Wo bist du, Motek?

Wo bist du, Motek?

Hardcover
ErinnerungHerkunftBiografieReportage

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Beschreibung

Ein rasantes, witziges, nachdenkliches Buch, halb Roman, halb Reportage, dessen polyglotter Autor als Prototyp des Neu-Berliners durchgehen würde, wenn er nicht vor allem das wäre: ein Israeli auf der Suche nach seinen deutschen Wurzeln. Erst als er seinen Job bei Channel 10 los ist, kann er sie aufmachen, die große schwarze Kiste, die mitten in seiner Berliner Wohnung steht: Ilan Goren, junger Fernsehreporter aus Tel Aviv, war in die zweitkultigste Stadt der Welt gekommen (die kultigste ist seine eigene), um seiner Familie nachzuspüren. Nicht umsonst hatte ihn seine Mutter mit Ritter Sport und Hoppe, hoppe Reiter aufgezogen. Aber diese Kiste nun, die Notizbücher, Fotos, Briefe und ziemlich scheußlichen Schmuck enthält, gibt nur neue Rätsel auf. Während Ilan als Reporter und Ahnenforscher durch Berlin streift, stößt er auf ein reiches Panoptikum an Leuten und Geschichten. Er freundet sich mit dem Journalisten Omer an, der darauf spezialisiert ist, geschmackvolle Holocaust-Witze zu reißen. Beide wollen sie herausfinden, worin für sie diese morbide Deutschland-Faszination besteht. Es können doch nicht nur die zusammengesetzten Hauptwörter sein. Ein intelligentes Buch für alle Ausländer und Schwaben in Berlin.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
N/A
Format
Hardcover
Seitenzahl
256
Preis
17.50 €

Autorenbeschreibung

Ilan Goren, geboren 1974 in Jerusalem, zog mit Anfang 20 nach Tel Aviv. Später Studium an der London School of Economics. 2010 ging er als Europa-Korrespondent für den Tel Aviver Nachrichtensender Channel 10 News nach Berlin. Seit 2012 lebt er mit seiner Frau und seiner Tochter in Moskau und berichtet von dort für die Fernsehsender France24 und Israels Channel 2. Er veröffentlichte Reportagen und Kommentare in Der Spiegel, Washington Post, Ha’aretz und im Tagesspiegel.