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Sputnik

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Über das Buch

Über die Spuren eines Lebens und die Frage, wer wir wirklich sind

Am 4. Oktober 1957 erreichen die ersten Satelliten die Erdumlaufbahn. Kurz darauf erblickt in Westberlin Sputnik das Licht der Welt. Er wächst auf zwischen den Geschichten von Sala, der geliebten Mutter, die der Wirklichkeit ihre eigenen Bilder entgegenhält, und den Büchern des Vaters Otto. Schon früh wird ihm die Welt zur Bühne, alle scheinen eine Rolle zu spielen, und wie sonst sollte man das Leben begreifen? Als Jugendlicher dann die Flucht nach Paris: in die Welt der Literatur und zu Annie, die ihn Begehren, Liebe und Eifersucht lehrt. Und die Rückkehr nach Deutschland: mitten hinein in die vom Aufbruch geprägte Theaterwelt der 70er Jahre. Eine wilde Zeit des Experimentierens bricht an, bis Sputnik wie so viele vom Mauerfall 1989 überrollt wird. Und zu ahnen beginnt, wer er ist, oder zumindest, wer er sein könnte. 

In seinem dritten Roman begibt sich Christian Berkel erneut auf die Spuren seines Lebens, doch noch mehr als ein Blick zurück ist diese Geschichte eine Reise aus ihr hinaus in eine erschreckend veränderte Gegenwart, in der wir ohne das Vergangene nie verstehen werden, wer wir sind.

Editionen (3)

ISBN9783844941173
VerlagHörbuch Hamburg
Erscheinungsdatum30.05.25

Rezensionen & Bewertungen

41 Bewertungen

18 Rezensionen

3,4

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  • hansdampf
    hansdampf

    200 Follower

    3,0

    Schauspielerautobiografie Kindheit, Verunsicherung, jüdische Mutter, Internat, Masturbationsfantasien, Schauspielschule, RAF und verschiedene Drogenerfahrungen werden lang und breit ausgewalzt. Eher was für Fans von Christian Berkel

    Es gibt auch richtig gute Autobiografien von Schauspielern, z.B. die von Edgar Selge oder von Joachim Meyerhoff haben eine ganz andere Tiefe.

    27. Okt. 2025

  • pammypowers
    pammypowers

    36 Follower

    2,5

    Leider hat mich Sputnik nicht überzeugt.

    "Leider hat mir das Buch ""Sputnik"" nicht sehr gut gefallen. Ich fand es total langweilig und habe mich nur so durch die Seiten gequält. Es ist ist der Nachfolgeroman von Ada und erzählt die Familiengeschichte aus der Sicht von Sputnik (dem Autoren). Es fängt schon mit der eigentümlichen Perspektive des Fötus im Mutterleib an, am Ende des Romans versteht man dann, wie er auf diese Idee gekommen ist. Christian Berkel erzählt sein Leben in und mit seiner Familie und wie er sich schon relativ früh von ihr entfernt hat und seine Liebe zum Theater gefunden hat. Vielleicht war es ja so beabsichtigt, aber ich fand den ganzen Stil diesmal etwas durcheinander, gerade die Beschreibung der Zeit der Schauspielerei habe ich als chaotisch empfunden, wahrscheinlich nicht unverständlich, da er in dieser Zeit viele Drogen konsumiert hat. Christian Berkels Kindheit war eventuell nicht einfach, was in Anbetracht der Umstände, unter denen er aufgewachsen ist, nicht verwunderlich ist. Seine Eltern waren kriegstraumatisiert, bzw. seine Mutter als Holocaust-Überlebende schwer depressiv. Ich hätte das Buch gerne abgebrochen, da ich mich aber zu einer Lesung angemeldet habe, habe ich es doch beendet.

    9. Sept. 2025

  • mrs_pike
    mrs_pike

    117 Follower

    3,0

    Der Mai entwickelt sich bei mir zum Monat der eher schwierigeren Bücher. Die bei mir Unwohlsein, Genervtheit und Überdruss auslösen. Christian Berkels " Spztnik" gehört leider auch dazu. Zu spoilern gibt es bei diesem Buch ( es erscheint demnächst) nicht wahnsinnig viel. Zumindest nicht für den, der bereits die Vorgängerbücher " Der Apfelbaum" und " Ada" gelesen hat. Es geht in erster Linie um ihn selbst, seine Kindheit und Jugend, die ersten Anfänge am Theater, um Liebe, Sex, Drogen, die Eltern Sala und Otto sind natürlich dabei, auch Ada taucht auf. Ganz ehrlich: den Beginn mit Leben im Bauch der Mutter und die Geburt fand ich völlig cringe. Keine Ahnung, was das sollte. Später gibt es einige gute Passagen, die mich fesseln konnten. Aber insgesamt? Puh, nee. Ich werde mir den Schauspieler nie wieder unvoreingenommen im Film ansehen können.

    21. Mai 2025

3 von 18 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Christian Berkel

Christian Berkel, 1957 in West-Berlin geboren, ist einer der bekanntesten deutschen Schauspieler. Er war an zahlreichen europäischen Filmproduktionen sowie an Hollywood-Blockbustern beteiligt und wurde u. a. mit dem Bambi, der Goldenen Kamera und dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. Für seine Hörbuch-Interpretation von Daniel Glattauers Roman »Gut gegen Nordwind« wurde ihm zusammen mit Andrea Sawatzki die Goldene Schallplatte verliehen. 2020 erhielt er den Deutschen Hörbuchpreis. Auch als Autor ist Christian Berkel erfolgreich. Seine Romane »Der Apfelbaum« und »Ada« wurden Bestseller.

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