Sunshine Girl - Das Erwachen
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Als Tochter einer Schauspielerin verbrachte Paige McKenzie ihre Kindheit auf Filmsets. Mit 16 stellte sie den youtube-Channel The Haunting of Sunshine Girl online – sie beschreibt die Serie selbst als eine Mischung aus Gilmore Girls und Paranormal Activity – und generiert damit jeden Monat Millionen von Klicks. Sie selbst ist Miterfinderin, Co-Produzentin und Hauptdarstellerin der Serie und sie arbeitet unermüdlich daran, die Fanbase weiter wachsen zu lassen. Paige lebt in Portland, Oregon.
Beiträge
– Spoiler können bei der Rezension nicht ausgeschlossen werden. – Der erste Teil der Reihe hatte mich sofort und vollkommen in seinen Bann gezogen, so dass ich froh war, dass ich den zweiten Teil schon direkt danach lesen konnte (auch wenn natürlich die Spanne zum dritten Teil jetzt nur umso länger ist ...) Nach dem Auftauchen von Sunshines Mentor war klar, dass sich in ihrem Leben einiges ändern würde, dass sie ihre Kräfte beherrschen lernen und deren Ausmaße erforschen würde. Daher war ich auch nicht sonderlich überrascht, dass die Handlung direkt an die Geschehnisse und das Ende des ersten Teils anschließt; und Sunshine mit ihrem Mentor die Stadt verlässt, um sich an einen abgelegenen Ort zurückzuziehen, um eben genau das zu tun: trainieren. Nur die Richtung, in die sich alles entwickelt hat, hatte ich wirklich nicht erwartet. Während man im ersten Band den ein oder anderen Gruselmoment hatte und die Spannung mich durchgängig vereinnahmt hatte, wirkte der zweite Teil doch um einiges nüchterner und abgeklärter. Der Fokus liegt dabei nicht mehr darauf, Sunshine zu erschrecken, zu quälen und sie in die Grusel- und Geisterwelt einzuführen, sondern sie zu stärken und ihr ihre Fähigkeiten näher zu bringen. Während die Geister und Dämonen in Band eins noch eine Besonderheit waren und dementsprechend hervorgehoben wurden, waren sie hier schon normaler Bestandteil von Sunshines Leben. Das hat mich überrascht und gleichzeitig auch neugierig gemacht. Ich war sehr gespannt darauf, was sie lernen würde und wie ihr Mentor ihr alles beibringen würde. Auch wenn sie Nolan dafür zurücklassen und Lucio in ihrem Leben willkommen heißen muss. Zugegebenermaßen hatte mich Nolan im ersten Teil wesentlich mehr fasziniert, als Sunshine selbst, weswegen ich aufgrund seines Fernbleibens ein wenig skeptisch war, aber den zweiten Band auch als Chance gesehen habe, mir Sunshine als Hauptcharakter und ihre Entwicklung ein wenig näher anzusehen. Alles in allem kommt sie mit den Geschehnissen in ihrem Leben nicht so wirklich gut zurecht, was mich nicht wirklich wundert. Sie ist viel zu jung und muss mit vielen Dingen gleichzeitig fertig werden. Ihr Mentor macht ihr dauernd Druck, ohne wirklich viel preiszugeben. Zusätzlich werden ihre Fragen im Bezug auf ihre Vergangenheit und ihre Herkunft ständig ignoriert. Sunshine macht sich viele Sorgen um ihren ersten Geist, auch um Nolan, und daher macht sie im Umgang mit ihren Fähigkeiten nur sehr kleine Fortschritte. Man merkt ihr ihre Überforderung ständig an, weswegen sie schlechte Entscheidungen trifft, eindeutige Zusammenhänge übersieht und teilweise sehr naiv agiert und reagiert. Und obwohl ich Nolan sehr vermisst habe (kleine Auftritte hatte er natürlich trotzdem), war ich doch sehr gespannt, welche Veränderung Lucio – ein weiterer Luiseach – in Sunshines Leben bringen würde. Er ist ein sehr interessanter Charakter – natürlich männlich, sonst würde es ja langweilig werden ;). Er steht immer zu Diensten um Sunshine bei ihrem Trainung zu unterstützen. Allerdings bin ich der Meinung, dass die Dreieckssache (Beziehung kann man ja in keinem Fall wirklich sagen) nicht unbedingt hätte sein müssen – ein weiblicher zweiter Luiseach hätte es sicher auch getan und weniger Komplikationen verursacht. Ebenso wie bei Band eins hat mir auch dieses Mal das Ende sehr gut gefallen. Der Plot ist zwar relativ ruhig gehalten (meiner Meinung nach jedoch nicht unspannend!), aber er entfaltet seine volle Dynamik erst in den letzten Kapiteln. Wie soll es auch anders sein? Schließlich lässt die Autorin auch hier den Leser mit einem miesen Cliffhanger zurück.
Jetzt wo Sunshines Mentor/Vater Aiden aufgetaucht ist, verändert sich ihr Leben schlagartig. Er will sie mitnehmen und ihre Fähigkeiten trainieren. Das Trainingslager befindet sich ausgerechnet in Mexico und Nolan darf leider nicht mitkommen. Sunshine vermisst ihn und ihre Mutter Kat sehr, aber sie will auch ihre Fähigkeiten trainieren. In Mexico entdeckt sie dann, dass ihr Vater Experimente mit Geistern durchgeführt hat und dass ihre Fähigkeiten etwas besonders sind. Es gibt nur noch wenige Luiseach und ihr Vater will einen Weg finden, dass die Geister von alleine die Schwelle übertreten, ohne die Hilfe eines Luiseach. Nur hat er auch Gegner und eher sich Sunshine versieht, befindet nicht zu sie sondern auch ihr Freund Nolan in großer Gefahr. Die Handlung schließt nahtlos an den 1. Tei an. Wieder wird die Gesichte aus der Sicht von Sunshine in der Ich-Perspektive erzählt sowie aus der Sicht eines zweites Charakters, dessen Identität erst später gelüftet wird. Man weiß als Leser aber relativ früh, um wen es sich handelt. In diesem Teil werden sehr viele Fragen beantwortet, was ich sehr gut fand. Was mich persönlich gestört hat, war die Tatsache, dass Nolan fast die ganze Zeit nicht mit dabei ist. Dafür führt die Autorin einen zweiten männlichen Charaktere ein und eine Zeit lang sag es so aus, als wenn sich hier eine Dreicksliebesgeschichte anbahnt, was mir persönlich gar nicht gefallen hat. Auch hat mich sehr gestört, dass Aiden Sunshine so lange im unklaren über alles lässt und erst nach und nach mit seinen Geheimnissen herausrückt. Aber Sunshine kommt trotzdem hinter all seine Geheimnisse. Sunshine macht eine sehr gute Charatkerentwicklung durch und ihre besonderen Fähigkeiten stehen sehr im Mittelpunkt der Handlung, was mir sehr gut gefallen hat. Das Ende ist echt richtig fies und ich würde am liebsten sofort weiter lesen. Insgesamt fand ich den 1. Teil etwas besser, aber insgesamt konnte mich der 2. Teil auch überzeugen. Ich vergebe 8 von 10 Punkte.
Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Als Tochter einer Schauspielerin verbrachte Paige McKenzie ihre Kindheit auf Filmsets. Mit 16 stellte sie den youtube-Channel The Haunting of Sunshine Girl online – sie beschreibt die Serie selbst als eine Mischung aus Gilmore Girls und Paranormal Activity – und generiert damit jeden Monat Millionen von Klicks. Sie selbst ist Miterfinderin, Co-Produzentin und Hauptdarstellerin der Serie und sie arbeitet unermüdlich daran, die Fanbase weiter wachsen zu lassen. Paige lebt in Portland, Oregon.
Beiträge
– Spoiler können bei der Rezension nicht ausgeschlossen werden. – Der erste Teil der Reihe hatte mich sofort und vollkommen in seinen Bann gezogen, so dass ich froh war, dass ich den zweiten Teil schon direkt danach lesen konnte (auch wenn natürlich die Spanne zum dritten Teil jetzt nur umso länger ist ...) Nach dem Auftauchen von Sunshines Mentor war klar, dass sich in ihrem Leben einiges ändern würde, dass sie ihre Kräfte beherrschen lernen und deren Ausmaße erforschen würde. Daher war ich auch nicht sonderlich überrascht, dass die Handlung direkt an die Geschehnisse und das Ende des ersten Teils anschließt; und Sunshine mit ihrem Mentor die Stadt verlässt, um sich an einen abgelegenen Ort zurückzuziehen, um eben genau das zu tun: trainieren. Nur die Richtung, in die sich alles entwickelt hat, hatte ich wirklich nicht erwartet. Während man im ersten Band den ein oder anderen Gruselmoment hatte und die Spannung mich durchgängig vereinnahmt hatte, wirkte der zweite Teil doch um einiges nüchterner und abgeklärter. Der Fokus liegt dabei nicht mehr darauf, Sunshine zu erschrecken, zu quälen und sie in die Grusel- und Geisterwelt einzuführen, sondern sie zu stärken und ihr ihre Fähigkeiten näher zu bringen. Während die Geister und Dämonen in Band eins noch eine Besonderheit waren und dementsprechend hervorgehoben wurden, waren sie hier schon normaler Bestandteil von Sunshines Leben. Das hat mich überrascht und gleichzeitig auch neugierig gemacht. Ich war sehr gespannt darauf, was sie lernen würde und wie ihr Mentor ihr alles beibringen würde. Auch wenn sie Nolan dafür zurücklassen und Lucio in ihrem Leben willkommen heißen muss. Zugegebenermaßen hatte mich Nolan im ersten Teil wesentlich mehr fasziniert, als Sunshine selbst, weswegen ich aufgrund seines Fernbleibens ein wenig skeptisch war, aber den zweiten Band auch als Chance gesehen habe, mir Sunshine als Hauptcharakter und ihre Entwicklung ein wenig näher anzusehen. Alles in allem kommt sie mit den Geschehnissen in ihrem Leben nicht so wirklich gut zurecht, was mich nicht wirklich wundert. Sie ist viel zu jung und muss mit vielen Dingen gleichzeitig fertig werden. Ihr Mentor macht ihr dauernd Druck, ohne wirklich viel preiszugeben. Zusätzlich werden ihre Fragen im Bezug auf ihre Vergangenheit und ihre Herkunft ständig ignoriert. Sunshine macht sich viele Sorgen um ihren ersten Geist, auch um Nolan, und daher macht sie im Umgang mit ihren Fähigkeiten nur sehr kleine Fortschritte. Man merkt ihr ihre Überforderung ständig an, weswegen sie schlechte Entscheidungen trifft, eindeutige Zusammenhänge übersieht und teilweise sehr naiv agiert und reagiert. Und obwohl ich Nolan sehr vermisst habe (kleine Auftritte hatte er natürlich trotzdem), war ich doch sehr gespannt, welche Veränderung Lucio – ein weiterer Luiseach – in Sunshines Leben bringen würde. Er ist ein sehr interessanter Charakter – natürlich männlich, sonst würde es ja langweilig werden ;). Er steht immer zu Diensten um Sunshine bei ihrem Trainung zu unterstützen. Allerdings bin ich der Meinung, dass die Dreieckssache (Beziehung kann man ja in keinem Fall wirklich sagen) nicht unbedingt hätte sein müssen – ein weiblicher zweiter Luiseach hätte es sicher auch getan und weniger Komplikationen verursacht. Ebenso wie bei Band eins hat mir auch dieses Mal das Ende sehr gut gefallen. Der Plot ist zwar relativ ruhig gehalten (meiner Meinung nach jedoch nicht unspannend!), aber er entfaltet seine volle Dynamik erst in den letzten Kapiteln. Wie soll es auch anders sein? Schließlich lässt die Autorin auch hier den Leser mit einem miesen Cliffhanger zurück.
Jetzt wo Sunshines Mentor/Vater Aiden aufgetaucht ist, verändert sich ihr Leben schlagartig. Er will sie mitnehmen und ihre Fähigkeiten trainieren. Das Trainingslager befindet sich ausgerechnet in Mexico und Nolan darf leider nicht mitkommen. Sunshine vermisst ihn und ihre Mutter Kat sehr, aber sie will auch ihre Fähigkeiten trainieren. In Mexico entdeckt sie dann, dass ihr Vater Experimente mit Geistern durchgeführt hat und dass ihre Fähigkeiten etwas besonders sind. Es gibt nur noch wenige Luiseach und ihr Vater will einen Weg finden, dass die Geister von alleine die Schwelle übertreten, ohne die Hilfe eines Luiseach. Nur hat er auch Gegner und eher sich Sunshine versieht, befindet nicht zu sie sondern auch ihr Freund Nolan in großer Gefahr. Die Handlung schließt nahtlos an den 1. Tei an. Wieder wird die Gesichte aus der Sicht von Sunshine in der Ich-Perspektive erzählt sowie aus der Sicht eines zweites Charakters, dessen Identität erst später gelüftet wird. Man weiß als Leser aber relativ früh, um wen es sich handelt. In diesem Teil werden sehr viele Fragen beantwortet, was ich sehr gut fand. Was mich persönlich gestört hat, war die Tatsache, dass Nolan fast die ganze Zeit nicht mit dabei ist. Dafür führt die Autorin einen zweiten männlichen Charaktere ein und eine Zeit lang sag es so aus, als wenn sich hier eine Dreicksliebesgeschichte anbahnt, was mir persönlich gar nicht gefallen hat. Auch hat mich sehr gestört, dass Aiden Sunshine so lange im unklaren über alles lässt und erst nach und nach mit seinen Geheimnissen herausrückt. Aber Sunshine kommt trotzdem hinter all seine Geheimnisse. Sunshine macht eine sehr gute Charatkerentwicklung durch und ihre besonderen Fähigkeiten stehen sehr im Mittelpunkt der Handlung, was mir sehr gut gefallen hat. Das Ende ist echt richtig fies und ich würde am liebsten sofort weiter lesen. Insgesamt fand ich den 1. Teil etwas besser, aber insgesamt konnte mich der 2. Teil auch überzeugen. Ich vergebe 8 von 10 Punkte.





