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Philosophie im Zeitalter der Extreme

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Über das Buch

Im 20. Jahrhundert sieht sich die Philosophie radikal infrage gestellt. Sie muss ein neues Selbstverständnis entwickeln. Gerhard Gamm schreibt seine Geschichte der Philosophie im Zeitalter der Extreme entlang von vier großen Themenkomplexen: Das erste Kapitel beschäftigt sich mit dem Leben: das, was in uns nicht philosophiert (Unbewusstes, Leib, Angst), soll in den "Text der Philosophie" aufgenommen werden. Im zweiten Kapitel geht es um die spannungsreiche Auseinandersetzung mit Wissenschaft und Technik. Die "Wende zur Sprache" gilt schließlich drittens als das herausragende Kennzeichen der Philosophie des 20. Jahrhunderts. Auch hier stehen die Zeichen auf Sturm. Zuletzt konfrontiert uns das vierte Kapitel mit dem Generalvorwurf, dass die Philosophie angesichts solch menschheitsvernichtender Akte der Barbarei wie Auschwitz versagt habe. Kann die Philosophie darauf Antworten finden?

Editionen (3)

ISBN9783863126339
VerlagPrimus in Herder
Erscheinungsdatum15.05.14
Seitenzahl368

Autorin / Autor

Über Gerhard Gamm

Gerhard Gamm (Jg. 1947) ist emeritierter Professor für Philosophie an der TU Darmstadt. Er studierte Philosophie (Promotion, Habilitation), Soziologie und Psychologie (Diplom) in Tübingen und Frankfurt a. M. Zahlreiche Buchveröffentlichungen, u. a. eine vielgelesene Einführung in die Philosophie von Fichte, Hegel und Schelling (Der Deutsche Idealismus, 3. Aufl. 2016) sowie Studien zur Philosophie des 19. und 20. Jahrhunderts (Verlegene Vernunft. Eine Philosophie der sozialen Welt, 2017). Bei der wbg ist von ihm erschienen: Philosophie im Zeitalter der Extreme (2009). 2021 erscheint: Hegel oder die Abenteuer des Geistes.

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