Blick ins Buch

Romane

Wie viel Erde braucht der Mensch?

4,3(4)
Hardcover16,80 €Softcover4,90 €
Nicht lieferbarKostenloser Versand
Jetzt kaufen

Über das Buch

In der Reihe 'Klassiker in neuer Rechtschreibung' gibt Klara Neuhaus-Richter die wichtigsten Bücher der Weltliteratur in der empfohlenen Schreibweise nach Duden heraus. Lew N. Tolstoi: Wie viel Erde braucht der Mensch? und andere Erzählungen Der Bauer Pachom strebt nach mehr Land und bekommt es auch, dann strebt er nach noch mehr Land und bekommt auch das. Tolstois Antwort auf die Frage, wie viel Erde der Mensch braucht, ist bestechend einfach und geeignet, das Leben des Lesers zu verändern. Wie viel Erde braucht der Mensch?: Entstanden 1885, Erstdruck 1886. Der Schneesturm: Erstdruck 1856 in der Zeitschrift 'Sovremennik'. Die drei Tode: Entstanden 1858, Erstdruck 1859 in 'Biblioteka dlja tschtenija'. Luzern: Erstdruck 1857 in der Zeitschrift 'Sovremennik'. Albert: Erstdruck 1858. Neu herausgegeben und mit einer Biografie des Autors versehen von Klara Neuhaus-Richter, Berlin 2021. Umschlaggestaltung von Rainer Richter unter Verwendung einer Porträtzeichnung von Josefine Weinschrott. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt. Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH Über den Autor: 1828 als viertes von fünf Kindern einer russischen Adelsfamilie auf deren Landgut Jasnaja Poljana bei Tula geboren, studiert Lew Nikolajewitsch Tolstoi in Kasan orientalische Sprachen und Jura, um 1847 auf das ererbte Stammgut seiner Familie zurückzukehren. Als Fähnrich der zaristischen Armee nimmt er am Krieg im Kaukasus und später am Krimkrieg teil. Die realistischen Schilderungen seiner Militärerfahrungen machen ihn schon als jungen Mann zu einem bekannten Schriftsteller. Er richtet reformpädagogische Dorfschulen nach dem Vorbild Rousseaus ein und schreibt zahlreiche Schulbücher, darunter sein 1872 erschienenes 'Alphabet', das bis in die 1920er Jahre in russischen Grundschulen zum Einsatz kommt. Seine großen Romane 'Krieg und Frieden' (1869) und 'Anna Karenina' (1878) machen ihn bereits zu Lebzeiten zu einem weltberühmten Autor. Die sozialen Missstände des Zarenreichs verurteilt er entschieden, allerdings lehnt er die Diktatur des Proletariats ebenso ab und empfindet die 'theoretische Widersprüchlichkeit' der Kirche als 'schädliche Lüge', was ihm polizeiliche Drangsalien und 1901 die Exkommunikation einbringt. Vielmehr verfolgt er einen religiös inspirierten Anarchismus, der auf Gewaltlosigkeit und bedingungsloser Nächstenliebe basiert. Am 20. November 1910 stirbt Lew N. Tolstoi auf einer Reise in einem offenen Zug an einer Lungenentzündung. Seine Tochter Alexandra verdient als Alleinerbin seines literarischen Nachlasses eine erhebliche Summe mit dem Verkauf der Rechte. Mit dem Geld kauft sie der Mutter und Witwe das Landgut Jasnaja Poljana ab und übergibt dem Wunsche des Vaters entsprechend das Land den ehemals leibeigenen Bauern.

Editionen (1)

ISBN9783847850458
VerlagHenricus - Edition Deutsche Klassik GmbH, Berlin
Erscheinungsdatum04.02.21
Seitenzahl124

Rezensionen & Bewertungen

4 Bewertungen

1 Rezensionen

4,3

Tippen zum Filtern

  • fruggielicious
    fruggielicious

    2870 Follower

    4,0

    Kurz und gut

    SuB Abbau / Wie viel Erde braucht der Mensch? von Leo Tolstoi / Rezension ❤️ Hallo bookies, habt ihr schon mal was vom Autor gelesen? Werbung, selbst gekauft, Überblick: - Rezension bezieht sich ausschließlich auf eine Kurzgeschichte - Klassiker Inhalt und Meinung Bisher hat mich alles, was ich vom Autor kenne, wirklich überzeugt. Kann „Anna Karenina“ empfehlen und auch die Erzählung „Der Herr und sein Knecht“. Auch „Die Kreutzer Sonata“ ist empfehlenswert, wenn auch grausam in ihrem Ausgang. Nun habe ich endlich eine weitere Geschichte von Tolstoi vom SuB befreien können und darum geht’s: Der Teufel persönlich belauscht eine Unterhaltung zwischen zwei Schwestern und beschließt sich an den Menschen dafür zu rächen, denn diese denken, der Teufel könne ihnen nichts, wenn doch bloß XYZ passieren würde (keine Spoiler, deshalb so). Der Unglückliche, an dem der Teufel seine Rache nimmt, heißt Pachom und ist ein Bauer. Dieser strebt danach, mehr Land zu besitzen…. Die Geschichte ist sehr simpel und doch eindrucksvoll. Ich wurde in meiner persönlichen Überzeugung bestätigt, dass ein guter Klassiker wirklich nicht zwingend kompliziert geschrieben sein muss, um einen zu bewegen. Es zählt ausschließlich die Aussagekraft und welche Gefühle in einem ausgelöst werden. Der Text behandelt die Themen Habgier und die ganz klassische menschliche Annahme, dass das Gras woanders sicherlich grüner sei. Es hat mir wirklich gut gefallen! Dadurch dass es recht kurz und simpel war, vergebe ich weniger Sterne als für „Der Herr und sein Knecht“. 4/5 ⭐️⭐️⭐️⭐️

    Kurz und gut

    29. März 2024

Lesen ist schöner mit der READO App.

Bücher entdecken, tracken, gemeinsam lesen.

Bibliothek

Behalte den Überblick