in dieses Buch gestolpert und was soll ich sagen? Ich kam für die Geschichte, aber ich blieb für die Gänsehaut. Die Geschichte beginnt mit einem nächtlichen, geheimen Treffen das bei mir sofort den Puls beschleunigt hat. Da haben wir also Heinrich. Ein Mann, ein Name wie ein Glockenschlag. Ich dachte: „Ohaaaa, Heinrich, du bist ja ein ganz Süßer!"☺️❤️ Aber dann kam der Moment, in dem die literarische Sonne aufging (oder eher der Mond). Urquhart!🫦😍 ​Leute, ich war instant schockverliebt. Groß, muskulös, eine blonde Mähne die wahrscheinlich im Fackellicht glänzt wie pures Gold, und eine Aura so düster, dass man ihn sofort in den nächsten Vampir-Blockbuster casten möchte. Wer braucht Edward Cullen, wenn man einen 13. Jahrhundert-Auftragsmörder mit schottischen Wurzeln haben kann? Er ist der fleischgewordene „Bad Boy“ des Mittelalters. Während er so effizient und mörderisch durch die Gassen gleitet, saß ich nur da und dachte: „Bitte, bring mich nicht um aber sag meinen Namen noch mal mit dieser tiefen, sexy Stimme!“ (In meinem Kopf klang er so, ja! 😅) ​ ​Ich habe eine Obsession entwickelt die fast schon peinlich ist. Ich finde diese Namen nicht nur gut, ich finde sie... nun ja... sexy. ​Ich verschaukle mich ja schon selbst! Wer wird bitteschön beim Lesen von „Godmunt“ schwach? ICH! Das klingt nach einem Mann, der ein ganzes Wildschwein mit bloßen Händen erlegt und danach ein Gedicht rezitiert. Oder Richmodis, ein Name wie schwerer Brokat der beim Aussprechen auf der Zunge zergeht. Selbst Jaspar klingt nicht nach einem schrulligen Gelehrten, sondern nach jemandem mit dem man bis morgens um vier bei einer Flasche Wein über das Universum (und andere Dinge) philosophieren möchte. ​Ich bin an einem Punkt angekommen, an dem ich „Kevin“ oder „Marcel“ nicht mal mehr mit der Kneifzange anfassen würde. Wenn euer nächstes Date nicht mindestens einen Namen trägt der nach einer Belagerung oder einem kaiserlichen Edikt klingt, vergesst ihn! ​Ach ja, ne Story gabs auch noch! 😅 ​Es ging um eine Verschwörung am Kölner Dom. Schätzing verknüpft historische Fakten so unverschämt gut mit diesem Thriller-Vibe, dass man sich fühlt als wäre man live dabei! Samt Matsch, Staub und inmitten der Gefahr. Und dann ist da natürlich Jacop. Mit seinen feuerroten Haaren, passenderweise „der Fuchs“ genannt. Er ist eigentlich der letzte Mensch den man in einer hochpolitischen Verschwörung sehen will. Er ist schlau, er ist flink und er hat diese herrlich diebische Art die ihn sofort sympathisch macht. Während ich bei Urquhart noch mit Schnappatmung zu kämpfen hatte, wollte ich Jacop eigentlich nur abklopfen, ihm einen anständigen Apfel geben und ihn fragen wie er es schafft so verdammt schnell durch die Kölner Gassen zu flitzen. Er ist das Herz der Geschichte und ein kleiner Underdog der den „großen Tieren“ ordentlich in die Suppe spuckt. ​Ein rasanter, dreckiger und unglaublich atmosphärischer Ritt. Schätzing schreibt so filmisch, dass man Urquharts blonde Haare fast riechen kann (vermutlich nach Regen und Gefahr). Wer auf starke Charaktere, düstere Vampire-Vibes ohne Glitzer und Namen steht, die eine eigene Postleitzahl verdienen, muss zugreifen. ​Warnung: Ich übernehme keine Haftung wenn ihr euer Erstgeborenes danach „Godmunt-Urquhart“ nennen wollt. Ich bin selbst schon kurz davor. 🫦

    5 🌟 Äpfel, Intrigen und Adrenalin. Wenn Jacop flitzt und Urquhart das Blut gefrieren lässt.

    21. Dez. 2025

  • lucina1989
    lucina1989

    81 Follower

    4,0

    Mich überzeugte das Buch vor allem durch die glaubwürdige Atmosphäre und die Darstellung des mittelalterlichen Kölns. Historie trifft auf Krimi und die Figuren sind vielschichtig dabei. Stilistisch ist das Buch gut lesbar, stellenweise jedoch recht ausführlich, was das Tempo gelegentlich reduziert.

    26. Dez. 2025

  • 4,0

    Köln in alter Zeit

    Ich fand das Buch klasse. Ich habe zwar recht lange gebraucht, um es zu beenden aber jetzt nach Abschluss kann ich wirklich sagen, es hat Spaß gemacht es zu lesen. Der Schreibstil ist anspruchsvoll, aber gerade das hat es mir leichter gemacht, in das Köln aus dem 13. Jahrhundert einzutauchen. Man merkt, wie viel Arbeit hinter diesem Buch steckt. Allein die Aufzählung der Charaktere zu Beginn, die Erläuterungen zu lateinischen Begriffen, die detaillierten Beschreibungen der Stadt Köln und die Darstellung der Anfänge des Kölner Doms geben dem Buch schon so viel Charakter. Jacob der Fuchs ist ein toller Protagonist. Man schließt ihn schnell ins Herz und wird immer wieder von seinen Fähigkeiten und dem Glück bzw. dem Pech, welches ihn verfolgt, überrascht. Auch die anderen Menschen, denen Jakob über den Weg läuft, bringen immer wieder neuen Wind mit in die Handlung. Es gab ein paar Stellen, welche sich etwas gezogen haben, aber die konnte ich meist schnell überwinden. Ich werde die Fortsetzung auf jeden Fall lesen, ich bin total gespannt, was da noch auf Jacob zukommen mag.

    22. Aug. 2025

3 von 40 Rezensionen

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