Blick ins Buch

Jugendbücher

Woyzeck. Leonce und Lena

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Über das Buch

Büchners Drama "Woyzeck", das 1876 erschien, ist in drei handschriftlichen Fragmenten überliefert. Es handelt vom Soldaten Woyzeck, der seine Freundin Marie und deren gemeinsames Kind zu unterstützen versucht und dabei als Versuchsperson von einem Arzt und seinem Vorgesetzten missbraucht wird. Als er erfährt, dass Marie ihn betrügt, bringt er sie um. Das Werk gehört zu den meistgelesenen und -gespielten Texten der dramatischen Weltliteratur. Es wirkte wie kein anderes Stück des 19. Jhdts. in die Dichtungsgeschichte des 20. Jhdts. ein. Durch ein Preisausschreiben angeregt, verfasste Büchner 1836 das Lustspiel "Leonce und Lena". Da er dies nicht rechtzeitig abschickte, erhielt er es ungeöffnet zurück. Das Originalmanuskript ging verloren und wurde so nur bruchstückhaft überliefert. Die Haupthandlung des Werkes verflechtet das Schicksal des Prinzen Leonce und der Prinzessin Lena, die verlobt sind, ohne sich zu kennen, und beschließen, vor der geplanten Hochzeit zu fliehen. Als sie sich auf der Flucht zufällig treffen, verlieben sie sich ineinander, heiraten im Königreich des Prinzen und erkennen sich erst danach als Prinz und Prinzessin. Das Stück präsentiert sich als kunstvolles Kaleidoskop literarischer Anspielungen und Zitate.

Editionen (4)

ISBN9783872911476
VerlagHamburger Lesehefte
Erscheinungsdatum31.12.23
Seitenzahl63

Merkmale

1 Bewertungen

VariabelKomplexUngewöhnlichVerstörendVielschichtigEntwickelnd

Rezensionen & Bewertungen

245 Bewertungen

28 Rezensionen

2,9

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  • antonio995
    antonio995

    621 Follower

    Ich hätte das Buch in der Schule lesen müssen, habe mir damals aber nur die Zusammenfassung mit den Playmobilfiguren auf YouTube angeschaut.

    Jetzt, ca. sieben Jahre später, habe ich es freiwillig gelesen. Ich kann es nicht fassen! Leonce und Lena war an vielen Stellen echt lustig, und Büchner hat einige starke Wortspiele eingebaut, wie: „Ich habe einen läufigen Lebenslauf. Denn nur mein Laufen hat im Lauf dieses Krieges mein Leben vor einem Lauf gerettet, der ein Loch in dasselbe machen wollte.“ Woyzeck hingegen war sprachlich deutlich anspruchsvoller, und ich musste einige Sätze mehrmals lesen, um den Inhalt zu begreifen. Man ist sich bis heute uneinig, in welcher Reihenfolge die Szenen eigentlich angeordnet werden sollten. Ich habe eine Rezension gelesen, in der ein Kritiker schreibt, dass unvollendete Werke nicht veröffentlicht werden sollten – dieser Aussage stimme ich absolut nicht zu. Georg Büchner hat nicht viele Werke hinterlassen, da er bereits mit 23 Jahren verstorben ist, und gerade deshalb wäre es fatal, eines seiner bedeutendsten Werke der Welt vorzuenthalten. Seine Werke sind Meilensteine der deutschen Literatur, und es ist auch bestimmt kein Zufall, dass Büchner Namensgeber für den bedeutendsten deutschsprachigen Literaturpreis wurde. Schade, dass ich mich in der Schulzeit nicht dazu aufraffen konnte, dieses Buch zu lesen. Mit nur 60 Seiten war es, trotz der alten deutschen Sprache, schnell gelesen, und ich hätte sicherlich mehr vom Unterricht mitgenommen. Vielleicht wüsste ich dann auch mehr über stilistische Motive und Interpretationsansätze.

    19. Jan. 2025

  • tini99
    tini99

    124 Follower

    5,0

    Leonce und Lena und Woyzeck Einfach und flüssig zu lesen

    Zwei tolle szenische Texte, Leonce und Lena hat mir richtig gut gefallen. Vor allem dass die Charaktere alle irgendwie gelangweilt vom Leben sind aber unterschiedlich damit umgehen, fand ich schön. Die Dialoge sind lustig und der Zufall, dass sie sich beide doch finden, obwohl sie sich eigentlich gar nicht heiraten wollten, ist witzig gemacht!

    1. Aug. 2024

  • 1,0

    Nee…

    Ich musste das Buch (Woyzeck) für die Schule lesen und war ehrlich gesagt froh, als ich durch war. Obwohl das Stück so kurz ist, habe ich überraschend lange dafür gebraucht, einfach weil ich vieles schwer verständlich fand. Dadurch, dass Büchner das Werk nie fertigstellen konnte, wirkt alles ziemlich ungeordnet. Es gibt keinen klaren Zeitstrang, keine richtige Struktur, an der man sich festhalten kann. Man springt von Szene zu Szene und ich war oft eher verwirrt als wirklich drin in der Geschichte. Inhaltlich passiert gefühlt auch nicht viel. Klar, die Themen, die darin aufkommen, sind wichtig: Armut, soziale Ungerechtigkeit, Verzweiflung und das kommt auch alles rüber. Trotzdem hat es mich aber einfach nur gelangweilt. Und das muss ich jetzt kurz mal loswerden: Spoiler !!!! Warum töten die in solchen Werken fast gefühlt immer ihre Frauen??? I mean helloooo was ist falsch mit denen? 😭 Gefühlt jedes Buch was ich bis jetzt lesen musste endete mit dem Mord der Frau 🥲🙄 Also für mich war es leider eher anstrengend als spannend. Deshalb nur ein Stern.

    28. Feb. 2026

3 von 28 Rezensionen

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