Blick ins Buch

Humor

Der Massai, der in Schweden noch eine Rechnung offen hatte

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Über das Buch

Eine abenteuerliche Reise, eine geheime Mission, eine fast perfekte Rache – ein echter Jonasson!

Wunderbar verrückt und respektlos komisch: Profitgieriger schwedischer Galerist, der für Geld über Leichen geht, trifft auf kenianischen Massai-Krieger, der nicht genau weiß, was Geld ist, dafür aber ein millionenschweres Gemälde besitzt …

In seiner einzigartigen Erzählweise beschreibt Jonasson einen Kultur-Clash der Extraklasse und hält den Menschen den Spiegel vor. Wie in seinen bisherigen Weltbestsellern umgarnt Jonasson sein Publikum mit überbordendem Ideenreichtum und zeichnet seine Figuren mit so viel Witz und Charme, dass es eine wahre Freude ist!

Gekürzte Lesung mit Shenja Lacher
1 MP3-CD, 9h 18min

Editionen (6)

ISBN9783844537932
VerlagDer Hörverlag
Erscheinungsdatum26.10.20

Rezensionen & Bewertungen

122 Bewertungen

14 Rezensionen

4,0

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  • zuzi.xs
    zuzi.xs

    100 Follower

    5,0

    🖼🦒 Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt.

    "Dann dankte er seinem Gott und sagte zum Jungen: »Wie wollen wir dich nennen, mein Sohn?« »Kevin?«, schlug Kevin vor. Ole Mbatian lächelte. Kevin hörte sich schön an. Kevin sollte es sein." Ach, ich liebe den Humor von Jonas Jonasson. So viele schön-schrullige Charaktere, eine haarsträubende Geschichte und ein liebenswertes Ende. Dazwischen Sozialkritik und noch ein bisschen Lerneffekt - denn ich kannte Irma Stern und ihr Wirken bis zum Lesen dieses Buches noch nicht. Auch an "Der Massai, der in Schweden noch eine Rechnung offen hatte" hat mich wieder begeistert, wie leichtfüßig der Autor kulturelle Unterschiede beleuchtet und ganz nebenbei ernste Themen wie Rassismus in seine wunderbar komischen Romane einstreut. Klar: Man muss sich darauf einlassen, denn die Handlung ist schon teilweise sehr verrückt – aber ganz und gar lesenswert.

    🖼🦒 Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt.

    24. Aug. 2025

  • oma.liest
    oma.liest

    148 Follower

    Auch hier wieder der schöne trockene Humor von Jonasson Tolle Geschichte über Kunsthändler, einen Massaikrieger, dessen Sohn und deren gemeinsame Erlebnisse in Schweden Absolut lesenswert

    28. Okt. 2023

  • rudij
    rudij

    11 Follower

    4,0

    Ein junger Massai (der aus Schweden stammt) reist nach Schweden, weil er dort noch eine offene Rechnung hat. Was als persönliche Mission beginnt, entwickelt sich zu einer turbulenten Geschichte voller Zufälle, schräger Begegnungen und gesellschaftlicher Spitzen. Jonas Jonasson bleibt sich treu und liefert einen unterhaltsamen Roman mit viel Humor, auch wenn er nicht ganz an seine stärksten Werke heranreicht.

    Jonas Jonasson ist bekannt für Romane wie „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“. Auch hier setzt er wieder auf seinen typischen Stil: klare Sprache, kurze Kapitel, schnelle Szenenwechsel. Die Geschichte lässt sich angenehm lesen und entfaltet sich in einem guten Rhythmus. Man merkt, dass Jonasson sein Handwerk versteht. Die Kapitel bauen logisch aufeinander auf, die Handlung bleibt stets nachvollziehbar. Im Mittelpunkt steht ein junger Massai, der aus Kenia (zurück) nach Schweden reist. Seine Motivation ist konkret, doch die Reise verläuft anders als geplant. Jonasson kombiniert kulturelle Gegensätze mit satirischen Seitenhieben auf Politik, Wirtschaft und Moral. Das gelingt ihm oft mit trockenem Witz und einem Humor, der manchmal überraschend absurd wird. Genau das ist seine Stärke. Besonders gelungen sind die Nebenfiguren. Sie wirken nicht wie bloße Staffage, sondern erhalten eigene Hintergründe und Motive. Das verleiht dem Roman Glaubwürdigkeit, auch wenn die Handlung an manchen Stellen bewusst überzeichnet ist. Jonasson balanciert hier zwischen Realität und Groteske, ohne dass es völlig ins Unglaubwürdige kippt. Trotzdem muss ich sagen: Dieser Roman ist in meinen Augen etwas einfacher konstruiert als einige seiner früheren Bücher. Die ganz großen Überraschungen bleiben aus. Manche Wendungen sind früher absehbar als gewohnt. Der Plot wirkt stellenweise geradliniger, weniger verschachtelt als man es von ihm kennt. Wer Jonassons frühere Romane liebt, wird das vielleicht bemerken. Das ändert jedoch nichts daran, dass „Der Massai, der in Schweden noch eine Rechnung offen hatte“ sehr solide Unterhaltung bietet. Jonasson hat ein Gespür für aktuelle Themen und verpackt sie in eine zugängliche, humorvolle Geschichte. Er bleibt ein Meister darin, ernste Fragen mit Leichtigkeit zu erzählen. Unterm Strich vergebe ich 4 von 5 Sternen. Nicht sein stärkstes Werk, aber ein Roman, der Spaß macht und zeigt, warum Jonas Jonasson zu den erfolgreichsten humoristischen Erzählern unserer Zeit gehört.

    Ein junger Massai (der aus Schweden stammt) reist nach Schweden, weil er dort noch eine offene Rechnung hat. Was als persönliche Mission beginnt, entwickelt sich zu einer turbulenten Geschichte voller Zufälle, schräger Begegnungen und gesellschaftlicher Spitzen. Jonas Jonasson bleibt sich treu und liefert einen unterhaltsamen Roman mit viel Humor, auch wenn er nicht ganz an seine stärksten Werke heranreicht.

    27. Feb. 2026

3 von 14 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Jonas Jonasson

Jonas Jonasson, geboren 1961 im schwedischen Växjö, arbeitete lange als Journalist und gründete eine eigene Medien-Consulting-Firma. Nach zwanzig Jahren in der Medienwelt verkaufte er seine Firma und schrieb seinen ersten Roman: »Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand«. Das Buch eroberte die Leser*innen auf der ganzen Welt und verkaufte sich allein in Deutschland 4,4 Millionen Mal. Auch alle weiteren Bücher von Jonasson sind in Deutschland gefeierte Bestseller.

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