Schriftsteller werden

Schriftsteller werden

Hardcover
4.213
Buch SchreibenKreatives SchreibenAngehende SchriftstellerCreative Writing

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Beschreibung

Schriftsteller werden erschien in den U.S.A. erstmals 1934 und gilt als Klassiker über den schöpferischen Prozeß des Schreibens und den inneren Weg zur Entwicklung der Schriftstellerpersönlichkeit. Die Autorin gibt handfeste Ratschläge und erprobte Tips aus ihren Schriftstellerseminaren, ergänzt durch viele praktische Übungen. Um von Handbüchern, die sich mit den handwerklichen Aspekten des Schreibens befassen, richtig profitieren zu können, sollte jeder angehende Schriftsteller zunächst dieses Buch lesen.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Fachbücher
Sub-Genre
Sprachen
Format
Hardcover
Seitenzahl
136
Preis
15.40 €

Autorenbeschreibung

Dorothea Brande war ein bekannte Schriftstellerin und Redakteurin in New York. Sie studierte an der Universität in Chicago und an der University of Michigan. Ihr Buch Wake Up and Live erschien 1936 und verkaufte sich mehr als zwei Millionen Mal. Twentieth Century Fox machte 1937 ein Musical daraus.

Beiträge

3
Alle
5

Ein Muss für jeden angehenden Schriftsteller ✍🏼

Das Buch ist sehr informativ und fasst gut wichtige Punkte für angehende Schriftsteller zusammen. Es lässt sich zudem sehr gut lesen.

2

Es hat einige gute Ansätze und trotzdem bleibt es oft oberflächlich und schwammig. Ich hätte mir da mehr Tiefgang gewünscht. Daher empfehle ich dieses Buch wirklich nur blutigen Anfängern und niemandem, der sich bereits intensiver mit dem Thema „Schreiben“ auseinandergesetzt hat. Dorothea Brande sagt selbst, dass es sich an Anfänger richtet und es deshalb vor dem eigentlichen Schreibprozess gelesen werden soll.

Dieser Schreibratgeber behandelt nicht das Thema „Wie schreibt man“ sondern „Wie wird man Schriftsteller“. Es stützt sich daher mehr auf das Innenleben eines Schriftstellers, als auf Schreibtechniken. Eigentlich sehr spannend, doch trotzdem konnte mich das Buch nicht wirklich überzeugen. Es wird sehr viel um den „heißen Brei“ herumgeredet, sprich, die Autorin kommt nicht zum Punkt. Einige Kapitel sind sehr oberflächlich und vage gehalten, was mehr Fragen aufwirft als beantwortet. Ein gutes Beispiel ist das Kapitel mit den Schreibblockaden. Diese 4 Arten werden zwar kurz beleuchtet aber nirgends steht geschrieben, wie man am besten damit umgeht. Es steht zwar geschrieben, dass man diese Blockaden bzw. innere Hemmung überwinden muss, aber wo bleibt das Wie? Zudem findet man im Buch einige Stellen, in denen man sich wiedererkennt und mit dem Kopf nickt, wobei sich dies durch die fehlende Tiefe eher ernüchternd auswirkt. Die Arbeit zwischen Bewusstsein und Unbewusstsein, welches im Buch eingehend thematisiert wird, ist hingegen sehr spannend und aufschlussreich. Zudem macht Brande dem angehenden Schriftsteller Mut, sagt aber auch klipp und klar, wann man seinen Traum begraben sollte. Die Untertitel finde ich, zumindest zum Teil, sehr schlecht gewählt. Beispiel: „Wie Sie sich zum Schriftsteller entwickeln“. Wenn ich den Titel lese, erwarte ich, dass man mir auch sagt, wie ich mich am besten zum Schriftsteller entwickle und nicht nur „In erster Linie geht es darum, das Temperament eines Schriftstellers in sich zu entwickeln.“. Ja, was ist denn damit genau gemeint? Die Liebe zum Schreiben? Die Fantasie? Die Impulse zu Schreiben? Was genau ist mit Temperament gemeint? Die Übungen, die einem im Buch zur Verfügung gestellt werden sind sehr hilfreich, aber auch hier fehlt zum Teil eine genaue Anleitung. Was ich hingegen toll finde, ist die Tatsache, dass Brande dem Schüler zeigen will, dass man mit einer positiven Grundhaltung mehr erreichen kann, als wenn man ständig behauptet „das kann ich nicht“. Die Übungsgeschichte ist das Highlight im Buch, weswegen ich jedem, der sich das Buch zulegen will, rate, diese Übung mit bestem Wissen und Gewissen auszuführen.

5

Dorothea Brande hat mit ihrem Werk 'Schriftsteller werden' etwas ganz Besonderes geschaffen. Nämlich einen Ratgeber, der keinem herkömmlichen gleicht, einem, der Schreibenden nicht vorgibt, wie er am besten zu schreiben hat und was er besser lassen sollte, sondern einem genau erklärt, woher eigentlich das sogenannte Schreibgenie kommt und dass wir dieses Genie eigentlich alle in uns tragen und nur lernen müssen, es zu benutzen. Die Zauberformel um gute Bücher zu schreiben, liegt uns also allen mehr oder weniger im Blut und wir können darauf zurückgreifen. Ich habe aus diesem Buch definitiv mehr übers Schreiben gelernt, als in allen anderen Ratgebern, die ich bisher zur Hand genommen habe, nämlich, meiner Intuition und meinem Unbewussten, mir selbst zu vertrauen. Einfach drauf los zu schreiben, meinem Künstler-Ich die Zügel in die Hand zu geben und selbst einfach mal loszulassen. Den Kritiker erst mal hinter Schloss und Riegel lassen, bis er an der Reihe ist. In diesem Buch lernt man, dass ein Schriftsteller oder Künstler zwei Persönlichkeiten hat. Den Künstler und den Kritiker, den Träumer und den Realisten. Beide Seiten in Harmonie zu bringen, sodass sie Hand in Hand arbeiten und keinem bei seiner Arbeit im Wege stehen, sondern sich nacheinander ihrer eigenen Aufgabe widmen, um zusammen etwas Großartiges zu schaffen, ist das Ziel eines jeden Schriftstellers. Zumindest sollte es das sein, doch die Wenigsten wissen heutzutage noch davon, weil einem überall nur Regeln und Verbote und Richtlinien entgegenspringen, die mit der eigentlichen Kunst jedoch nicht mehr viel zu tun haben. Ich kann dieses Buch wirklich jedem empfehlen, der ernsthaft schreiben will und sich zu viel Druck macht, sich nach irgendetwas oder irgendwem zu richten, anstatt einfach zu schreiben. Es einfach zu tun, ohne groß darüber nachzudenken, schafft die besten Werke, denn diese sind echt. Sie entstehen direkt aus der Stimme des Herzens. Unverändert. Im Nachhinein kann man immer noch retuschieren und verbessern, aber der Kern sollte aus einem herausfließen ohne von direkten Verbesserungen gestört zu werden. So hat man eine innere Verbindung zu seiner Geschichte. Dieses Gefühl sollte jeder Schreibende einmal erlebt haben. Ich darf es nun nach diesem Buch auch.

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