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Romane

Der Hochwald

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Über das Buch

"Wie ein schöner Gedanke Gottes senkte sich die Weite des Waldes in ihre Seele ..."

Die Mauern der Burgruine Wittinghausen in Südböhmen rufen beim Erzähler die Erinnerung an eine alte tragische Geschichte wach: Zu Zeiten des Dreißigjährigen Krieges lebt auf der Burg ein Adliger mit seinen beiden Töchtern. Vor der Gefahr der heranziehenden Schwedenmeute fliehen die zwei Töchter in eine abgelegene Hütte in den böhmischen Wäldern. Einer der Soldaten entpuppt sich als Verehrer der Tochter Klarissa. Doch sein Versuch, der Geliebten und ihrer Familie beizustehen, führt zu tragischen Verstrickungen.

"Wenn [Gert Westphal] tief hinab stieg in den Brunnen der Vorlesezeit und dort das Schönste hervorholte, dann wurde aus altem Papier: gegenwärtiges Leben". (FAZ)

(Laufzeit: 4h 20)

Editionen (16)

ISBN9783844529135
VerlagDer Hörverlag
Erscheinungsdatum11.12.17

Rezensionen & Bewertungen

6 Bewertungen

1 Rezensionen

3,4

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  • 4,0

    Ich hätte nich geglaubt, dass ein Autor des Biedermeier heute so wirken kann. Seine Naturbeschreibungen sind einfach genial, er entfaltet kräftige Bilder und der oppulente, überholte Sprachduktus ist wie eine angenehm, schwere Tuchent die sich über dem heutigen Denglisch-Business Trash legt. Das er soziale Lagen ausklammert und Frauen auf ihr schönes kindlich sein verkürzt mag man kritisieren, wenn man die Zeit beachtet in der dieses Buch geschrieben wurde.

    9. Apr. 2025

Autorin / Autor

Über Adalbert Stifter

Adalbert Stifter wurde 1805 in Oberplan (Böhmen) als Sohn eines Leinewebers und Flachshändlers geboren. Nach der Gymnasialzeit studierte er in Wien Rechtswissenschaften. Seinen Lebensunterhalt verdiente er zunächst als Privatlehrer. Nachdem ihm die Veröffentlichung der Erzählungen »Der Condor« und »Feldblumen« erste Erfolge gebracht hatte, lebte er bis 1850 als freier Schriftsteller. Nach den Märzunruhen von 1848 in Wien zog sich Stifter nach Linz zurück und wurde zum Schulrat ernannt, 1853 dann zum Konservator für Oberösterreich bestellt. 1865 trat Stifter, wohl seit 1863 unheilbar erkrankt, in den Ruhestand. Nach einem Selbstmordversuch starb er am 28. Januar 1868 in Linz.

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