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Romane

Die Blechtrommel

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Über das Buch

Bei der Konzertlesung Die Blechtrommel verschmilzt Günter Grass‘ Jahrhundertroman aus dem Jahr 1959 mit klassischer Schlagwerkmusik. Ausgewählte Szenen des Buches werden musikalisch untermalt; dabei bekommen die vielfältigen Schlaginstrumente auch ihren solistischen Platz. Sprache und Musik erzählen das Leben Oskar Matzeraths, der mit drei Jahren sein Wachstum einstellt und aus scheinbarer Kinderperspektive die Welt der Erwachsenen erlebt. Eine Lebensgeschichte – von der Geburt 1924 in Danzig bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs. So wie Oskar seine Stimme zum Trommelspiel erhebt, kombinieren Devid Striesow und Stefan Weinzierl die Ausdruckskraft von Grass‘ Roman mit den facettenreichen Klangfarben von Vibraphon, Marimba, Percussion und Elektronik – ein einzigartiges, intensives Text-Musik-Erlebnis.

Editionen (14)

ISBN9783868475982
VerlagBUCHFUNK Verlag
Erscheinungsdatum12.06.21

Rezensionen & Bewertungen

133 Bewertungen

22 Rezensionen

3,8

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  • gesteff
    gesteff

    138 Follower

    3,5

    Geschafft! Bin ein wenig ratlos. Es gab sehr viele Passagen, die habe ich geliebt und dann wieder Passagen, die mich eher genervt haben. Nun: ich bin froh diesen Klassiker gelesen zu haben, würde ich ihn nochmals lesen? Ich denke eher nicht!

    11. Jan. 2026

  • Ein Werk, dass man gelesen haben muss.

    Sehr geehrter Günter Grass, würden Sie noch leben, könnte ich diese Zeilen direkt an Sie richten. Seit der zwölften Klasse begleiten mich Ihre Werke. Das erste Mal kam ich mit „Im Krebsgang“ in Berührung. Bereits zu dieser Zeit faszinierte mich Ihre Sprache. Es folgten „Katz und Maus“ sowie diverse Gedichte. Nach vielen Jahren habe ich mich endlich an „Die Blechtrommel“ getraut. Respekt hatte ich vor diesem Werk. Der Umfang und die Sprache haben mich lange Zeit abgeschreckt. Viele Jahre lang wartete „Die Blechtrommel“ in meinen Bücherregal darauf, endlich in die Hände genommen und studiert zu werden. Jetzt habe ich sie gelesen und diese bildgewaltige Sprache auf mich einwirken lassen; mich einmal wieder - um in Ihrem Sprachgebrauch zu bleiben - im grass’schen Literaturkosmos kundig zu machen. Bei Ihrer Blechtrommel handelt es sich um ein Werk, das man nicht einfach so nebenbei konsumieren kann. Man muss es langsam genießen; Zeile für Zeile, Satz für Satz, Wort für Wort aufsaugen und genießen. Ich möchte nicht behaupten, dass ich beim ersten Lesen wirklich alles verstanden hätte. Manche Passagen waren verwirrend und laden zum Nachdenken ein. Ich bin froh, mich mit Oskar und seiner Blechtrommel durch Danzig, Oskars Geschichte, seine Familie und Düsseldorf getrommelt zu haben. Hätte ich den Roman eher gelesen, hätte ich damals auf der Fähre den Mut gehabt, Sie anzusprechen und ein paar Fragen zu stellen. Bewertung: Auf Anregung von kapitelweise.lesen verzichte ich zukünftig auf eine Bewertung mit Sternen. Autorin: Günter Grass Verlag: dtv Seiten: 708 Genre: Roman Übersetzung: Ersterscheinung: 1993 Meine Version: Taschenbuch

    Ein Werk, dass man gelesen haben muss.

    15. Mai 2025

  • 3,5

    Wow, ich muss schon sagen, ohne Leserunde hätte ich nicht durchgehalten. Auch nach Beenden der Lektüre kann ich zugeben, dass ich bzgl. der Story mit einigen Fragezeichen im Kopf zurückgelassen wurde, vor allem gegen Ende. Was ich aber als großes Highlight bezeichnen muss, ist der Schreibstil von Günther Grass, denn der ist wirklich außergewöhnlich, mal witzig, mal klug, aber immer anspruchsvoll. Jetzt muss ich noch den Film schauen, um zu erfahren, ob ich Oskar und seiner Trommel dadurch noch ein bisschen besser auf die Schliche komme/einschätzen kann.

    19. März 2025

3 von 22 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Günter Grass

Günter Grass war ein deutscher Schriftsteller, Bildhauer, Maler und Grafiker. Grass gehörte seit 1957 zur Gruppe 47 und wurde mit seinem Debütroman Die Blechtrommel 1959 zu einem international geachteten Autor der deutschen Nachkriegsliteratur. Grass’ Werk und Rolle als Autor und politischer Intellektueller war und ist Gegenstand umfangreicher Forschung sowie des Medieninteresses im In- und Ausland. Seine entrale Motivation war der Verlust seiner Heimat Danzig und die Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Vergangenheit, die sich vielfach in seinen Werken widerspiegelt. Seine Popularität als Schriftsteller nutzte er häufig, um das politische und gesellschaftliche Tagesgeschehen öffentlich zu kommentieren. Er war langjährig in Wahlkämpfen für die SPD und die Grünen aktiv und präsent. Grass’ Bücher wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und teilweise verfilmt. Im Jahr 1999 erhielt er den Nobelpreis für Literatur; er wurde mit einer Vielzahl weiterer Auszeichnungen geehrt.

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