Der Berg
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Beschreibung
Buchinformationen
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Anfangs gähnt man leicht - anscheinend wohl wieder so ein Buch nach dem gegenwärtig so beliebten Strickmuster: Werber/'Galerist/sonstiger Wohlstandsverwahrloster flüchtet aus dem als fad wahrgenommenen Einerlei und entdeckt die Freiheit/Authentizität/Einfachheit von Natur/Dorf/Draußen um wenige Seiten später über die Dummheit derjenigen zu spotten zu denen er wenige Momente zuvor noch selbst gehört hat. Doch es bleibt erfreulicherweise nicht ganz so eindimensional. Auch wenn die "Erweckungskurve" die üblichen Plattitüden und erwartbaren Schlüsse mitnimmt, so ist das alles trotzdem von einer gewissen Schnörkellosigkeit und Glaubhaftigkeit begleitet, die mich nicht völlig verprellt hat. Und auch wenn der Protagonist natürlich nach drei Monaten wieder zurück in die Stadt zieht, natürlich komplett gereinigt und quasi ein neuer Mensch nach der unfassbaren Aktion, mal ein paar Wochen auf die Segnungen der Zivilisation verzichtet zu haben - die nüchternen Erkenntnisse über die Entwicklungen der kroatischen Nachkriegsgesellschaft und nicht zuletzt das gefühlvolle Arrangement von Hund, Esel und Mensch machen die Lektüre letztlich doch irgendwie zu einem Gewinn.
Anfangs gähnt man leicht - anscheinend wohl wieder so ein Buch nach dem gegenwärtig so beliebten Strickmuster: Werber/'Galerist/sonstiger Wohlstandsverwahrloster flüchtet aus dem als fad wahrgenommenen Einerlei und entdeckt die Freiheit/Authentizität/Einfachheit von Natur/Dorf/Draußen um wenige Seiten später über die Dummheit derjenigen zu spotten zu denen er wenige Momente zuvor noch selbst gehört hat. Doch es bleibt erfreulicherweise nicht ganz so eindimensional. Auch wenn die "Erweckungskurve" die üblichen Plattitüden und erwartbaren Schlüsse mitnimmt, so ist das alles trotzdem von einer gewissen Schnörkellosigkeit und Glaubhaftigkeit begleitet, die mich nicht völlig verprellt hat. Und auch wenn der Protagonist natürlich nach drei Monaten wieder zurück in die Stadt zieht, selbstverständlich komplett gereinigt und quasi ein neuer Mensch nach der unfassbaren Aktion, mal ein paar Wochen auf die Segnungen der Zivilisation verzichtet zu haben - so findet man damit zumindest ein realistisches Ende. Die nüchternen Erkenntnisse über die Entwicklungen der kroatischen Nachkriegsgesellschaft und nicht zuletzt das gefühlvolle Arrangement von Hund, Esel und Mensch machen die Lektüre letztlich für mich doch irgendwie zu einem Gewinn.
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Anfangs gähnt man leicht - anscheinend wohl wieder so ein Buch nach dem gegenwärtig so beliebten Strickmuster: Werber/'Galerist/sonstiger Wohlstandsverwahrloster flüchtet aus dem als fad wahrgenommenen Einerlei und entdeckt die Freiheit/Authentizität/Einfachheit von Natur/Dorf/Draußen um wenige Seiten später über die Dummheit derjenigen zu spotten zu denen er wenige Momente zuvor noch selbst gehört hat. Doch es bleibt erfreulicherweise nicht ganz so eindimensional. Auch wenn die "Erweckungskurve" die üblichen Plattitüden und erwartbaren Schlüsse mitnimmt, so ist das alles trotzdem von einer gewissen Schnörkellosigkeit und Glaubhaftigkeit begleitet, die mich nicht völlig verprellt hat. Und auch wenn der Protagonist natürlich nach drei Monaten wieder zurück in die Stadt zieht, natürlich komplett gereinigt und quasi ein neuer Mensch nach der unfassbaren Aktion, mal ein paar Wochen auf die Segnungen der Zivilisation verzichtet zu haben - die nüchternen Erkenntnisse über die Entwicklungen der kroatischen Nachkriegsgesellschaft und nicht zuletzt das gefühlvolle Arrangement von Hund, Esel und Mensch machen die Lektüre letztlich doch irgendwie zu einem Gewinn.
Anfangs gähnt man leicht - anscheinend wohl wieder so ein Buch nach dem gegenwärtig so beliebten Strickmuster: Werber/'Galerist/sonstiger Wohlstandsverwahrloster flüchtet aus dem als fad wahrgenommenen Einerlei und entdeckt die Freiheit/Authentizität/Einfachheit von Natur/Dorf/Draußen um wenige Seiten später über die Dummheit derjenigen zu spotten zu denen er wenige Momente zuvor noch selbst gehört hat. Doch es bleibt erfreulicherweise nicht ganz so eindimensional. Auch wenn die "Erweckungskurve" die üblichen Plattitüden und erwartbaren Schlüsse mitnimmt, so ist das alles trotzdem von einer gewissen Schnörkellosigkeit und Glaubhaftigkeit begleitet, die mich nicht völlig verprellt hat. Und auch wenn der Protagonist natürlich nach drei Monaten wieder zurück in die Stadt zieht, selbstverständlich komplett gereinigt und quasi ein neuer Mensch nach der unfassbaren Aktion, mal ein paar Wochen auf die Segnungen der Zivilisation verzichtet zu haben - so findet man damit zumindest ein realistisches Ende. Die nüchternen Erkenntnisse über die Entwicklungen der kroatischen Nachkriegsgesellschaft und nicht zuletzt das gefühlvolle Arrangement von Hund, Esel und Mensch machen die Lektüre letztlich für mich doch irgendwie zu einem Gewinn.




