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Jugendbücher

The Scorpion and the Night Blossom – Dolch und Blüte (The Three Realms 1)

4,2(18)
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Über das Buch

Ein tödlicher Wettbewerb und eine verbotene Liebe ...

Vor neun Jahren zerriss der Krieg zwischen dem Reich der Dämonen und dem Reich der Sterblichen Àn’yīngs Familie. Nun versinkt ihre Welt in ewiger Nacht und die gefährlichen Wesen durchstreifen das Land auf der Suche nach Seelen, die sie verschlingen können. Als Àn’yīngs Mutter nach dem Angriff eines Dämons schwer verletzt wird, beschließt ihre Tochter, in das Reich der Unsterblichen zu reisen, um an einem gefährlichen Wettbewerb teilzunehmen. Diejenigen, die die Prüfungen bestehen, erhalten eine Pille des ewigen Lebens – das einzige Mittel, das ihre sterbende Mutter heilen kann. Während des Wettbewerbs trifft Àn’yīng auf den mysteriösen Yù’chén, der ihr heimlich zu helfen scheint. Doch je mehr Prüfungen Àn’yīng überlebt, desto klarer wird ihr, dass im Reich der Unsterblichen etwas nicht stimmt. Um ihre Mutter und sich selbst zu retten, muss Àn’yīng herausfinden, ob sie dem Fremden wirklich vertrauen kann oder ob er der gefährlichste Spieler von allen ist ...

Der epische Auftakt einer packenden Romantasy-Dilogie!

Editionen (1)

ISBN9783845866833
VerlagarsEdition
Erscheinungsdatum29.05.26
Seitenzahl416

Rezensionen & Bewertungen

18 Bewertungen

14 Rezensionen

4,2

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  • lissi.filibuster
    lissi.filibuster

    96 Follower

    4,0

    Starke Heldin in einer gefährlichen, bildgewaltigen Fantasy-Welt

    Ich merke immer wieder, dass mir Fantasy-Romane mit asiatischen Elementen richtig gut gefallen. Zuletzt habe ich "The Scorpion and the Night Blossom. Dolch und Blüte" von Amélie Wen Zhao gelesen. Und während mich die romantischen Aspekte der Geschichte nicht hundertprozentig erreicht haben, hat es der fantastische Weltenbau umso mehr wettgemacht. Àn'ying lebt in einer Welt voller tödlicher Dämonen, die auch ihre eigene Familie zerstört haben. Ihre Mutter vegetiert nach einem Angriff nur noch vor sich hin. Die einzige Rettung könnte die Pille des ewigen Lebens sein. Um diese zu erhalten, muss Àn'ying bei den Auswahlprüfungen der Unsterblichen bestehen. Doch ich warne gleich: Es wird teilweise ziemlich blutig und brutal, denn die Dämonen lauern überall und auch die Kandidaten schalten zu jeder Gelegenheit ihresgleichen aus. Àn'ying findet in Yù'chén einen möglichen, starken Verbündeten, aber kann sie ihm wirklich trauen? Für mich ist Àn'ying ein unglaublich starker Charakter. Sie kämpft zwar vor allem, weil sie es muss, aber man lernt auch ihre liebevolle Seite kennen, wenn sie um ihre Familie bangt oder sich mit anderen Kandidaten anfreundet, obwohl diese zu den Außenseitern gehören. Yù'chén konnte ich lange Zeit nicht ganz einschätzen, da er ein sehr vielschichtiger Charakter mit Geheimnissen ist. Aber genau das mochte ich an der Story sehr. Die Wendungen habe ich zwar erahnt, aber sie waren nicht zu offensichtlich. Die romantischen Elemente der Geschichte lagen für mich eher dezent im Hintergrund. Ich konnte sie nicht immer richtig fühlen, da ich eine gewisse Distanz zu Àn'ying gespürt habe. Dennoch ist sie schön angelegt und wird allen gefallen, die eine langsame Liebesgeschichte mögen. Ausgesprochen gut gefallen hat mir dafür die Welt, die Amélie Wen Zhao hier erschafft. Während die Welt der Sterblichen sehr düster ist und die Menschen in ständiger Bedrohung durch Dämonen leben, ist die Welt der Unsterblichen beinahe paradiesisch. Dieser Kontrast war durchweg spürbar und wurde durch den sehr bildhaften Schreibstil der Autorin unterstützt. Ich mochte es sehr, wie sie die düsteren, von der asiatischen Mythologie inspirierten Gestalten zum Leben erweckt hat und immer wieder die Schönheit dem Grauen gegenübergestellt wurde. Dazu kam eine interessant angelegte Magie, die u.a. aus Schutzzaubern und dem Beeinflussen von Energieströmen besteht. Gerade hier erkennt man die asiatischen Elemente der Geschichte sehr gut und ich fühlte mich beim Lesen jederzeit in eine andere Welt versetzt. Mir hat "The Scorpion and the Night Blossom. Dolch und Blüte" ein paar sehr schöne und spannende Lesestunden geschenkt. Wer ein komplexes, düsteres Worldbuilding mit asiatischen Elementen mag, wird dieses Buch lieben. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt auf den abschließenden zweiten Teil, denn Àn'yings Geschichte ist noch nicht zu Ende erzählt und wird mit Sicherheit noch einiges an Tragik und vielleicht auch noch etwas mehr Romantik bereithalten.

    Starke Heldin in einer gefährlichen, bildgewaltigen Fantasy-Welt

    13. Juni 2026

  • 4,0

    Chinesische Mythologie, Dämonen und eine starke Protagonistin

    Also erstmal finde ich das Worldbuilding und Setting mega - mit den verschiedenen Reichen, Wesen und deren Mächten - ich liebs komplett und bin so gespannt, was in Band 2 noch kommt. Das Magiesystem ist total interessant und wie cool sind bitte die Sicheln!? ⚔️ Was ich an Büchern über chinesische Mythologie liebe (und auch ein bisschen hasse, aber gute Hassliebe), sind die Protagonisten - denn die sie niemals schwarz oder weiß. Wir haben eine selbstlose Protagonistin, die aber auch verdammt stur sein kann und manchmal eeeetwas unüberlegt handelt. Wir haben unseren undurchschaubaren nicht ganz bösen aber auch nicht hundertprozentig guten Hottie und eine Greenflag (die hoffentlich auch eine bleibt). Die Entwicklungen zwischen den Figuren, die Charakterentwicklungen, die Dynamiken - einfach angenehm flüssig und spannend zu lesen. Ich habe definitiv mitgefühlt und der Plottwist tat mehr als einmal weh. Aber ich freue mich wirklich sehr auf die Fortsetzung. 🐉

    13. Juni 2026

  • niniliest
    niniliest

    30 Follower

    5,0

    Wie weit würdest du gehen, um jemanden zu retten?

    The Scorpion and the Night Blossom ist der Auftakt einer Dilogie von Amélie Wen Zhao und hat mich vor allem wegen eines Aspekts sofort neugierig gemacht: die Inspiration aus der chinesischen Mythologie. Etwas in diese Richtung hatte ich bisher noch nicht gelesen und genau deshalb habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut. Vor neun Jahren wurde der Vater von Àn’yīng von einem Dämon – einem Mó aus dem Reich der Nacht – getötet. Seit diesem Angriff ist auch ihre Mutter nicht mehr dieselbe und Àn’yīng lebt seitdem mit nur einem Ziel: Sie möchte ihre Mutter retten. Ihre einzige Hoffnung sind die Unendlichkeitsprüfungen im Reich der Unsterblichen. Der Preis ist die Unsterblichkeitspille, mit der ihre Mutter geheilt werden könnte. Doch schnell wird klar, dass diese Prüfungen viel gefährlicher und komplizierter sind, als Àn’yīng erwartet hat. Auf ihrem Weg begegnet sie Yù’chén und gerät immer tiefer in eine Welt voller Intrigen, Dämonen und Geheimnisse – und muss sich irgendwann die Frage stellen, wem sie überhaupt noch vertrauen kann. Àn’yīng mochte ich als Hauptfigur wirklich sehr. Sie ist unglaublich familienbezogen, loyal und gibt nicht auf, wenn ihr etwas wichtig ist. Was ich besonders schön fand: Ihre Motivation fühlt sich nie egoistisch an. Sie kämpft nicht für Ruhm oder Macht, sondern nur für ihre Familie. Durch den frühen Tod ihres Vaters musste sie viel zu schnell erwachsen werden und man merkt immer wieder, wie viel Angst, Trauer und Verantwortung sie mit sich trägt. Dadurch wirkte sie auf mich sehr greifbar. Auch Yù’chén fand ich als Figur spannend. Er bleibt lange geheimnisvoll und man weiß nie so richtig, was hinter seinem Verhalten steckt oder welche Absichten er verfolgt. Gleichzeitig wirkt er sehr beschützend gegenüber Àn’yīng und ich mochte die Dynamik zwischen den beiden total gerne. Die Gefühle stehen nicht ständig im Mittelpunkt, waren für mich aber trotzdem deutlich spürbar. Am meisten begeistert haben mich aber tatsächlich das Worldbuilding und das Magiesystem. Ich hatte beim Lesen oft das Gefühl, gemeinsam mit Àn’yīng immer tiefer in diese Welt einzutauchen. Die verschiedenen Reiche, die Legenden und besonders die Beschreibungen der Dämonen haben meine Neugier immer weiter geweckt. Ich hatte nie das Gefühl, mit Informationen überladen zu werden, sondern konnte die Welt Stück für Stück entdecken. Auch der Schreibstil hat mir sehr gefallen. Er ist sehr bildhaft und atmosphärisch, gleichzeitig aber leicht zu lesen. Es gibt spannende Szenen, dramatische Wendungen und viel Bewegung in der Handlung, aber die emotionalen Momente kommen trotzdem nicht zu kurz. Für mich war The Scorpion and the Night Blossom ein wirklich gelungener Auftakt, der mich vor allem mit seiner besonderen Welt und Atmosphäre überzeugen konnte. Ich habe sehr gerne Zeit mit den Figuren verbracht und bin gespannt, wie sich alles in Band 2 weiterentwickeln wird.

    14. Juni 2026

3 von 14 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Amélie Wen Zhao

Amélie Wen Zhao wurde in Paris geboren und wuchs in Peking in einer internationalen Gemeinschaft auf. Ihre multikulturelle Erziehung hat ihr eine tiefe Liebe zu globalen Angelegenheiten und interkulturellen Perspektiven eingepflanzt. Diese Leidenschaft möchte sie in ihre Geschichten einfließen lassen, und sie entwirft Charaktere aus Königreichen, die in verschiedenen Ecken der Welt liegen. Sie besuchte die Universität in New York City, wo sie heute lebt. Amélie ist die Autorin von Song of Silver - Das verbotene Siegel und Dark Star Burning - Das letzte Kaiserreich.

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