Europa Anfang des 19. Jahrhunderts: Dunkle Wesen streifen durch die Wälder und versetzen die Menschen in Angst und Schrecken. Zur gleichen Zeit befindet sich der junge Adlige Niccolo Viviani auf Reisen. Nahe Genf trifft er auf einen mysteriösen Dichterkreis. Gibt es eine Verbindung zwischen diesem Geheimbund und den finsteren Geschöpfen, die Werwölfe zu sein scheinen? Der junge Niccolo schwebt in tödlicher Gefahr.
Ein packender Mystery-Roman des Erfolgsautors der 'Trolle'-Saga.
Eindringlich gelesen von Simon Jäger.
Die Werwölfe ist ein düsterer Fantasyroman, der historische Atmosphäre mit einer ernsten, rauen Erzählweise verbindet. Christoph Hardebusch verzichtet auf romantische Klischees und stellt Werwölfe als bedrohliche, ambivalente Wesen dar. Der präzise Schreibstil und die spannungsgeladene Handlung sorgen für eine dichte Stimmung. Insgesamt ein lesenswerter Roman für Fans von dunkler, realistischer Fantasy.
4. Feb. 2026
5,0
Düster und atmosphärisch
Die Werwölfe ist ein düsterer Fantasyroman, der historische Atmosphäre mit einer ernsten, rauen Erzählweise verbindet. Christoph Hardebusch verzichtet auf romantische Klischees und stellt Werwölfe als bedrohliche, ambivalente Wesen dar. Der präzise Schreibstil und die spannungsgeladene Handlung sorgen für eine dichte Stimmung. Insgesamt ein lesenswerter Roman für Fans von dunkler, realistischer Fantasy.
Dieses Buch lag geschlagene sieben Jahre auf dem SUB. Mit Unterbrechungen. Denn oft wollte ich es aussortieren, doch das schöne Cover hielt mich davon ab. Also behielt ich es, ohne das Verlagen, das Buch noch lesen zu wollen. Doch irgendwann ist Schluss und entweder man ein Buch oder man liest es nicht. Nun habe ich es gelesen und könnte mir selbst auf die Zunge beissen, dafür, dass ich es mal ungelesen weggeben wollte.
Hardebusch beschäftigt sich auf eine neue Art und Weise mit dem Thema „Werwölfe“ und flicht das Thema zudem in die literarische und philosophische Elite des 19. Jahrhunderts ein. Da geben sich bekannte Namen wie Byron, Shelley und Humboldt die Ehre, es wird diskutiert und nicht nur Niccolo kann sich dieser Faszination nicht erwehren.
Es herrscht eine durchgehend düstere und bedrohliche Stimmung, genau so wie ich es mag. Wir reisen mit Niccolo quer durch Europa, stets auf der Suche nach Antworten. Ob wir diese erhalten? Wer weiss. Auf jeden Fall muss Niccolo einen hohen Preis bezahlen.
Der Autor entwirft kein romantisches Bild der Werwölfe, sondern eher ein innerlich zerrissenes. Zumindest Hauptcharakter Niccolo wird beständig zwischen den Fronten hin und her geworfen, ist auf der Suche nach sich selbst. Dies war ein spannender und sehr kreativer Part der Geschichte, da man dies in anderen Titeln selten bis gar nicht findet.
Dennoch fehlte mir etwas zu einem richtig guten Buch. Ich kann -zumindest im Moment- nicht sagen, was genau es war. Der Schreibstil ist schön, der historischen Zeit angepasst und dennoch flüssig und modern. Hier sehe ich das Problem also nicht. Auch wenn ich nicht genau greifen kann, was es ist, ist das Loch doch gross genug, um zu sagen, dass "Die Werwölfe" zwar ein schöner Lesespass ist, aber nicht mehr.
Kein Meisterwerk, kein Buch, das das Genre revolutioniert (trotz Hardebuschs guter Ideen). Der Autor ist talentiert genug, dafür zu sorgen, dass Byron für mich von nun an immer etwas Werwölfisches an sich haben wird, aber doch nicht gut genug, um für einen Wow-Effekt zu sorgen.
Dennoch ist das Wichtigste: das Lesen hat Spass gemacht und ich konnte mit dem Buch eine schöne Zeit verbringen. Ausserdem ist es jetzt endlich vom Dasein als SUB-Leiche befreit!
21. Dez. 2024
4,0
Dieses Buch lag geschlagene sieben Jahre auf dem SUB. Mit Unterbrechungen. Denn oft wollte ich es aussortieren, doch das schöne Cover hielt mich davon ab. Also behielt ich es, ohne das Verlagen, das Buch noch lesen zu wollen. Doch irgendwann ist Schluss und entweder man ein Buch oder man liest es nicht. Nun habe ich es gelesen und könnte mir selbst auf die Zunge beissen, dafür, dass ich es mal ungelesen weggeben wollte.
Hardebusch beschäftigt sich auf eine neue Art und Weise mit dem Thema „Werwölfe“ und flicht das Thema zudem in die literarische und philosophische Elite des 19. Jahrhunderts ein. Da geben sich bekannte Namen wie Byron, Shelley und Humboldt die Ehre, es wird diskutiert und nicht nur Niccolo kann sich dieser Faszination nicht erwehren.
Es herrscht eine durchgehend düstere und bedrohliche Stimmung, genau so wie ich es mag. Wir reisen mit Niccolo quer durch Europa, stets auf der Suche nach Antworten. Ob wir diese erhalten? Wer weiss. Auf jeden Fall muss Niccolo einen hohen Preis bezahlen.
Der Autor entwirft kein romantisches Bild der Werwölfe, sondern eher ein innerlich zerrissenes. Zumindest Hauptcharakter Niccolo wird beständig zwischen den Fronten hin und her geworfen, ist auf der Suche nach sich selbst. Dies war ein spannender und sehr kreativer Part der Geschichte, da man dies in anderen Titeln selten bis gar nicht findet.
Dennoch fehlte mir etwas zu einem richtig guten Buch. Ich kann -zumindest im Moment- nicht sagen, was genau es war. Der Schreibstil ist schön, der historischen Zeit angepasst und dennoch flüssig und modern. Hier sehe ich das Problem also nicht. Auch wenn ich nicht genau greifen kann, was es ist, ist das Loch doch gross genug, um zu sagen, dass "Die Werwölfe" zwar ein schöner Lesespass ist, aber nicht mehr.
Kein Meisterwerk, kein Buch, das das Genre revolutioniert (trotz Hardebuschs guter Ideen). Der Autor ist talentiert genug, dafür zu sorgen, dass Byron für mich von nun an immer etwas Werwölfisches an sich haben wird, aber doch nicht gut genug, um für einen Wow-Effekt zu sorgen.
Dennoch ist das Wichtigste: das Lesen hat Spass gemacht und ich konnte mit dem Buch eine schöne Zeit verbringen. Ausserdem ist es jetzt endlich vom Dasein als SUB-Leiche befreit!
Die Leiden des jungen Italieners!
Eine stilistisch dilettantische Schreiberei!
Eine Chance gebe ich Hardebusch noch, ist das auch so ein Mist werde ich meine geliebte Ehefrau „drängen“
seine Bücher aus unserer Bibliothek verschwinden zu lassen!
7. Dez. 2025
0,5
Die Leiden des jungen Italieners!
Eine stilistisch dilettantische Schreiberei!
Eine Chance gebe ich Hardebusch noch, ist das auch so ein Mist werde ich meine geliebte Ehefrau „drängen“
seine Bücher aus unserer Bibliothek verschwinden zu lassen!