Die Reise einer Frau in die Welt der Aborigines
"Traumfänger" ist die Geschichte einer Amerikanerin, die von einem Stamm australischer Aborigines zu einer Ehrung ihrer Arbeit mit jugendlichen Ureinwohnern eingeladen wird. Sie nimmt an einem dreimonatigen "Walkabout", einer Wanderung durch den australischen Busch teil, erlebt dabei das Leben der Aborigines aus nächster Nähe und wird in ihre wundervollen Geheimnisse und Weisheiten eingeweiht. Ihre Gastgeber lehren sie in Harmonie mit der Natur zu leben, zu vertrauen und an ihr inneres Wissen und ihre eigenen Ziele zu glauben.
Vermutlich hätte ich mir dieses Buch selbst nie gekauft, bin aber sehr dankbar dass es seinen Weg zu mir gefunden hat. Es ist nicht nur eine unfassbar unterhaltsame Geschichte, sondern auch ein roller reminder, was im Leben wirklich wichtig ist. Ich kann es wirklich jedem empfehlen! Ich denke für jeden Typ Mensch ist etwas wertvolles in den Zeilen zu finden.
6. Aug. 2024
5,0
Dieses Buch sollte jeder einmal gelesen haben.
Vermutlich hätte ich mir dieses Buch selbst nie gekauft, bin aber sehr dankbar dass es seinen Weg zu mir gefunden hat. Es ist nicht nur eine unfassbar unterhaltsame Geschichte, sondern auch ein roller reminder, was im Leben wirklich wichtig ist. Ich kann es wirklich jedem empfehlen! Ich denke für jeden Typ Mensch ist etwas wertvolles in den Zeilen zu finden.
Eine Reise durch das Outback, welche zum Nachdenken anregen kann aber trotzdem mit Skepsis begegnet werden darf und sollte, da dies eine rein fiktive Geschichte ist.
»»Traumfänger« ist die Geschichte einer Amerikanerin, die von einem Stamm australischer Aborigines zu einer Ehrung für ihre Arbeit mit jugendlichen Ureinwohnern eingeladen wird. Nach stundenlanger Fahrt durch die Wüste bei dem Stamm der »Wahren Menschen« angekommen, teilt man ihr mit, daß sie auserkoren worden ist, an einem dreimonatigen »Walkabout«
— einer Wanderung durch den australischen Busch — teilzunehmen.
Marlo Morgan hat keine andere Wahl, als dieser Einladung zu folgen, denn ihre Kleider, ihren Schmuck, ihre Papiere haben die Ureinwohner verbrannt. Sie sieht sich ganz neuen Lebensumständen ausgesetzt: Messerscharfes Gras und Dornengestrüpp malträtieren ihre Füße, ihre Muskeln schmerzen von den meilenlangen Märschen, und ihre helle Haut verbrennt in der gleißenden Sonne. Da die Aborigines auf ihrem Walkabout nichts Eßbares bei sich tragen, stehen Ameisen, Eidechsen, Krokodile, Käfer, Känguruhs, Maden und Wurzeln auf der Speisekarte.
Aber Marlo Morgan erfährt auch eine unerwartete Bereicherung, denn die Aborigines heißen sie als eine der ihren willkommen und werden zu einfühlsamen Lehrern. Die »Wahren Menschen« zeigen ihr, was es bedeutet, die Begabung und die Talente, die in jedem Menschen stecken, zu achten und zu fördern. Und sie lernt, daß diese Menschen seit 50 000 Jahren in einer einzigartigen Harmonie mit ser Natur leben und diese mit Ehrerbietung gegenübertreten.«
🔶🔹✴️🔹🔶🔹🔸🌏🔸🔹🔶🔹✴️🔹🔶
Zuallererst einmal; bei diesem Buch sollte man auf jeden Fall im Hinterkopf behalten, dass es eine rein fiktive Geschichte ist.
Dies lässt sich auf Wikipedia nachlesen
📄
»In den 1980er und zu Beginn der 1990er bezeichnete Morgan die Geschichte als auf wahren Begebenheiten beruhend, hat dies allerdings 1996 gegenüber einer Aborigines-Kommission widerrufen und zugegeben, dass sie den Inhalt des Buches frei erfunden hat.« (Wikipedia)
Es war sogar so, dass sie mit dieser Geschichte Werbung für ein Teebaumöl von ihr machte.
Aber lassen wir mal die Autorin bei Seite und widmen uns der Erzählung in diesem Buch.
Es beginnt mit 4 Zitaten, wovon die ersten drei sehr zum Nachdenken anregen. An sich bietet das Buch Anstöße zum Nachdenken, wie viel braucht ein Mensch eigentlich um glücklich zu sein und wie gehen wir mit unserer Umwelt eigentlich um.
Allerdings lassen sich diese Anstöße nur bedingt in unserer modernen Welt umsetzen.
Die Geschichte wird in einem angenehmen Tempo und kurzen Kapiteln erzählt und ließt sich recht flüssig. Auch ist es interessant zu beobachten welchen Wandel die Hauptfigur in dieser fiktiven Geschichte durch läuft.
Gelegentlich wiederholt sich allerdings das ein oder andere. Was man wenige Kapitel vorher gelesen hatte wird sehr ähnlich wiedergekäut.
Auch fallen vereinzelt Logiklücken beziehungsweise Widersprüche im verlauf der Erzählung auf.
Ich bin absolut kein Experte was Fakten und Tatsachen über die Ureinwohner Australien anbelangt, daher sollte man was in dieser Geschichte vorkommt mit Skepsis betrachten.
🔶🔹✴️🔹🦘🔹🔸🌏🔸🔹🦎🔹✴️🔹🔶
An sich ist es eine interessante Geschichte, wie jemand eine andere Kultur kennen lernt sich anderen ungewohnten Herausforderungen stellen muss und einen spirituellen Wandel vollzieht.
Allerdings sollte man im Hinterkopf behalten, dass dies eine rein fiktive Geschichte ist und nicht auf Erlebtes beruht!
11. Juli 2025
3,0
Eine Reise durch das Outback, welche zum Nachdenken anregen kann aber trotzdem mit Skepsis begegnet werden darf und sollte, da dies eine rein fiktive Geschichte ist.
»»Traumfänger« ist die Geschichte einer Amerikanerin, die von einem Stamm australischer Aborigines zu einer Ehrung für ihre Arbeit mit jugendlichen Ureinwohnern eingeladen wird. Nach stundenlanger Fahrt durch die Wüste bei dem Stamm der »Wahren Menschen« angekommen, teilt man ihr mit, daß sie auserkoren worden ist, an einem dreimonatigen »Walkabout«
— einer Wanderung durch den australischen Busch — teilzunehmen.
Marlo Morgan hat keine andere Wahl, als dieser Einladung zu folgen, denn ihre Kleider, ihren Schmuck, ihre Papiere haben die Ureinwohner verbrannt. Sie sieht sich ganz neuen Lebensumständen ausgesetzt: Messerscharfes Gras und Dornengestrüpp malträtieren ihre Füße, ihre Muskeln schmerzen von den meilenlangen Märschen, und ihre helle Haut verbrennt in der gleißenden Sonne. Da die Aborigines auf ihrem Walkabout nichts Eßbares bei sich tragen, stehen Ameisen, Eidechsen, Krokodile, Käfer, Känguruhs, Maden und Wurzeln auf der Speisekarte.
Aber Marlo Morgan erfährt auch eine unerwartete Bereicherung, denn die Aborigines heißen sie als eine der ihren willkommen und werden zu einfühlsamen Lehrern. Die »Wahren Menschen« zeigen ihr, was es bedeutet, die Begabung und die Talente, die in jedem Menschen stecken, zu achten und zu fördern. Und sie lernt, daß diese Menschen seit 50 000 Jahren in einer einzigartigen Harmonie mit ser Natur leben und diese mit Ehrerbietung gegenübertreten.«
🔶🔹✴️🔹🔶🔹🔸🌏🔸🔹🔶🔹✴️🔹🔶
Zuallererst einmal; bei diesem Buch sollte man auf jeden Fall im Hinterkopf behalten, dass es eine rein fiktive Geschichte ist.
Dies lässt sich auf Wikipedia nachlesen
📄
»In den 1980er und zu Beginn der 1990er bezeichnete Morgan die Geschichte als auf wahren Begebenheiten beruhend, hat dies allerdings 1996 gegenüber einer Aborigines-Kommission widerrufen und zugegeben, dass sie den Inhalt des Buches frei erfunden hat.« (Wikipedia)
Es war sogar so, dass sie mit dieser Geschichte Werbung für ein Teebaumöl von ihr machte.
Aber lassen wir mal die Autorin bei Seite und widmen uns der Erzählung in diesem Buch.
Es beginnt mit 4 Zitaten, wovon die ersten drei sehr zum Nachdenken anregen. An sich bietet das Buch Anstöße zum Nachdenken, wie viel braucht ein Mensch eigentlich um glücklich zu sein und wie gehen wir mit unserer Umwelt eigentlich um.
Allerdings lassen sich diese Anstöße nur bedingt in unserer modernen Welt umsetzen.
Die Geschichte wird in einem angenehmen Tempo und kurzen Kapiteln erzählt und ließt sich recht flüssig. Auch ist es interessant zu beobachten welchen Wandel die Hauptfigur in dieser fiktiven Geschichte durch läuft.
Gelegentlich wiederholt sich allerdings das ein oder andere. Was man wenige Kapitel vorher gelesen hatte wird sehr ähnlich wiedergekäut.
Auch fallen vereinzelt Logiklücken beziehungsweise Widersprüche im verlauf der Erzählung auf.
Ich bin absolut kein Experte was Fakten und Tatsachen über die Ureinwohner Australien anbelangt, daher sollte man was in dieser Geschichte vorkommt mit Skepsis betrachten.
🔶🔹✴️🔹🦘🔹🔸🌏🔸🔹🦎🔹✴️🔹🔶
An sich ist es eine interessante Geschichte, wie jemand eine andere Kultur kennen lernt sich anderen ungewohnten Herausforderungen stellen muss und einen spirituellen Wandel vollzieht.
Allerdings sollte man im Hinterkopf behalten, dass dies eine rein fiktive Geschichte ist und nicht auf Erlebtes beruht!
Eine faszinierende Reise in die Welt der australischen Ureinwohner.
Das Buch beschreibt die fiktive Reise einer amerikanischen Frau um die 50, die von einem Aborigine Stamm eingeladen wird, an einem walkabout teilzunehmen und die australische Wüste im inneren des Kontinents zu Fuss - barfuss- zu durchwandern.
Faszinierend und spannend sind nicht nur die Berichte über die Lebensweise des Stammes sondern auch die quasi philosophischen
Betrachtungen über das Leben, die Gedanken und Werte des Naturvolks, die zum Nachdenken über unser eigenes "zivilisiertes" Leben anregen.
Auch wenn das Buch kein Tarsachenbericht ist, hat es mir viel Freude beim Lesen gemacht und einige neue Gedanken gebracht, die mich weiter begleiten werden.
30. Sept. 2023
4,0
Eine faszinierende Reise in die Welt der australischen Ureinwohner.
Das Buch beschreibt die fiktive Reise einer amerikanischen Frau um die 50, die von einem Aborigine Stamm eingeladen wird, an einem walkabout teilzunehmen und die australische Wüste im inneren des Kontinents zu Fuss - barfuss- zu durchwandern.
Faszinierend und spannend sind nicht nur die Berichte über die Lebensweise des Stammes sondern auch die quasi philosophischen
Betrachtungen über das Leben, die Gedanken und Werte des Naturvolks, die zum Nachdenken über unser eigenes "zivilisiertes" Leben anregen.
Auch wenn das Buch kein Tarsachenbericht ist, hat es mir viel Freude beim Lesen gemacht und einige neue Gedanken gebracht, die mich weiter begleiten werden.