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Pauline Leicher oder die Vernichtung des Lebens

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Über das Buch

Eine Erinnerung an Pauline Leicher (1904 – 1941), Opfer der NS-Euthanasie Pauline Leicher, 1904 in Lautzert im Westerwald geboren, war geistig behindert; den Nazis galt sie als »unwertes Leben«. 1941 wurde sie in der Gaskammer von Hadamar ermordet. Trotz fehlender Quellen und Dokumente – es existiert keine einzige Fotografie von ihr – hat Heiner Feldhoff wesentliche Ereignisse aus ihrem 37-jährigen Leben zusammentragen können. Der Weg dieser Recherche macht deutlich, wie sehr Verdrängung und Tabuisierung das Gedenken an die Opfer der NS-Euthanasie bis heute erschweren. Ein sehr persönlicher Appell gegen das Vergessen, eine engagierte Erinnerung an die Verbrechen damals in Hadamar und anderen sogenannten Tötungsanstalten. Und ein ganz eigener Aufruf zur Wachsamkeit heute.

Editionen (1)

ISBN9783898013970
VerlagRhein-Mosel-Verlag
Erscheinungsdatum09.08.23
Seitenzahl158

Autorin / Autor

Über Heiner Feldhoff

Heiner Feldhoff, geb. 1945, aufgewachsen in Duisburg, lebt seit 1972 in Lautzert im Westerwald. Bis 1996 im Schuldienst. Schreibt Lyrik und Prosa, Übersetzungen, Biographien (Henry David Thoreau, Albert Camus, Paul Deussen). 1996 Joseph-Breitbach-Preis des Landes Rheinland-Pfalz, 2011 Koreanischer Übersetzerpreis. Veröffentlichungen im Rhein-Mosel-Verlag: »Westerwälder Köpfe« (2014, mit Carl Gneist) sowie »Die Sonntage von Duisburg-Beeck. Eine Jugend« (2018). Zuletzt erschien im Aisthesis Verlag das »Lesebuch Heiner Feldhoff« (2022).

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