Blick ins Buch

Horror

Broken Dolls – Er tötet ihre Seelen

4,2(74)
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Über das Buch

Jefferson Winter ist Sohn eines berüchtigten amerikanischen Serienmörders. Und vielleicht ist es genau das, was ihn zu einem der besten Profiler weltweit macht. Wenn die Polizei vor Ort nicht mehr weiter weiß, holt man ihn. Denn niemand kann sich in einen sadistischen Mörder so hineinversetzen wie er. Sein aktueller Fall führt ihn nach London: Bereits vier junge Frauen sind Opfer eines perfiden Täters geworden, der ihnen einen Teil des Gehirns entfernt und sie damit zu empfindungslosen Puppen gemacht hat. Jetzt ist eine fünfte Frau verschwunden. Jefferson setzt alles daran, den Täter zu finden, bevor auch ihre Seele zerstört wird. Ungekürzte Lesung mit Dietmar Wunder 2 mp3-CDs | ca. 11 h 40 min

Editionen (6)

ISBN9783862314218
VerlagDer Audio Verlag
Erscheinungsdatum01.11.14

Rezensionen & Bewertungen

74 Bewertungen

19 Rezensionen

4,2

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  • gedankenchaotiin
    gedankenchaotiin

    55 Follower

    5,0

    Jefferson Winter ist kein gewöhnlicher Ermittler. Seine Methoden sind eher unkonventionell und manchmal recht fragwürdig, aber dennoch hat er es sich zur Lebensaufgabe gemacht, Serienmörder zur Strecke zu bringen. Serienmörder, wie sein eigener Vater einer war. Oft genug quält ihn dabei jedoch die Frage, ob er nicht besser ist, ob er selbst einer werden könnte und ob er sich gerade deswegen so gut in die Täter hineinversetzen kann. Sein neuster Fall verlangt ihm einiges ab und führt ihn zudem nach England. Vier Frauen wurden bereits verschleppt und auf grausamste Weise gequält und gedemütigt. Der Tater selbst tötet seine Opfer jedoch nicht, wie es fast schon üblich ist, sondern zerstört ihr Leben auf andere, grausame Art und Weise: Er entfernt einen bestimmten Teil ihres Gehirn, um ihr Leben so für immer zu zerstören. Jefferson Winter ermittelt in diesem Fall und wird dabei auch mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontriert, zumal ihn die letzten drei Worte seines Vaters einfach nicht loslassen: Du bist wie ich. Ich habe Jefferson Winter fast sofort ins Herz geschlossen. Er ist ein Ermittler, den man - so komisch es auch gerade klingt - einfach gern haben muss und der durchaus weiss, wie er seine Ermittlungen zu führen hat. Seine ihm zugeteilte Partnerin wirkt anfangs etwas kühl, aber wenn man sie kennengelernt hat, schließt man auch sie recht schnell ins Herz. Im Laufe des Buches lernt man auch den Mörder kennen. Bei ihm hatte ich durchaus das Gefühl, dass er weiss, was er tut. Dass er sich seiner Handlungen durchaus bewusst ist und haargenau weiss, wie weit er gehen muss oder wie er die Ermittler in die Irre führen muss. Der Autor selbst weiss auch durchaus, wie er Spannung aufzubauen hat, wie er den Leser an das Buch fesseln kann. Ich habe in der letzten Zeit nicht wirklich viele Thriller gelesen, kann aber sagen, dass mich dieser wirklich überzeugt hat. Ich hate manchmal zwar schon das Gefühl, dass Jefferson Winter DER perfekte Ermittler und Profiler zu sein scheint, aber dennoch lässt ihn die Geschichte um seinen Vater - welche nebenbei gemerkt allein schon von der Vorstellung her, doch recht heftig ist - durchaus nicht loslässt und alleine diese Gedankengänge haben ihn um einiges sympatischer und auch.. menschlicher gemacht. Ein Thriller, den ich euch wirklich nur empfehlen kann und ich für meinen Teil freu mich auf weitere Bücher des Autors, vor allem mit dem symaptischen Ermittler, der eigentlich ein Mensch ist wie du und ich... eigentlich.

    7. Apr. 2025

  • 5,0

    Hier haben wir wieder so ein Buch, wo ich den Klappentext gelesen habe und sofort wusste, dies muss ich lesen. Das Thema und generell die Geschichte rund um die Lobotomie finde ich so interessant und spannend. Das Buch konnte sehr schnell mit seinem Schreibstil sowie seinen kurzen Kapiteln bei mir punkten. Die Spannung wurde sehr schnell aufgebaut und durch die kurzen und knackigen Kapiteln ist der Autor auch gar nicht dazu gekommen in zu ausschweifenden Erzählungen abzutauchen. All die Charaktere haben sich so gut angefühlt. Alleine Jefferson konnte mit seiner trockenen, selbstsicheren und doch irgendwie herzlichen Art extrem bei mir punkten. Und sein Humor hat mich doch mehr zum Kichern gebracht als er vielleicht sollte. In den einzelnen Kapiteln springt der Autor zwischen Jefferson und den Ermittlern und dem Opfer hin und her. An den richtigen Punkten beendet er ein Kapitel und springt zum nächsten Charakter, so hält die Spannung extrem an. Aber auch die verschiedenen Sichten tragen dazu bei, dass die Seiten nur so dahin geflogen sind. Je näher wir dem Ende gekommen sind, desto öfters dachte ich mir, ich habe alles durchschaut. Tja Pustekuchen. Am Ende kam es dann doch etwas anders als gedacht. Trotzdem konnte es mich auf ganze Linie überzeugen und ich war wirklich etwas traurig, dass die Reise mit James nun ertsmal vorbei ist. . Fazit : Dieses Buch konnte nicht auf ganzer Länge überzeugen. Ich hatte so oft richtige "Criminal Minds" Vibes und habe dieses Gefühl beim Lesen so geliebt. Die nachfolgenden Bände werden zu 100% auch noch von mir gelesen. Ich brauche mehr von Jefferson. Dieser Mann wird länger in meinem Kopf herumgeistern. Eine 100% Leseempfehlung von mir.

    26. Nov. 2023

  • mssundayreads
    mssundayreads

    29 Follower

    3,0

    Solider Thriller mit ein paar Flaws, aber nett für zwischendurch!

    Ein sadistischer “Serienmörder” treibt sein Unwesen und nur einer kann ihn ausfindig machen. Generell ein starkes Konzept, dass der Sohn eines Serienkillers Profiler ist und selbst Killer jagt. Der Verlauf der Geschichte ist jedoch sehr wirr. Die Jagd nach dem Killer ist kaum beschrieben. Man bekommt eher Einsicht in das Innere von Jefferson Winter, der in den ersten paar Kapiteln des Buches irgendwie nur seine Kollegin anschmachtet. Der Killer selbst ist, wie ich finde sehr stark an Buffalo Bill orientiert, “Es reibe sich mit der Lotion ein” und ein Crossdresser. Mir persönlich kommt jedoch die Polizeiarbeit in der Story irgendwie zu kurz, den Plottwist mit der Mutter und dem als Frau verkleideten Killer, von dem Opfer Nr. 5 denkt, es wären Bruder und Schwester ist auch irgendwie wirr, obwohl der Grundgedanke ganz gut ist. Alles in allem solide Geschichte mit ein paar Flaws, aber als Thriller für zwischendurch super geeignet.

    Solider Thriller mit ein paar Flaws, aber nett für zwischendurch!

    1. Dez. 2025

3 von 19 Rezensionen

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