Die Therapeutin und ihre Mörder

Die Therapeutin und ihre Mörder

Paperback
3.623

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Beschreibung

Therapeutinnen sind die besten Detektive – das Krimidebüt der internationalen Bestsellerautorin

Mit Toten ist man in Westlinke vertraut; die Seven Sisters, weiße, ziemlich hohe Kalksteinklippen, ein Hotspot für traurige Seelen, die ihrem Leben ein Ende setzen wollen. Ermordete hingegen – die gibt es so gut wie nie in diesem verschlafenen Landstrich an der südenglischen Küste. Für die Polizei ist der Fall Henry Clayton deshalb klar: Selbstmord. Eine Theorie, mit der Pat Philipps so gar nichts anfangen kann. Und sie muss es schließlich wissen. Immerhin war sie Henrys Therapeutin. Und für sie kann er nur auf einem Weg die Klippen hinabgestürzt sein kann: Er wurde gestoßen. Aber bei DS Stevens beißt sie mit ihrem Ansatz auf Granit. Also muss sie wohl selbst ermitteln: mit scharfem Blick für die menschlichen Schattenseiten, einem kratzbürstigen Kater und einem Nachbarn mit fatalen Likör-Ideen. Im Gegensatz zur Polizei stellt Pat die richtigen Fragen – und findet Antworten, die sie selbst gefährlich nahe an den Abgrund bringen.

Ein Krimi, der dich an die Couch fesselt: mit viel Menschenkenntnis ermittelt sich die Psychotherapeutin Pat durch ihren ersten Fall

Buchinformationen

Haupt-Genre
Krimis
Sub-Genre
N/A
Format
Paperback
Seitenzahl
352
Preis
18.50 €

Autorenbeschreibung

Philippa Perry ist Psychotherapeutin, Autorin sowie TV- und Radiomoderatorin. Ihr Bestseller »Das Buch, von dem du dir wünschst, deine Eltern hätten es gelesen« wurde in über 40 Sprachen übersetzt. Außerdem ist bei Ullstein von ihr »Wie geht es Ihnen jetzt? Eine illustrierte Psychotherapie« erschienen. Lady Perry lebt mit ihrem Mann Sir Grayson und ihrer Katze The Honourable Kevin in London.

Beiträge

6
Alle
3

Die Sprecherin war das Beste am Hörbuch...

Ich habe "Die Therapeutin und ihre Mörder - Dr. Pat Philipps und der tote Klient" von Philippa Perry als Hörbuch gehört, gesprochen von Sonngard Dressler. Es sich handelt sich hier wohl um den ersten Band einer Reihe und ist das Krimidebüt von Philippa Perry. Dr. Pat Philipps ist Therapeutin und wohnt in der Nähe der Seven Sisters in Südengland. Eines Tages steht die Polizei vor ihrer Tür und teilt ihr mit, dass ihr Klient Henry Clayton an den Klippen Suizid begangen hat, wie viele andere Menschen vor ihm. Pat kann das nicht glauben, sie ist schließlich Henrys Therapeutin. Sie denkt eher, dass Henry ermordet wurde. Bei der Polizei läuft sie allerdings mit ihren Vermutungen vor die Wand, Für DS Stevens ist der Fall bereits abgeschlossen. Also ermittelt Pat selbst, unterstützt von Pritchard, ihrem Nachbarn und Freund. Wir haben es hier mit einem Cozy-Crime zu tun, der sich als leichte Strand- oder Urlaubslektüre sicherlich eignet. Da der Krimi in Großbritannien spielt, hatte ich mir doch etas schwarzen Humor erwartet. Und der hat mir eindeutig gefehlt. Mit den Charakteren im Roman konnte ich nicht wirklich warm werden. Pat ist schon eine merkwürdige Therapeutin, das Thema Datenschutz und damit hier auch Patientenschutz ist ihr unwichtig. Ihre Aufzeichnungen (außer den Videos) sind eher dürftig und liegen einfach unabgeschlossen und für jedermann zugänglich in dem zur Praxis umfunktionierten Schuppen herum. Die Autorin ist selbst Therapeutin und wirft damit einen nicht gerade guten Blick auf ihre eigenen Kollegen. Mit Pat bin ich (wie mit einigen anderen Charakteren) nicht warm geworden. Gerade als Therapeutin müsste sie wissen, dass es nicht gut ankommt und auch nicht ergebnisorientiert ist, seine Meinung einfach aus sich heraussprudeln zu lassen. Ihr Umgang mit den anderen Dorfbewohnern führt auch dazu, dass sie aus der Dorf-Whatsapp-Gruppe ausgeschlossen wird. Warum wohl? Am ehesten konnte ich mich noch mit Pritchard anfreunden, der ein wenig zum Schmunzeln anregte, nicht nur wegen der von ihm selbst kreierten ausgefallenen Likörchen. Der Krimi lässt sich leicht konsumieren, eine Unterbrechung fällt leicht und man ist auch schnell wieder im Geschehen. Mich hat die Sprecherin bei der Stange gehalten, da sie gut liest und jedem Charakter eine spezielle Stimme verleiht. Sie hat den Krimi unterhaltsam gemacht. Ich habe zu diesem Hörbuch gegriffen, weil es als fesselnder Krimi bezeichnet wird. Meine Erwartung ging eher in Richtung Miss Marple. Das Cover lässt ebenfalls nicht auf Cozy-Crime schließen. Aufgrund des Klappentextes habe ich hier mehr (psychologische) Tiefe erwartet. Als Buch hätte ich wohl abgebrochen. Fans von Cozy-Crime werden wohl ihre Freude daran haben, meins war es nicht. Dank der Sprecherin bekommt das Hörbuch von mir trotzdem 3 Sterne. Einen weiteren Band der Reihe werde ich allerdings weder hören noch lesen.

3.5

Eine Pinnwand mit Bösewichten „Nicht jeder, der bei den verdammten Seven Sisters zu Tode kommt, wollte sich umbringen!“ (S. 32), sagt Psychotherapeutin Patricia Phillips der Polizei, als sie nach dem angeblichen Selbstmord ihres Patienten Henry befragt wird. Er war nicht wegen Depressionen bei ihr in Behandlung, sondern weil er sich von seinem Freund trennen wollte. Auch der kurze Abschiedsbrief überzeugt sie nicht, ganz im Gegenteil – darauf befinden sich nämlich keinerlei Fingerabdrücke. Doch die ermittelnden Beamten bleiben stur: Henrys Tod war Selbstmord! Also beginnt Pat mithilfe ihres Nachbarn Prichard und einer Pinnwand selber zu ermitteln und stößt dabei auf eine ganze Reihe Verdächtige und möglicher Motive. Man merkt dem Buch an, dass Autorin Philippa Perry selber Psychotherapeutin ist. Ihre Ermittlerin Pat kann sich hervorragend in andere hineinversetzen und bringt Menschen geschickt zum Reden. Sie analysiert Gesprächspartner, Verdächtige und den Toten gleichermaßen und versucht so, deren Beweggründe zu verstehen. Nebenbei therapiert sie sogar einige der in den Fall verwickelten Personen. Der Plot erinnert stellenweise an Agatha Raisin: Eine Zivilistin mischt sich hartnäckig in Ermittlungen ein, nervt damit die Polizei, gewinnt aber gleichzeitig das Vertrauen eines Beamten, der ihr Informationen zuspielt. Unterstützt wird sie von dem exaltierten Privatier Prichard, der scheinbar unendlich viel Zeit hat, jeden kennt und mit allen bestens auskommt. Die berühmten Kreidefelsen im Süden Englands liefern ein atmosphärisches Setting und sind zugleich eng mit dem Fall verknüpft. Direkt an den Klippen soll ein Spa- und Golfresort entstehen, gegen das Henry sich in einer Umweltgruppe engagierte. Wurde ihm dieses Engagement zum Verhängnis? Oder steckt doch sein (Ex-)Freund hinter seinem Tod? Ein entspannter Cosy Crime mit psychologischem Hintergrund, skurrilen Figuren und einer angenehm britischen Atmosphäre.

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2.5

Langatmige Mordermittlung einer Therapeutin

Als Patricias Patient tot aufgefunden wird, ist allen klar, dass es sich um Selbstmord handeln muss. Nur Patricia kann es nicht recht glauben und macht sich daran, diesen vermeintlichen Mord aufzuklären. Was sich für mich zum Start nach einem cozy crime angehört hatte, wurde recht schnell sehr langatmig... Patricia war mir die ganze Zeit eher unsymphatisch und hatte wirklich viele nervige Züge und die Ermittlungen selbst zogen sich einfach nur dahin. Die vermeintlichen Verdächtigen fühlten sich einfach nicht rund an. Als dann doch die Auflösung kam, war diese für mich einfach nur plump und zu konstruiert. Sprachlich leider auch eher "auf Anfänger-Niveau".

4

Cosy Krime

So lässt sich dieses Buch am besten beschreiben. Es ist ein wohlfühlen Krimi der sanften Art, der trotzdem Spaß macht und die Charaktere einen ins Herz schließen. Eine klare Empfehlung

4

Lustig und kurzweilig

4

Tolles Buch für warme Sommerabende 🌞

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