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Ich habe In fünf Jahren von Rebecca Serle innerhalb weniger Stunden verschlungen und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Auf dem Cover steht: „Dies ist eine Liebesgeschichte. Aber nicht die, die du erwartest.“ Zunächst konnte ich mit diesem Satz nicht viel anfangen. Auch der Klappentext vermittelt den Eindruck, dass es sich um eine klassische Liebesgeschichte handelt. Doch genau das ist dieses Buch nicht. Die Geschichte dreht sich um Dannie, die schon seit vielen Jahren mit ihrem Freund zusammen und mit ihm verlobt ist. Nach ihrer Verlobung erlebt sie einen ungewöhnlichen Traum: Sie wacht fünf Jahre in der Zukunft in einer fremden Wohnung neben einem unbekannten Mann auf. Die beiden werden intim, und im nächsten Moment ist Dannie wieder in der Gegenwart. Dieses Erlebnis lässt sie nicht mehr los. Im Laufe des Buches stellt sich schließlich heraus, dass der fremde Mann aus ihrem Traum Bellas neuer Freund ist. Diese Erkenntnis sorgt zunächst für Verwirrung und wirft viele Fragen auf. Man wartet gespannt darauf, wie sich diese Vision erfüllen wird und welche Bedeutung sie letztendlich hat. Im weiteren Verlauf wird jedoch deutlich, dass es gar nicht in erster Linie um Dannies Liebesleben geht. Im Mittelpunkt steht vielmehr ihre tiefe Freundschaft zu ihrer besten Freundin Bella. Als Bella glaubt, schwanger zu sein, erhält sie stattdessen die erschütternde Diagnose Eierstockkrebs. Es beginnt ein harter Kampf mit Operationen und Behandlungen. Dannie steht ihr in dieser schweren Zeit immer zur Seite. Trotz kleiner Konflikte und Höhen und Tiefen zeigt das Buch eindrucksvoll, was wahre Freundschaft bedeutet. Auch Dannies eigenes Leben verändert sich. Sie trennt sich von ihrem langjährigen Verlobten, sodass es nie zur geplanten Hochzeit kommt. Nachdem Bella schließlich ihrem Krebsleiden erliegt, kommt es zu der Szene aus Dannies Traum: Sie verbringt eine Nacht mit Bellas Freund. Erst in diesem Moment wird klar, welche Bedeutung ihre Vision vom Anfang der Geschichte hatte. Das Ende bleibt bewusst offen. Gerade das hat mir sehr gefallen, denn es regt zum Nachdenken an. Man erfährt nicht, wie Dannies Zukunft letztendlich aussieht, und kann sich selbst Gedanken darüber machen. Für mich ist In fünf Jahren keine klassische Liebesgeschichte, sondern vor allem eine bewegende Geschichte über Freundschaft, Verlust, Liebe und die Unvorhersehbarkeit des Lebens. Die vermeintliche Liebesgeschichte entwickelt sich zu einer tief berührenden Hommage an wahre Freundschaft. Besonders das Ende hat mich sehr mitgenommen und war unglaublich herzzerreißend. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und kann es allen empfehlen, die emotionale Geschichten mit Tiefgang mögen.

1 Tage vor
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Ich habe In fünf Jahren von Rebecca Serle innerhalb weniger Stunden verschlungen und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Auf dem Cover steht: „Dies ist eine Liebesgeschichte. Aber nicht die, die du erwartest.“ Zunächst konnte ich mit diesem Satz nicht viel anfangen. Auch der Klappentext vermittelt den Eindruck, dass es sich um eine klassische Liebesgeschichte handelt. Doch genau das ist dieses Buch nicht. Die Geschichte dreht sich um Dannie, die schon seit vielen Jahren mit ihrem Freund zusammen und mit ihm verlobt ist. Nach ihrer Verlobung erlebt sie einen ungewöhnlichen Traum: Sie wacht fünf Jahre in der Zukunft in einer fremden Wohnung neben einem unbekannten Mann auf. Die beiden werden intim, und im nächsten Moment ist Dannie wieder in der Gegenwart. Dieses Erlebnis lässt sie nicht mehr los. Im Laufe des Buches stellt sich schließlich heraus, dass der fremde Mann aus ihrem Traum Bellas neuer Freund ist. Diese Erkenntnis sorgt zunächst für Verwirrung und wirft viele Fragen auf. Man wartet gespannt darauf, wie sich diese Vision erfüllen wird und welche Bedeutung sie letztendlich hat. Im weiteren Verlauf wird jedoch deutlich, dass es gar nicht in erster Linie um Dannies Liebesleben geht. Im Mittelpunkt steht vielmehr ihre tiefe Freundschaft zu ihrer besten Freundin Bella. Als Bella glaubt, schwanger zu sein, erhält sie stattdessen die erschütternde Diagnose Eierstockkrebs. Es beginnt ein harter Kampf mit Operationen und Behandlungen. Dannie steht ihr in dieser schweren Zeit immer zur Seite. Trotz kleiner Konflikte und Höhen und Tiefen zeigt das Buch eindrucksvoll, was wahre Freundschaft bedeutet. Auch Dannies eigenes Leben verändert sich. Sie trennt sich von ihrem langjährigen Verlobten, sodass es nie zur geplanten Hochzeit kommt. Nachdem Bella schließlich ihrem Krebsleiden erliegt, kommt es zu der Szene aus Dannies Traum: Sie verbringt eine Nacht mit Bellas Freund. Erst in diesem Moment wird klar, welche Bedeutung ihre Vision vom Anfang der Geschichte hatte. Das Ende bleibt bewusst offen. Gerade das hat mir sehr gefallen, denn es regt zum Nachdenken an. Man erfährt nicht, wie Dannies Zukunft letztendlich aussieht, und kann sich selbst Gedanken darüber machen. Für mich ist In fünf Jahren keine klassische Liebesgeschichte, sondern vor allem eine bewegende Geschichte über Freundschaft, Verlust, Liebe und die Unvorhersehbarkeit des Lebens. Die vermeintliche Liebesgeschichte entwickelt sich zu einer tief berührenden Hommage an wahre Freundschaft. Besonders das Ende hat mich sehr mitgenommen und war unglaublich herzzerreißend. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und kann es allen empfehlen, die emotionale Geschichten mit Tiefgang mögen.
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