Blick ins Buch

Krimis

Marlow (Die Gereon-Rath-Romane 7)

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Über das Buch

Dem Paten auf der Spur: ein neuer Fall für Volker Kutschers Kommissar Gereon Rath

Berlin, Spätsommer 1935. In der Familie Rath geht jeder seiner Wege. Pflegesohn Fritz marschiert mit der HJ zum Nürnberger Reichsparteitag, Charly schlägt sich als Anwaltsgehilfin und Privatdetektivin durch, während sich Gereon Rath, mittlerweile zum Oberkommissar befördert, mit den Todesfällen befassen muss, die sonst niemand haben will. Ein tödlicher Verkehrsunfall weckt seinen Jagdinstinkt, obwohl seine Vorgesetzten ihm den Fall entziehen und ihn in eine andere Abteilung versetzen.

Es geht um Hermann Göring, der erpresst werden soll, um geheime Akten, Morphium und schmutzige Politik. Und um Charlys Lebenstrauma, den Tod ihres Vaters. Und um den Mann, mit dem Rath nie wieder etwas zu tun haben wollte: den Unterweltkönig Johann Marlow.

Atemlose Spannung und ein packendes Porträt unruhiger Zeiten: Volker Kutscher, dessen Erfolgsserie um Kommissar Gereon Rath unter dem Titel Babylon Berlin verfilmt wurde, beweist einmal mehr sein Talent für komplexe Krimiplots mit Zeitkolorit.

Editionen (6)

ISBN9783844918601
VerlagOSTERWOLDaudio
Erscheinungsdatum30.10.18

Rezensionen & Bewertungen

142 Bewertungen

18 Rezensionen

4,4

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  • patriclife
    patriclife

    392 Follower

    4,5

    Wieder ein richtig guter Rath Roman

    1935, die Nationalsozialisten haben ihre Macht gefestigt und Gereon steht bei der Mordinspektion auf dem Abstellgleis. Deswegen wird er zu einem tödlichen Verkehrsunfall gerufen, wo alles klar zu scheinen sein. Dort er findet dort Geheimakten, die ihn bis nach Nürnberg führen und auch sein Kontrahenten Marlow auf seine Fährte führen. Seine Frau Charly arbeitet mittlerweile für ihren alten Chef Böhm als Privatermittlerin. So erkennt Böhm plötzlich eine Parallele von Gereons Fall zu einem seiner alten Fälle, die Gefahr für Charly bedeuten können. Mir hat der historische Krimi sehr gefallen. Die Vergangenheit von Marlow wird thematisiert, wie er zu dem wurde , der er ist. Mittlerweile versucht er es auf legalen Wege und ist ein wichtiger Bekannter von Göring geworden. Gereons Ermittlungen bringen ihn jedoch trotzdem in Bedrängnis. Die Zeit in der der Krimi spielt ist aber auch von Misstrauen der Naziorganisationen untereinander gekennzeichnet. Dies finde ich hier drin sehr gut geschildert auch mit welchen Mitteln gekämpft wurde. Gereon fühlt sich in der Zeit immer unwohler aber will sich trotzdem teilweise arrangieren. Charly hält es mittlerweile kaum noch aus und ihr Pflegekind Fritz marschiert auch noch zum Reichsparteitag nach Nürnberg. Das Buch hält wirklich viele Überraschungen bereit , auch das Wiedersehen mit längst abgeschriebenen Figuren und auch das macht das Ende so spannend, denn für Gereon spitzt es sich zu und ich bin auf den nächsten Band gespannt.

    17. Juli 2024

  • tante_tanja
    tante_tanja

    542 Follower

    5,0

    "Ich werde ihm ein Angebot machen, das er nicht ablehnen kann." Diese Worte lässt Volker Kutscher seinen Antagonisten Marlow auf Seite 178 ausgerechnet zum Reichsminister Göring sagen. Das kesse Zitat aus dem Paten passt aber auch zur titelgebenden Figur, wie die Faust aufs Auge. Während ein spannender Fall vor der historischen Kulisse des Jahres 1935 der Ermittlung von Gereon Rath harrt, entfaltet sich vor dem Leser ein tiefgründiges Portrait von dem Mann, den dieser auch als Mr M (noch so eine Anspielung) kennt. Der Plot nimmt dabei immer mehr Fahrt auf und am Ende werden einige lose Fäden gekappt und sogar ein dunkles Geheimnis aus Charlys Familie aufgeklärt. Ein großes Lesevergnügen!

    28. Okt. 2023

  • maric82
    maric82

    118 Follower

    4,0

    Wie immer spannend bis zum Schluss. Dabei spielen die Kriminalfälle fast nur noch eine Nebenrolle. Vielmehr sind sie Mittel zum Zweck, das Treiben der Raths im Neuen Deutschland aufzuzeigen und mit was für schmutzigen Mitteln da gearbeitet werden muss, um überhaupt noch ordentlich ermitteln zu können. Ein wahrhaft düsterer Roman, bisher der Beste aus der Reihe.

    12. Juni 2024

3 von 18 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Volker Kutscher

Volker Kutscher, geboren 1962, arbeitete nach dem Studium der Germanistik, Philosophie und Geschichte zunächst als Tageszeitungsredakteur und Drehbuchautor, bevor er seinen ersten Kriminalroman schrieb. Heute lebt er als freier Autor in Köln. »Der nasse Fisch« (2007), Auftakt seiner Krimiserie um Kommissar Gereon Rath im Berlin der 1930er-Jahre, wurde auf Anhieb ein Bestseller. Auch mit allen weiteren Teilen eroberte er die Bestsellerliste. Die Reihe ist die Vorlage für die internationale Fernsehproduktion »Babylon Berlin«. Mit den von Kat Menschik illustrierten Erzählungen »Moabit« und »Mitte« gelangen Volker Kutscher weitere Bestseller.

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