Akadämlich
Jetzt kaufen
Durch das Verwenden dieser Links unterstützt du READO. Wir erhalten eine Vermittlungsprovision, ohne dass dir zusätzliche Kosten entstehen.
Beschreibung
Kaum ein Satz ohne Rechtschreibfehler, aber am liebsten morgen schon einen gut bezahlten Job in der freien Wirtschaft. Zu jedem Thema eine Meinung, aber Kritik an sich selbst als Majestätsbeleidigung verstehen. Junge Menschen aus wohlstandsverwöhnten Generationen erwarten, dass ihnen alles auf dem Silbertablett serviert wird: von Leistungs- und Leidensbereitschaft haben sie nie etwas gehört. Deshalb haben sie sogar das Lernen verlernt oder gar nicht erst gelernt. Zümrüt Gülbay-Peischard entlarvt die Ursachen der Bildungsmisere an deutschen Hochschulen und zeigt ihre Folgen: Hochschulen sind immer weniger in der Lage, die dringend benötigten Topkräfte für den Arbeitsmarkt auszubilden. Die Autorin geht mit der Generation Z hart ins Gericht, die Ignoranz und Lethargie der Studierenden empfindet sie als geradezu unanständig.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Zümrüt Gülbay-Peischard kam mit zwei Jahren als Tochter türkischer Gastarbeiter nach Westberlin. Sie wuchs im Wedding auf, der in Medien oft als »Problembezirk« bezeichnet wird. Sie legte ihr Abitur als Jahrgangsbeste ab, studierte Betriebswirtschaftslehre und Rechtswissenschaft, promovierte mit 25 zum europäischen Wettbewerbsrecht. Sie arbeitete als Rechtsanwältin sowie als Dozentin an unterschiedlichen Hochschulen. Sie war Mitglied der Islamkonferenz und im Beraterkreis von Ex-Bundesfinanzminister Peer Steinbrück. Mit Altkanzlerin Angela Merkel sprach sie über Frauen in Führungspositionen.
Beiträge
Ein polarisierendes Buch, das zur Selbst-und Fremdreflexion anregt
Prof. Dr. Zümrüt Gülbay-Peischard ist Juristin, Dozentin und Professorin und beschreibt in diesem Buch ihre Erfahrungen und Eindrücke aus über 30 Jahren Lehrtätigkeit an Hochschulen. In vielen ihrer Beschreibungen habe ich entweder mich selbst wiedergefunden oder gar "ertappt" gefühlt, aber auch viele Verhaltensmuster anderer Studenten im Laufe meiner Studienjahre wiedererkannt, die ich als befremdlich empfunden habe. Es ist sehr interessant, die andere Seite, also die der Lehrpersonen, so detailliert und anekdotenreich gespiegelt zu bekommen. Gewiss ist dies ein Buch, bei dem sich die Geister scheiden werden: Es ist ohne Zweifel (bewusst) provokant geschrieben und zuweilen auch pauschalisierend. Wer auf behutsame, differenzierte Sprache großen Wert legt, dem wird dieses Buch sicherlich nicht gefallen, deshalb würde ich es nicht uneingeschränkt empfehlen. Mich persönlich hat das jedoch nicht gestört, ich fand den direkten, etwas provokanten Stil sehr erfrischend und ich denke, dieser ist notwendig, um die bestehende Thematik bzw. Tendenz wirklich eindrücklich zu vermitteln und um sich selbst kritisch zu hinterfragen. Sicherlich war ich auch nicht mit all ihren Ansichten d'accord und begrüße gewisse gesellschaftliche Entwicklungen, die sich mit einigen der im Buch thematisierten Problematiken beißen, durchaus, verstehe nun aber auch die andere Seite deutlich besser und denke, wie bei so vielen Dingen im Leben, dass die Wahrheit wohl irgendwo dazwischen liegt. 5/5 ⭐️
Beschreibung
Kaum ein Satz ohne Rechtschreibfehler, aber am liebsten morgen schon einen gut bezahlten Job in der freien Wirtschaft. Zu jedem Thema eine Meinung, aber Kritik an sich selbst als Majestätsbeleidigung verstehen. Junge Menschen aus wohlstandsverwöhnten Generationen erwarten, dass ihnen alles auf dem Silbertablett serviert wird: von Leistungs- und Leidensbereitschaft haben sie nie etwas gehört. Deshalb haben sie sogar das Lernen verlernt oder gar nicht erst gelernt. Zümrüt Gülbay-Peischard entlarvt die Ursachen der Bildungsmisere an deutschen Hochschulen und zeigt ihre Folgen: Hochschulen sind immer weniger in der Lage, die dringend benötigten Topkräfte für den Arbeitsmarkt auszubilden. Die Autorin geht mit der Generation Z hart ins Gericht, die Ignoranz und Lethargie der Studierenden empfindet sie als geradezu unanständig.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Zümrüt Gülbay-Peischard kam mit zwei Jahren als Tochter türkischer Gastarbeiter nach Westberlin. Sie wuchs im Wedding auf, der in Medien oft als »Problembezirk« bezeichnet wird. Sie legte ihr Abitur als Jahrgangsbeste ab, studierte Betriebswirtschaftslehre und Rechtswissenschaft, promovierte mit 25 zum europäischen Wettbewerbsrecht. Sie arbeitete als Rechtsanwältin sowie als Dozentin an unterschiedlichen Hochschulen. Sie war Mitglied der Islamkonferenz und im Beraterkreis von Ex-Bundesfinanzminister Peer Steinbrück. Mit Altkanzlerin Angela Merkel sprach sie über Frauen in Führungspositionen.
Beiträge
Ein polarisierendes Buch, das zur Selbst-und Fremdreflexion anregt
Prof. Dr. Zümrüt Gülbay-Peischard ist Juristin, Dozentin und Professorin und beschreibt in diesem Buch ihre Erfahrungen und Eindrücke aus über 30 Jahren Lehrtätigkeit an Hochschulen. In vielen ihrer Beschreibungen habe ich entweder mich selbst wiedergefunden oder gar "ertappt" gefühlt, aber auch viele Verhaltensmuster anderer Studenten im Laufe meiner Studienjahre wiedererkannt, die ich als befremdlich empfunden habe. Es ist sehr interessant, die andere Seite, also die der Lehrpersonen, so detailliert und anekdotenreich gespiegelt zu bekommen. Gewiss ist dies ein Buch, bei dem sich die Geister scheiden werden: Es ist ohne Zweifel (bewusst) provokant geschrieben und zuweilen auch pauschalisierend. Wer auf behutsame, differenzierte Sprache großen Wert legt, dem wird dieses Buch sicherlich nicht gefallen, deshalb würde ich es nicht uneingeschränkt empfehlen. Mich persönlich hat das jedoch nicht gestört, ich fand den direkten, etwas provokanten Stil sehr erfrischend und ich denke, dieser ist notwendig, um die bestehende Thematik bzw. Tendenz wirklich eindrücklich zu vermitteln und um sich selbst kritisch zu hinterfragen. Sicherlich war ich auch nicht mit all ihren Ansichten d'accord und begrüße gewisse gesellschaftliche Entwicklungen, die sich mit einigen der im Buch thematisierten Problematiken beißen, durchaus, verstehe nun aber auch die andere Seite deutlich besser und denke, wie bei so vielen Dingen im Leben, dass die Wahrheit wohl irgendwo dazwischen liegt. 5/5 ⭐️




