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Liebenswerte Charaktere und das absolute nordsee-feeling.
Mama Carlotta ermittelt – und ich bin sofort verliebt in diese Reihe! Also, ich hab’s getan: Ich habe eine neue Reihe angefangen. Und wie ich es mir schon gedacht habe, ist es genauso gekommen – Mama Carlotta ist eine Italienerin im besten Alter, die kurzerhand nach Sylt düst, um ihren Sohn Erik zu besuchen. Erik ist Kriminalhauptkommissar, also quasi der geborene Gastgeber für eine neugierige Mama. Und ganz ehrlich: Schon der Start hat mich gekriegt. Wir steigen mit Mama Carlotta direkt ins Flugzeug ein. Ich konnte förmlich sehen, wie sie mit großen Augen die Landung überlebt – und dann steigt sie auf Sylt aus und denkt sich: Moment mal… wo sind Sonne, Aperol und mediterrane Leichtigkeit? Stattdessen Wind, Kälte und dieses typische Nordseefeeling. Ich hab beim Lesen so gelacht, weil das einfach dieser klassische Kulturschock ist: Italien trifft Sylt, Dolce Vita trifft Dauerwind. Und Sylt denkt sich nur: „Tja, so bin ich halt.“ Kaum ist sie gelandet, stolpern wir auch schon in den ersten Fall: Eine reiche Dame liegt tot in ihrem Einfamilienhaus. Und nein, die war nicht gerade die Sympathieträgerin des Dorfes. Genug Verdächtige also, dass ich beim Miträtseln mehrmals hin und her geworfen wurde wie eine Boje im Nordseesturm. Ich hatte zwar irgendwann die richtige Lösung im Kopf, aber Gisa Pauly hat mich so charmant in die Irre geführt, dass ich immer wieder dachte: „Ah, nee, dann wohl doch nicht.“ (Spoiler: doch, war’s doch. Ich lag schon richtig. Manchmal sollte man eben seinem ersten Bauchgefühl trauen.) Und dann diese Figuren! Sören, Eriks Kollege, ist herrlich urig. Ich habe sofort den salzigen Nordseeton im Ohr gehabt und den Geruch von Watt, Fischbrötchen und Friesengeist in der Nase. Überhaupt: Die Charaktere wirken so lebendig, dass man denkt, man spaziert selbst durch die Dünen, während der Wind einem ins Gesicht peitscht. Der Fall selbst ist logisch aufgebaut, nichts wirkt an den Haaren herbeigezogen – und das Ende hat mich zufrieden seufzen lassen. Aber mal ehrlich: Das eigentliche Highlight ist Mama Carlotta. Mit ihrer italienischen Herzlichkeit, Neugier und dieser kleinen Prise „Ich mische mich einfach überall ein“, ist sie der perfekte Kontrast zur manchmal etwas spröden Sylter Atmosphäre. Und der Schreibstil? Locker, leicht, so flüssig, dass ich das Buch quasi inhaliert habe. Man kann’s am Strand lesen – dazu passt es natürlich perfekt. Aber auch zu Hause im Lesesessel, mit einer Tasse Tee (oder vielleicht einem Glas Rotwein, damit Mama Carlotta stolz auf mich wäre), funktioniert es wunderbar. Ich habe Sylt beim Lesen fast wieder gesehen, gerochen und gehört – das Rauschen der Nordsee, das Pfeifen des Windes. Fast hätte ich den Schal enger gezogen. Mein Fazit: Ein genialer Auftakt in eine Reihe, die definitiv süchtig macht. Ein bisschen Italien, ein bisschen Sylt, ein bisschen Mord – und jede Menge Lesespaß. Ich freue mich schon riesig auf die nächsten Teile und hoffe, Mama Carlotta bleibt mir lange erhalten.
21. Sept. 2025
Liebenswerte Charaktere und das absolute nordsee-feeling.
Mama Carlotta ermittelt – und ich bin sofort verliebt in diese Reihe! Also, ich hab’s getan: Ich habe eine neue Reihe angefangen. Und wie ich es mir schon gedacht habe, ist es genauso gekommen – Mama Carlotta ist eine Italienerin im besten Alter, die kurzerhand nach Sylt düst, um ihren Sohn Erik zu besuchen. Erik ist Kriminalhauptkommissar, also quasi der geborene Gastgeber für eine neugierige Mama. Und ganz ehrlich: Schon der Start hat mich gekriegt. Wir steigen mit Mama Carlotta direkt ins Flugzeug ein. Ich konnte förmlich sehen, wie sie mit großen Augen die Landung überlebt – und dann steigt sie auf Sylt aus und denkt sich: Moment mal… wo sind Sonne, Aperol und mediterrane Leichtigkeit? Stattdessen Wind, Kälte und dieses typische Nordseefeeling. Ich hab beim Lesen so gelacht, weil das einfach dieser klassische Kulturschock ist: Italien trifft Sylt, Dolce Vita trifft Dauerwind. Und Sylt denkt sich nur: „Tja, so bin ich halt.“ Kaum ist sie gelandet, stolpern wir auch schon in den ersten Fall: Eine reiche Dame liegt tot in ihrem Einfamilienhaus. Und nein, die war nicht gerade die Sympathieträgerin des Dorfes. Genug Verdächtige also, dass ich beim Miträtseln mehrmals hin und her geworfen wurde wie eine Boje im Nordseesturm. Ich hatte zwar irgendwann die richtige Lösung im Kopf, aber Gisa Pauly hat mich so charmant in die Irre geführt, dass ich immer wieder dachte: „Ah, nee, dann wohl doch nicht.“ (Spoiler: doch, war’s doch. Ich lag schon richtig. Manchmal sollte man eben seinem ersten Bauchgefühl trauen.) Und dann diese Figuren! Sören, Eriks Kollege, ist herrlich urig. Ich habe sofort den salzigen Nordseeton im Ohr gehabt und den Geruch von Watt, Fischbrötchen und Friesengeist in der Nase. Überhaupt: Die Charaktere wirken so lebendig, dass man denkt, man spaziert selbst durch die Dünen, während der Wind einem ins Gesicht peitscht. Der Fall selbst ist logisch aufgebaut, nichts wirkt an den Haaren herbeigezogen – und das Ende hat mich zufrieden seufzen lassen. Aber mal ehrlich: Das eigentliche Highlight ist Mama Carlotta. Mit ihrer italienischen Herzlichkeit, Neugier und dieser kleinen Prise „Ich mische mich einfach überall ein“, ist sie der perfekte Kontrast zur manchmal etwas spröden Sylter Atmosphäre. Und der Schreibstil? Locker, leicht, so flüssig, dass ich das Buch quasi inhaliert habe. Man kann’s am Strand lesen – dazu passt es natürlich perfekt. Aber auch zu Hause im Lesesessel, mit einer Tasse Tee (oder vielleicht einem Glas Rotwein, damit Mama Carlotta stolz auf mich wäre), funktioniert es wunderbar. Ich habe Sylt beim Lesen fast wieder gesehen, gerochen und gehört – das Rauschen der Nordsee, das Pfeifen des Windes. Fast hätte ich den Schal enger gezogen. Mein Fazit: Ein genialer Auftakt in eine Reihe, die definitiv süchtig macht. Ein bisschen Italien, ein bisschen Sylt, ein bisschen Mord – und jede Menge Lesespaß. Ich freue mich schon riesig auf die nächsten Teile und hoffe, Mama Carlotta bleibt mir lange erhalten.
21. Sept. 2025






