Der neue Thriller von Max Bentow, gelesen von Axel Milberg
Luna Moor ist eine gefeierte junge Autorin auf dem Gipfel ihres Erfolgs. Keine schreibt so packend und mitreißend wie sie über die Abgründe der menschlichen Seele. Niemand ahnt, dass Luna selbst als junges Mädchen in die Hände eines Wahnsinnigen fiel und ihm nur knapp entkam. Seither quält sie die Erinnerung an den Täter, der nie gestellt wurde. Eines Tages fasst sie den kühnen Entschluss, an den Ort ihres Martyriums zurückzukehren. Sehr schnell muss sie jedoch erkennen, dass sie in einen Albtraum geraten ist, aus dem es kein Erwachen zu geben scheint. Aber ist Luna wirklich das unschuldige Opfer, das sie vorgibt zu sein?
Ich hatte zwar früh eine Ahnung, wer der Täter ist, aber die Details haben mich trotzdem komplett geschockt. Die Perversität mancher Szenen und die Abgründe der Figuren sind echt heftig – nichts für schwache Nerven.
Trotzdem (oder genau deshalb) unglaublich fesselnd und kaum aus der Hand zu legen. Habs an einem Abend verschlungen.
18. Apr. 2026
4,5
Extrem packend und verstörend
Ich hatte zwar früh eine Ahnung, wer der Täter ist, aber die Details haben mich trotzdem komplett geschockt. Die Perversität mancher Szenen und die Abgründe der Figuren sind echt heftig – nichts für schwache Nerven.
Trotzdem (oder genau deshalb) unglaublich fesselnd und kaum aus der Hand zu legen. Habs an einem Abend verschlungen.
Als großer Fan der Nils-Trojan-Reihe habe ich mich mal an ein Einzelwerk von Max Bentow gewagt. Ich konnte gut und schnell in die Geschichte abtauchen, denn Schreibstil und Spannungsaufbau waren, wie gewohnt, on point.
Die Idee, eine Thrillerautorin zum Opfer/Täterin werden zu lassen und einen fiktiven Thriller in einem ebenso fiktiven Thriller einzubauen, ist so verrückt wie genial. Jede Seite so fesselnd und dazu mit einem Hauch Horror - wirklich ein wahnsinniges Leseerlebnis. Ich bin eigentlich keine ängstliche Thriller-Leserin, aber hier gab's schon einige Stellen, die sehr schaurig und gruselig waren. Ich konnte das nur bei Tageslicht lesen, ansonsten hätte ich echt Angst bekommen 😅 Wem Puppen von Hause aus einen Schauer über den Rücken laufen lassen, der/die kommt hier auf seine Kosten oder aber wird dieses Buch verfluchen.
Mir wars ein bisschen too much, aber die Geschichte ist Thriller-Gold mit kleinen Abzweigungen ins Horror-Millieu.
24. Mai 2025
4,0
Als großer Fan der Nils-Trojan-Reihe habe ich mich mal an ein Einzelwerk von Max Bentow gewagt. Ich konnte gut und schnell in die Geschichte abtauchen, denn Schreibstil und Spannungsaufbau waren, wie gewohnt, on point.
Die Idee, eine Thrillerautorin zum Opfer/Täterin werden zu lassen und einen fiktiven Thriller in einem ebenso fiktiven Thriller einzubauen, ist so verrückt wie genial. Jede Seite so fesselnd und dazu mit einem Hauch Horror - wirklich ein wahnsinniges Leseerlebnis. Ich bin eigentlich keine ängstliche Thriller-Leserin, aber hier gab's schon einige Stellen, die sehr schaurig und gruselig waren. Ich konnte das nur bei Tageslicht lesen, ansonsten hätte ich echt Angst bekommen 😅 Wem Puppen von Hause aus einen Schauer über den Rücken laufen lassen, der/die kommt hier auf seine Kosten oder aber wird dieses Buch verfluchen.
Mir wars ein bisschen too much, aber die Geschichte ist Thriller-Gold mit kleinen Abzweigungen ins Horror-Millieu.
Packend bis zur letzten Seite und ein Thema was mir die Haare zu Bergisch stehen ließ
Es gibt Bücher, die begegnen einem genau im richtigen Moment. Für mich war „Das Porzellanmädchen“ so ein Werk – ein Einzelband von Max Bentow, den ich eigentlich nur aufgeschnappt habe, weil ich seine Nils-Trojan-Reihe ohnehin noch weiterlesen wollte. Und dann war da plötzlich dieses Buch… quasi mein vorweihnachtlicher Thriller-Schocker. Und was soll ich sagen?
Wow. Ein – entschuldigt den Ausdruck – richtig geiler Thriller.
Schon die Ausgangssituation trifft wie ein Schlag in die Magengrube:
Eine 16-jährige, die sich im Alltag gern zurückzieht, sucht die Stille eines Sees im Berliner Umland. Doch als ein plötzliches Unwetter aufzieht und sie heimkehren will, passiert etwas, das mich selbst beim Lesen erstarren ließ. Auf dem Waldweg steht ihr ein riesiges „Insekt“ gegenüber – mit Rüssel, mit Tarnanzug… ein Wesen, das man so schnell nicht wieder aus dem Kopf bekommt.
Was ihr dann geschieht, möchte ich selbst kaum in Worte fassen, weil mir allein die Erinnerung Schauer über den Rücken jagt. Es ist nichts Gutes. Und es ist etwas, das man niemandem – schon gar nicht einem Kind – wünscht.
Was Bentow daraus macht, ist gleichermaßen verstörend wie genial. Das Mädchen wird später Schriftstellerin, eine erfolgreiche Autorin, deren Geschichten viele Menschen berühren. Ab diesem Punkt beginnt die Handlung, sich zu verzweigen, zu verwirren, zu spielen – mit Realität, Erinnerung und Albtraum.
Und genau das macht den Thriller so faszinierend: Man glaubt, man versteht alles… bis man plötzlich merkt, dass man gar nichts verstanden hat.
Ich kann nur sagen: Dieses Buch geht unter die Haut.
Ich habe zum Ende hin fieberhaft jede Seite verschlungen, getrieben von diesem drängenden Bedürfnis, endlich zu wissen:
Wer ist der Täter? Und was steckt wirklich hinter all dem?
Und das Gemeine?
Ich hatte irgendwann einen Verdacht. Einen dieser finsteren Gedanken, die man eigentlich gar nicht haben will. Und am Ende… nun ja, vielleicht hat er sich bewahrheitet. Oder vielleicht auch nicht.
Findet es selbst heraus.
Denn Bentow versteht es meisterhaft, einen genau an diesem Punkt wanken zu lassen.
Was dieses Buch aber besonders macht, ist nicht nur der Nervenkitzel. Es ist die klare, schmerzhafte Botschaft, die darin steckt.
Es geht um Kindesmissbrauch.
Um das Unsagbare, das uns die Haare zu Berge stehen lässt und das doch real ist – mitten unter uns.
Bentow packt das Thema nicht sensationsheischend an, sondern mit genug Tiefe, dass es wirkt, nachhallt, nicht loslässt. Seine Worte sind wie kleine Risse im Porzellan eines Menschenlebens – und trotzdem schimmert darunter immer die Hoffnung, dass man nicht vollständig zerbrechen muss.
Für mich ist „Das Porzellanmädchen“ ein starker, düsterer, brilliant erzählter Einzelband.hhh
Ein Buch, das man atemlos liest und das noch lange nach dem letzten Satz im Kopf bleibt.
Max Bentow hat hier etwas geschaffen, das erschüttert und begeistert zugleich.
Eine absolute Empfehlung.
Aber nur, wenn ihr bereit seid, euch auf eine Geschichte einzulassen, die im wahrsten Sinne des Wortes unter die Haut geht.
27. Nov. 2025
4,5
Packend bis zur letzten Seite und ein Thema was mir die Haare zu Bergisch stehen ließ
Es gibt Bücher, die begegnen einem genau im richtigen Moment. Für mich war „Das Porzellanmädchen“ so ein Werk – ein Einzelband von Max Bentow, den ich eigentlich nur aufgeschnappt habe, weil ich seine Nils-Trojan-Reihe ohnehin noch weiterlesen wollte. Und dann war da plötzlich dieses Buch… quasi mein vorweihnachtlicher Thriller-Schocker. Und was soll ich sagen?
Wow. Ein – entschuldigt den Ausdruck – richtig geiler Thriller.
Schon die Ausgangssituation trifft wie ein Schlag in die Magengrube:
Eine 16-jährige, die sich im Alltag gern zurückzieht, sucht die Stille eines Sees im Berliner Umland. Doch als ein plötzliches Unwetter aufzieht und sie heimkehren will, passiert etwas, das mich selbst beim Lesen erstarren ließ. Auf dem Waldweg steht ihr ein riesiges „Insekt“ gegenüber – mit Rüssel, mit Tarnanzug… ein Wesen, das man so schnell nicht wieder aus dem Kopf bekommt.
Was ihr dann geschieht, möchte ich selbst kaum in Worte fassen, weil mir allein die Erinnerung Schauer über den Rücken jagt. Es ist nichts Gutes. Und es ist etwas, das man niemandem – schon gar nicht einem Kind – wünscht.
Was Bentow daraus macht, ist gleichermaßen verstörend wie genial. Das Mädchen wird später Schriftstellerin, eine erfolgreiche Autorin, deren Geschichten viele Menschen berühren. Ab diesem Punkt beginnt die Handlung, sich zu verzweigen, zu verwirren, zu spielen – mit Realität, Erinnerung und Albtraum.
Und genau das macht den Thriller so faszinierend: Man glaubt, man versteht alles… bis man plötzlich merkt, dass man gar nichts verstanden hat.
Ich kann nur sagen: Dieses Buch geht unter die Haut.
Ich habe zum Ende hin fieberhaft jede Seite verschlungen, getrieben von diesem drängenden Bedürfnis, endlich zu wissen:
Wer ist der Täter? Und was steckt wirklich hinter all dem?
Und das Gemeine?
Ich hatte irgendwann einen Verdacht. Einen dieser finsteren Gedanken, die man eigentlich gar nicht haben will. Und am Ende… nun ja, vielleicht hat er sich bewahrheitet. Oder vielleicht auch nicht.
Findet es selbst heraus.
Denn Bentow versteht es meisterhaft, einen genau an diesem Punkt wanken zu lassen.
Was dieses Buch aber besonders macht, ist nicht nur der Nervenkitzel. Es ist die klare, schmerzhafte Botschaft, die darin steckt.
Es geht um Kindesmissbrauch.
Um das Unsagbare, das uns die Haare zu Berge stehen lässt und das doch real ist – mitten unter uns.
Bentow packt das Thema nicht sensationsheischend an, sondern mit genug Tiefe, dass es wirkt, nachhallt, nicht loslässt. Seine Worte sind wie kleine Risse im Porzellan eines Menschenlebens – und trotzdem schimmert darunter immer die Hoffnung, dass man nicht vollständig zerbrechen muss.
Für mich ist „Das Porzellanmädchen“ ein starker, düsterer, brilliant erzählter Einzelband.hhh
Ein Buch, das man atemlos liest und das noch lange nach dem letzten Satz im Kopf bleibt.
Max Bentow hat hier etwas geschaffen, das erschüttert und begeistert zugleich.
Eine absolute Empfehlung.
Aber nur, wenn ihr bereit seid, euch auf eine Geschichte einzulassen, die im wahrsten Sinne des Wortes unter die Haut geht.
Die Stimmung am Haus ist wirklich bedrückend. Man fühlt sich direkt dorthin versetzt. Fast kann man den Regen umd den nassen Boden riechen
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1 Kommentar verdeckt
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Autorin / Autor
Über Max Bentow
Max Bentow wurde in Berlin geboren. Nach seinem Schauspielstudium war er an verschiedenen Bühnen tätig. Für seine Arbeit als Dramatiker wurde er mit zahlreichen renommierten Preisen ausgezeichnet. Seit seinem Debütroman »Der Federmann« hat sich Max Bentow als einer der erfolgreichsten deutschen Thrillerautoren etabliert, alle seine Bücher waren große SPIEGEL-Bestsellererfolge.