Bevor sie sich auf die U-Bahngleise legt, kündigt Mette, 15, in TikTok-Videos ihr Vorhaben an. Niemand reagiert - gerettet wird sie trotzdem. Der Selbstmordversuch verwirrt ihr privilegiertes Umfeld: Bislang hat sie professionell die Leistung des hochbegabten Kindes abgeliefert - Mettes Strategie, um unter dem Radar einer Welt zu bleiben, deren Verlogenheit sie frustriert. Dann lernt sie Jo kennen, zehn Jahre älter, brillant und voller Wut, ein Verbündeter. Als Anti-Influencer hat er sich ein Following aufgebaut und rekrutiert Mette für den Kampf gegen den Mainstream. Ein Spiel beginnt, dessen Regeln sie nicht durchschaut.
Mit gleißender Klarheit und schneidendem Witz zeigt Julia von Lucadou einen Ausschnitt unserer Gegenwart, in der die digitale und reale Wirklichkeit sich komplett durchdringen.
Almette führt ein gut situiertes und überbehütetes Leben in Köln. Sie ist schlau aber auch jung und naiv- und tief unglücklich. Auch Jo ist ein intelligenter junger Mann, der noch mit seiner traumatischen Kindheit zu kämpfen hat. Während er sich im heimischen Kinderzimmer immer mehr als Incel und Corona-Leugner radikalisiert, wird er auf Almette aufmerksam und schmiedet einen Plan.
Julia von Lucadou zeigt in ihrem Roman, wie auch die priviligierte und gebildete Jugend deutscher Großstädte auf Abwege geraten kann. Die Charaktere sind dabei fast durchgehend und beinahe unerträglich überheblich, überfordert und gleichzeitig gerissen. Teilweise wirkt die Darstellung extrem überspitzt, die Sprache zu gewählt, was aber sicher zum Gesamtkonzept des Romans beiträgt. Das Ende hingegen war meiner Meinung nach zu schnell, ruckartig konzipiert und torpedierte eine der Kernaussagen des Textes: Nämlich, dass Radikalisierung auch und vielleicht besonders ein Phänomen der oberen Mittelschicht ist, sich durch Konflikte und Unsicherheiten in den Charakter brennt und dabei extrem beständig ist.
19. Feb. 2023
3,5
Die Radikalisierung in Coronazeiten im Brennglas
Almette führt ein gut situiertes und überbehütetes Leben in Köln. Sie ist schlau aber auch jung und naiv- und tief unglücklich. Auch Jo ist ein intelligenter junger Mann, der noch mit seiner traumatischen Kindheit zu kämpfen hat. Während er sich im heimischen Kinderzimmer immer mehr als Incel und Corona-Leugner radikalisiert, wird er auf Almette aufmerksam und schmiedet einen Plan.
Julia von Lucadou zeigt in ihrem Roman, wie auch die priviligierte und gebildete Jugend deutscher Großstädte auf Abwege geraten kann. Die Charaktere sind dabei fast durchgehend und beinahe unerträglich überheblich, überfordert und gleichzeitig gerissen. Teilweise wirkt die Darstellung extrem überspitzt, die Sprache zu gewählt, was aber sicher zum Gesamtkonzept des Romans beiträgt. Das Ende hingegen war meiner Meinung nach zu schnell, ruckartig konzipiert und torpedierte eine der Kernaussagen des Textes: Nämlich, dass Radikalisierung auch und vielleicht besonders ein Phänomen der oberen Mittelschicht ist, sich durch Konflikte und Unsicherheiten in den Charakter brennt und dabei extrem beständig ist.
#trending
Mette ist 15. Mette ist Schülerin und hochbegabt. Mette ist dick. Mette hat 10.300 Follower auf TikTok. Mette hat ihr Leben satt – oder nur die Einsamkeit.
Denn im Grunde schreit sie immer nur in den leeren Raum, sucht nach echter Verbindung in einem Umfeld, das Oberflächlichkeit und Banalitäten zelebriert. Oder sich übersättigt den nächsten Kick in den Abgründen sucht – Selbstmord-Videos zum Beispiel. Zuschauen, wie eine Person ihr Leben beendet, um sich selber für ein paar Minuten lebendig zu fühlen. Niedliche Kätzchen sind nur ein paar Klicks entfernt von Tod und Gewalt.
Will Mette wirklich sterben, als sie ihren eigenen Selbstmord auf TikTok ankündigt? Oder wenigstens einmal der Star sein? Einmal viral gehen? Menschen auf diese verzweifelte Art erreichen, berühren, erschüttern? Hier bin ich, seht mich doch. Seht mich doch endlich. Like and Subscribe.
Julia von Lucadou gelingt es, die Gedankenwelt dieser Teenagerin so überzeugend zu schildern, so vielschichtig und subtil, dass ich geradezu an den Seiten klebte und bang mitfieberte: Tu’s nicht, Mette. Nein, glaub das nicht, Mette. Du brauchst das nicht, um wertvoll zu sein, Mette.
#sigmamale
Jo ist 26. Jo ist Ex-Student. Jo ist charismatisch. Jo ist misogyn und agressiv. Jo hat mit Mette viel vor.
Mette und Jo sind zwei Seiten der gleichen Medaille. Sie verkörpert Verwundbarkeit und Sehnsucht, er verkörpert Manipulation und Radikalisierung. Er ist ein Incel, der Frauen in frustriertem Zorn verachtet, versteht sich als “Anti-Influencer” und “Krieger im Kampf für die Wahrheit”. Geschickt füttert er Mette mit genug Anerkennung und Lob, um sie lenken zu können, und sie ist nur allzu empfänglich für jedes bisschen Zuneigung. Gleichzeitig ist er selber anfällig für das Miasma der Verschwörungstheorien und fühlt sich als Corona-Leugner berufen für Größeres.
Als Leser:in ist es zwar leicht, Jo zu hassen, doch nach und nach sieht man, wo die Ursachen für sein Verhalten liegen. Die Frage ist: Trägt Jo die Schuld an dieser verfahrenen Situation, oder ist er nur ein Symptom eines viel tiefergehenden Problems?
Julia von Lucadou zeigt ihn als Gefährder, ohne ihn zu verteufeln, und so schwankte ich zwischen Wut und Mitleid.
#selbsterkenntnisundso
Julia von Lucadou schreibt ihre Protagonist:innen als authentische, glaubhafte Menschen und gleichzeitig als Produkte einer Gesellschaft auf Sinnsuche. Und diese ist hier grundlegend zum Scheitern verurteilt, weil sie ihr Glück außerhalb ihrer selbst suchen: in Gurus, in dysfunktionalen Internet-Communities, in den neusten Verschwörungstheorien. Im Kern geht es immer um eine emotionale Krise, die nicht von einer Gemeinschaft, einer Familie oder einem Freundeskreis aufgefangen wird.
Wo Aufmerksamkeit zur Währung wird, verliert sie an echter emotionaler Bedeutung.
Der Blickwinkel liegt vor allem auf Jugendlichen und jungen Erwachsenen, und die Autorin trifft deren Internet-Slang perfekt, ohne dabei ältere Leser:innen abzuhängen. Das liest sich wahnsinnig aktuell und beklemmend echt – gesehen durch Mettes und Jos Augen passiert alles genau jetzt, genau hier. Die Rezensionen sprechen nicht von ungefähr davon, Julia von Lucadou habe den “Roman der Gegenwart” geschrieben.
Die Geschichte beginnt sozusagen in der Nahaufnahme – es geht anfangs vor allem um Mette als Person. Doch der Roman zoomt immer weiter heraus und umspannt schließlich hochaktuelle Themenkomplexe: Corona, Querdenker, Mysogyne Tendenzen in den Sozialen Median.
#dercountdownläuft
Tick Tack. Mette geht viral.
Tick Tack. Jo zieht im Hintergrund die Fäden.
Tick Tack. Mette ist bereit zum Äußersten.
Tick Tack …
Als Leser:in schaust du Mette zu, wie sie Follower gewinnt, wie sie abhebt und in schwindelerregende Höhen aufsteigt. Doch leise hörst du es wispern: Ikarus. Kamikaze. Steuert sie auf die Katastrophe zu oder wird sie rechtzeitig erkennen, was sie tut? Spannung und Tempo steigern sich, für mich flog die Geschichte nur so vorbei. Definitiv hochspannend, dabei aber auch mit sozialkritischen Tiefgang und nah am Puls der Zeit.
#ausdemlebengriffen
Die Autorin schafft es, Jugend- und Internetsprache aufzugreifen, ohne dass es peinlich wird, und das ist ein Kunststück. Haarscharf am #cringe vorbei.
Trotz der ernsten Themen würzt sie die Erzählung auch mit sarkastischem, bösen Humor. Vor allem die Abrechnung mit der Elterngeneration ist auf bitterböse Art witzig.
Ich habe den Roman sehr gerne gelesen, nur mit der Abwicklung der Handlungsstränge am Schluss war ich nicht 100%ig zufrieden. Da geht auf einmal alles sehr schnell und wird recht simpel aufgelöst, die bisherige Komplexität der Themen geht etwas verloren.
Fazit
Die 15-jährige Mette kündigt auf TikTok einen Selbstmordversuch an – und niemand reagiert, niemand versucht es ihr auszureden, niemand ruft den Notruf an. Also legt sie sich auf die Gleise, wird aber in letzter Sekunde gerettet. Das Video geht viral und erregt die Aufmerksamkeit des 26-jährigen Jo, der das einsame Mädchen für seine Zwecke instrumentalisiert. Schon bald wird Mette zur Gallionsfigur seines Querdenker-Kampfes gegen den Mainstream – quasi wie Jana aus Kassel, nur geschickter inszeniert.
Julia von Lucadou seziert Aspekte unserer Gegenwart in kristallklarer Sprache: die Parallelgesellschaft der sozialen Medien, paranoide Verschwörungstheorien, misogyne Subkulturen als persönliche Identität – aber vor allem die Haltlosigkeit junger Menschen in einer Welt, in der Aufmerksamkeit nur noch eine digitale Währung ist. Das liest sich spannend, durchaus unterhaltsam, aber auch deprimierend realitätsnah. Das Buch vermittelt das Lebensgefühl der Generation TikTok perfekt.
15. Jan. 2023
4,0
#trending
Mette ist 15. Mette ist Schülerin und hochbegabt. Mette ist dick. Mette hat 10.300 Follower auf TikTok. Mette hat ihr Leben satt – oder nur die Einsamkeit.
Denn im Grunde schreit sie immer nur in den leeren Raum, sucht nach echter Verbindung in einem Umfeld, das Oberflächlichkeit und Banalitäten zelebriert. Oder sich übersättigt den nächsten Kick in den Abgründen sucht – Selbstmord-Videos zum Beispiel. Zuschauen, wie eine Person ihr Leben beendet, um sich selber für ein paar Minuten lebendig zu fühlen. Niedliche Kätzchen sind nur ein paar Klicks entfernt von Tod und Gewalt.
Will Mette wirklich sterben, als sie ihren eigenen Selbstmord auf TikTok ankündigt? Oder wenigstens einmal der Star sein? Einmal viral gehen? Menschen auf diese verzweifelte Art erreichen, berühren, erschüttern? Hier bin ich, seht mich doch. Seht mich doch endlich. Like and Subscribe.
Julia von Lucadou gelingt es, die Gedankenwelt dieser Teenagerin so überzeugend zu schildern, so vielschichtig und subtil, dass ich geradezu an den Seiten klebte und bang mitfieberte: Tu’s nicht, Mette. Nein, glaub das nicht, Mette. Du brauchst das nicht, um wertvoll zu sein, Mette.
#sigmamale
Jo ist 26. Jo ist Ex-Student. Jo ist charismatisch. Jo ist misogyn und agressiv. Jo hat mit Mette viel vor.
Mette und Jo sind zwei Seiten der gleichen Medaille. Sie verkörpert Verwundbarkeit und Sehnsucht, er verkörpert Manipulation und Radikalisierung. Er ist ein Incel, der Frauen in frustriertem Zorn verachtet, versteht sich als “Anti-Influencer” und “Krieger im Kampf für die Wahrheit”. Geschickt füttert er Mette mit genug Anerkennung und Lob, um sie lenken zu können, und sie ist nur allzu empfänglich für jedes bisschen Zuneigung. Gleichzeitig ist er selber anfällig für das Miasma der Verschwörungstheorien und fühlt sich als Corona-Leugner berufen für Größeres.
Als Leser:in ist es zwar leicht, Jo zu hassen, doch nach und nach sieht man, wo die Ursachen für sein Verhalten liegen. Die Frage ist: Trägt Jo die Schuld an dieser verfahrenen Situation, oder ist er nur ein Symptom eines viel tiefergehenden Problems?
Julia von Lucadou zeigt ihn als Gefährder, ohne ihn zu verteufeln, und so schwankte ich zwischen Wut und Mitleid.
#selbsterkenntnisundso
Julia von Lucadou schreibt ihre Protagonist:innen als authentische, glaubhafte Menschen und gleichzeitig als Produkte einer Gesellschaft auf Sinnsuche. Und diese ist hier grundlegend zum Scheitern verurteilt, weil sie ihr Glück außerhalb ihrer selbst suchen: in Gurus, in dysfunktionalen Internet-Communities, in den neusten Verschwörungstheorien. Im Kern geht es immer um eine emotionale Krise, die nicht von einer Gemeinschaft, einer Familie oder einem Freundeskreis aufgefangen wird.
Wo Aufmerksamkeit zur Währung wird, verliert sie an echter emotionaler Bedeutung.
Der Blickwinkel liegt vor allem auf Jugendlichen und jungen Erwachsenen, und die Autorin trifft deren Internet-Slang perfekt, ohne dabei ältere Leser:innen abzuhängen. Das liest sich wahnsinnig aktuell und beklemmend echt – gesehen durch Mettes und Jos Augen passiert alles genau jetzt, genau hier. Die Rezensionen sprechen nicht von ungefähr davon, Julia von Lucadou habe den “Roman der Gegenwart” geschrieben.
Die Geschichte beginnt sozusagen in der Nahaufnahme – es geht anfangs vor allem um Mette als Person. Doch der Roman zoomt immer weiter heraus und umspannt schließlich hochaktuelle Themenkomplexe: Corona, Querdenker, Mysogyne Tendenzen in den Sozialen Median.
#dercountdownläuft
Tick Tack. Mette geht viral.
Tick Tack. Jo zieht im Hintergrund die Fäden.
Tick Tack. Mette ist bereit zum Äußersten.
Tick Tack …
Als Leser:in schaust du Mette zu, wie sie Follower gewinnt, wie sie abhebt und in schwindelerregende Höhen aufsteigt. Doch leise hörst du es wispern: Ikarus. Kamikaze. Steuert sie auf die Katastrophe zu oder wird sie rechtzeitig erkennen, was sie tut? Spannung und Tempo steigern sich, für mich flog die Geschichte nur so vorbei. Definitiv hochspannend, dabei aber auch mit sozialkritischen Tiefgang und nah am Puls der Zeit.
#ausdemlebengriffen
Die Autorin schafft es, Jugend- und Internetsprache aufzugreifen, ohne dass es peinlich wird, und das ist ein Kunststück. Haarscharf am #cringe vorbei.
Trotz der ernsten Themen würzt sie die Erzählung auch mit sarkastischem, bösen Humor. Vor allem die Abrechnung mit der Elterngeneration ist auf bitterböse Art witzig.
Ich habe den Roman sehr gerne gelesen, nur mit der Abwicklung der Handlungsstränge am Schluss war ich nicht 100%ig zufrieden. Da geht auf einmal alles sehr schnell und wird recht simpel aufgelöst, die bisherige Komplexität der Themen geht etwas verloren.
Fazit
Die 15-jährige Mette kündigt auf TikTok einen Selbstmordversuch an – und niemand reagiert, niemand versucht es ihr auszureden, niemand ruft den Notruf an. Also legt sie sich auf die Gleise, wird aber in letzter Sekunde gerettet. Das Video geht viral und erregt die Aufmerksamkeit des 26-jährigen Jo, der das einsame Mädchen für seine Zwecke instrumentalisiert. Schon bald wird Mette zur Gallionsfigur seines Querdenker-Kampfes gegen den Mainstream – quasi wie Jana aus Kassel, nur geschickter inszeniert.
Julia von Lucadou seziert Aspekte unserer Gegenwart in kristallklarer Sprache: die Parallelgesellschaft der sozialen Medien, paranoide Verschwörungstheorien, misogyne Subkulturen als persönliche Identität – aber vor allem die Haltlosigkeit junger Menschen in einer Welt, in der Aufmerksamkeit nur noch eine digitale Währung ist. Das liest sich spannend, durchaus unterhaltsam, aber auch deprimierend realitätsnah. Das Buch vermittelt das Lebensgefühl der Generation TikTok perfekt.
Mal wieder hat mich ein Buch im Podcast 1live-Stories direkt überzeugt. Ein Wochenende habe ich komplett mit hören und lesen verbracht und bin sehr darin versunken.
Ihr ahnt es schon, das hier wird eine Empfehlung. Die Figuren haben mich komplett überzeugt, auch ihre jeweils eigenen Stimmen. Die Art, wie Jo die Welt sieht und beschreibt, hat mich teilweise schockiert - weil sie so realistisch ist. Ich möchte nicht wissen, in welche Abgründe sich die Autorin begeben hat, um ihn schreiben zu können. Dass Corona mitten in ihren Schreibprozess stürzte und diesem eine ganz neue Dringlichkeit gab, macht es umso spannender. Auch Mette hat mich überzeugt und es war richtig gut gemacht, wie sie zwar hochintelligent ist, aber trotzdem in Manipulation landet. Bei all den Themen, die hier drinstecken, verliert sich die Handlung nicht, sondern bleibt nah an den Figuren.
•
Auch die Folge des Podcast kann ich nur empfehlen, fand ich als Hintergrund sehr spannend. Ein Roman wie er aktueller nicht sein könnte.
13. Nov. 2022
4,0
Mal wieder hat mich ein Buch im Podcast 1live-Stories direkt überzeugt. Ein Wochenende habe ich komplett mit hören und lesen verbracht und bin sehr darin versunken.
Ihr ahnt es schon, das hier wird eine Empfehlung. Die Figuren haben mich komplett überzeugt, auch ihre jeweils eigenen Stimmen. Die Art, wie Jo die Welt sieht und beschreibt, hat mich teilweise schockiert - weil sie so realistisch ist. Ich möchte nicht wissen, in welche Abgründe sich die Autorin begeben hat, um ihn schreiben zu können. Dass Corona mitten in ihren Schreibprozess stürzte und diesem eine ganz neue Dringlichkeit gab, macht es umso spannender. Auch Mette hat mich überzeugt und es war richtig gut gemacht, wie sie zwar hochintelligent ist, aber trotzdem in Manipulation landet. Bei all den Themen, die hier drinstecken, verliert sich die Handlung nicht, sondern bleibt nah an den Figuren.
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Auch die Folge des Podcast kann ich nur empfehlen, fand ich als Hintergrund sehr spannend. Ein Roman wie er aktueller nicht sein könnte.