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Romane

Das stille Mädchen

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Über das Buch

Kasper Krone ist beides: Erzgauner und helfende Hand. Denn einerseits hat der ehemalige Zirkusartist eine Menge Schulden und ist deshalb auf der Flucht. Andererseits hat er eine besondere Fähigkeit: Er hört nicht nur extrem gut, sondern spürt auch das, was nicht zu hören ist - Zwischentöne und Schwingungen. Bei der kleinen Klaramaria nimmt er Ähnliches wahr: Auch sie hat offenbar unerklärliche telepatische Kräfte. Als die Kleine unter rätselhaften Umständen verschwindet, macht sich Kasper Krone auf die Suche nach ihr. Eine rasante Jagd und Flucht durch Kopenhagen beginnt, bei der Krone nicht nur auf die Machenschaften internationaler Wirtschaftskrimineller stößt. Er erfährt auch von der Verschwörung der anderen entführten Kinder. Wie apokalyptische Reiter drohen sie mit Vernichtung, falls die Erwachsenen weiter Kriege führen… Laufzeit ca. 420 Minuten Gekürzte Lesung Sprecher: Max Volkert Martens

Editionen (4)

ISBN9783867170543
VerlagDer Hörverlag
Erscheinungsdatum28.02.07

Rezensionen & Bewertungen

3 Bewertungen

1 Rezensionen

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  • elflocks
    elflocks

    157 Follower

    2,0

    ⭐⭐ „Eine Idee voller Zauber – aber ein Weg voller Nebel“

    Manchmal stolpert man über ein Buch, das eigentlich flüstert: „Ich könnte großartig sein.“ Bei „Das stille Mädchen“ hörte ich dieses Flüstern – und genau dafür bekommt es seinen ersten Stern: die Grundidee ist faszinierend. Ein Mensch, der andere über ihren „Grundton“ wahrnimmt, ein Hauch Magie im Alltäglichen. Und ja, der zweite Stern geht an den stilistisch kunstvollen, stellenweise fast musikalischen Schreibstil, der hier und da aufblitzt wie ein schöner, aber anstrengender Akkord. Aber oje – der Rest bleibt im dichten Nebel hängen. ✨ Die Handlung wirkt verworren und ziellos. Oft wird, abstrus und nicht nachvollziehbar. Man hangelt sich durch Kapriolen, die am Ende kaum erklärt werden. ✨ Die Figuren bleiben blass. Der Protagonist – ein steuerfahndungsgeplagter Musik-Clown – unsympathisch und schwer greifbar. Die Kinder wirken wie Marionetten, die altkluge oder unnatürlich wirkende Weisheiten in den Mund gelegt bekommen. ✨ Philosophischer Anspruch, der ins Leere läuft. Die zahlreichen Anspielungen auf Musik, Bach oder Kierkegaard wirken eher verkrampft als tiefgründig. Der Geist dahinter bleibt für die meisten verschlossen. ✨ Zuviel Gerede, zu wenig Handlung. Wiederholungen, lange Passagen ohne echten Fortschritt, verwirrende Rückblenden – es ermüdet und frustriert. ✨ Der Plot klärt sich erst spät – und wenig befriedigend. Der Zusammenhang rund um die entführten Kinder, das Erdbeben und die Immobiliengeschäfte wird, wie vielfach kritisiert, erst auf den letzten Seiten angerissen und wirkt kaum verdient. Unterm Strich bleibt ein Buch, das viel verspricht, aber wenig einlöst – wie ein schöner Schlüssel, der in kein Schloss passt. --- Für wen geeignet / Für wen nicht geeignet 🔮 Für wen geeignet: 💫 Leser:innen, die sprachliche Experimente mögen 🎼 Menschen mit Liebe zu Klang, Musik und verschlungenen Sätzen 🧩 Geduldige Bücherwürmer, die gern Rätsel akzeptieren, die sich vielleicht nie lösen 🌫️ Für wen nicht geeignet: 😵‍💫 Alle, die klare Handlungen brauchen 🧍‍♀️ Leser:innen, denen lebendige, tiefgehende Figuren wichtig sind 🌀 Menschen, die sich bei zu viel Verwirrung schnell verlieren 📚 Fans von „Fräulein Smilla“, die hier etwas Ähnliches erwarten

    ⭐⭐ „Eine Idee voller Zauber – aber ein Weg voller Nebel“

    26. Nov. 2025

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