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Romane

Die neuen Leiden des jungen W.

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Über das Buch

Die DDR in den 1970-er-Jahren. Edgar W., 17, einst Musterschüler und Sohn einer systemtreuen Abteilungsleiterin, steigt aus. Er schmeißt die Lehre, geht nach Berlin, um Maler zu werden, verliebt sich heftig in die bereits verlobte Kindergärtnerin Charlie - und kommt schließlich in einer Berliner Gartenlaube durch einen Stromschlag ums Leben. Witzig, traurig und hochpolitisch wird die Story abwechselnd aus Edgars posthumer Perspektive und der Befragung seiner engsten Hinterbliebenen erzählt. So wie Edgar kurz vor seinem Tod nach seinem Vater gesucht hat, sucht dieser nun nach Hinweisen, die ihm das Leben seines Sohnes näher bringen. Für Verwirrung sorgen dabei Tonbandaufnahmen, die Edgar seinem Freund Willi hinterlassen hat - mit Zitaten aus Goethes Werther, die seine eigene Lage gut beschreiben. Erschienen 1972/73 in beiden Teilen Deutschlands wurde Ulrich Plenzdorfs Prosa- und Bühnenstück zum Kult-Buch mit einer erstaunlichen Rezeptionsgeschichte. “Die neuen Leiden des jungen W.” ist eine Geschichte über Anpassung und Revolte, Liebe und Identitätssuche, die aufgrund ihres sympathischen Helden, der damaligen Jugendsprache und dem Einblick in die jazzige Jugendkultur der DDR auch heute noch “poppt”.

Editionen (11)

ISBN9783868476064
VerlagBUCHFUNK Verlag
Erscheinungsdatum23.09.22

Rezensionen & Bewertungen

126 Bewertungen

9 Rezensionen

3,1

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  • natha_ie
    natha_ie

    3 Follower

    5,0

    Verstehen wird was ich schreibe nur wer das Buch schon gelesen hat: wäre dieses Buch Edgar in die Hände gefallen, es wäre das Dritte Buche gewesen, er hätte anstatt zwei nun dann drei Bücher die er immer und immer wieder aufs neue lesen konnte denn genau so ein Buch ist das

    11. Apr. 2024

  • natha_ie
    natha_ie

    3 Follower

    5,0

    Ich wünschte ich könnte zum Ausdruck bringen wie gut ich dieses Buch finde oder wie sehr ich doch Edgar verstehe und es trotzdem nicht erklären könnte was für ein Typ er ist oder sollte ich sagen, was für ein Typ er war

    11. Apr. 2024

  • chey.1
    chey.1

    3 Follower

    3,0

    Es dauerte einige Zeit, bis ich verstand, wer in der Geschichte spricht. Mit der Zeit wurde es klar und die Geschichte spannend. Das Ende konnte ich nicht vorhersehen. Leider erhält das Buch einige Abzüge, da es schwierig war in die Geschichte einzusteigen.

    28. Dez. 2024

3 von 9 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Ulrich Plenzdorf

Ulrich Plenzdorf (1934 - 2007) wurde in Berlin geboren. Seine Eltern wurden wegen ihrer Mitgliedschaft in der KPD während der Zeit des Nationalsozialismus mehrfach inhaftiert. 1950 zog die Familie von West- nach Ost-Berlin um, wo Plenzdorf 1954 das Abitur bestand. In Leipzig studierte er anschließend Marxismus-Leninismus und Philosophie an der Karl-Marx-Universität, verließ die Hochschule aber ohne Abschluss. Später besuchte er die Deutsche Hochschule für Filmkunst in Potsdam-Babelsberg und arbeitete ab 1963 als Szenarist und Dramaturg im DEFA-Studio Babelsberg. Bekannt wurde der DDR-Autor auch in der Bundesrepublik durch seinen gesellschaftskritischen Roman Die neuen Leiden des jungen W. Ursprünglich als Bühnenstück geschrieben und 1972 in Halle uraufgeführt, erschien der Roman ein Jahr später und wurde seitdem in mehr als 30 Sprachen übersetzt. Plenzdorf machte sich aber vor allem auch als Drehbuchautor zahlreicher Spielfilme (Die Legende von Paul und Paula, Der Trinker, Abgehauen) und Fernsehserien (vierte Staffel von Liebling Kreuzberg) einen Namen. Von 1992 war er Mitglied der Akademie der Künste in Berlin. 1973 wurde Plenzdorf mit dem Heinrich-Mann­ Preis der Akademie der Künste der DDR ausgezeichnet, 1978 mit dem österreichischen Ingeborg-Bachmann-Preis.

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