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Romane

Das Auge in der Tür

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Über das Buch

England während des Ersten Weltkriegs. Weit entfernt von der Front beginnt im vierten Kriegsjahr eine Hetzjagd gegen alle, die von der Norm abweichen: Suffragetten, Pazifisten, Sozialisten, Homosexuelle. Vor dem Hintergrund von Psychoanalyse und -therapie schafft Pat Barker ein einzigartiges Bild des Kriegs aus der Perspektive der Daheimgebliebenen. Das symbolische Auge hat ein früherer Häftling an die Tür gemalt. Schlimm ist es erst, sagt Beattie, die aufrechte Pazifistin, die in der Zelle sitzt, wenn das Auge in den Kopf gelangt. Prior, der kriegsuntaugliche Offizier, hat es längst im Kopf. Seine Absencen häufen sich, und von den Dingen, die sein dunkles Alter ego treibt, ahnt er nur, daß sie furchtbar sein müssen. Ein Doppelleben führen auch die anderen Gestalten des Romans: Mannings, Offizier aus besseren Kreisen, muß seine Homosexualität verbergen; Sassoon, Frontkämpfer und Dichter, verachtet den Krieg, will aber seine Kameraden nicht im Stich lassen; und der Psychiater Rivers wird immer häufiger selbst in die Rolle des Patienten gedrängt. „Pat Barkers Werk ist ein besonderes Geschenk.“Bernhard Schlink

Editionen (2)

ISBN9783899031126
VerlagHörbuch Hamburg
Erscheinungsdatum01.02.03

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