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Biografien

Tumult

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Über das Buch

Wie konnte IN TAUSEND TAGEN so viel passieren?

Wer sich selbst nach einem halben Jahrhundert wiederbegegnet, muss auf Überraschungen gefasst sein. Hans Magnus Enzensberger hat sich auf dieses Abenteuer eingelassen: Ein zufälliger Kellerfund gab den Anlass für eine Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit. Entstanden ist ein autobiografischer Rückblick auf ein Jahrzehnt des Tumults. 1963 wird der Autor unverhofft zum Gast auf Chruschtschows Datscha in Gagra. Drei Jahre später durchreist er die UdSSR vom äußersten Süden bis nach Sibirien. Indes nehmen die Verwicklungen der konfliktreichen Beziehung zu seiner zweiten, russischen Frau ihren Anfang. 1968/69 gerät der Dichter dann in eine Phase des politischen und privaten Tumults. Mitten im Vietnamkrieg folgt er einer Einladung an die Wesleyan University, aber schon lockt das Kuba der Revolution. Doch sind die Fraktionskämpfe der außerparlamentarischen Opposition in Berlin nicht so weit entfernt, als dass der Dichter nicht auch auf diesem Schauplatz zum Akteur würde …

(Laufzeit: 5h 10)

Editionen (4)

ISBN9783844516937
VerlagDer Hörverlag
Erscheinungsdatum20.10.14

Rezensionen & Bewertungen

1 Bewertungen

1 Rezensionen

4,0

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  • rudolf_schmitt
    rudolf_schmitt

    72 Follower

    4,0

    Auch hier erweist sich Enzensberger wieder als kenntnisreicher und unterhaltsamer Chronist seines kosmopolitischen Lebens – hier der Siebziger Jahre in der UdSSR, in Cuba und anderswo. Nicht ganz überzeugend fand ich das Frage-Antwort-Spiel zwischen HME und einem Alter Ego mit Widerspruchsgeist im umfangreichsten Kapitel des Buches.

    1. Mai 2023

Autorin / Autor

Über Hans Magnus Enzensberger

Hans Magnus Enzensberger, 1929 in Kaufbeuren geboren, zählt zu den renommiertesten Schriftstellern der deutschen Literatur seit 1945. Neben seinen vielen Büchern für Erwachsene hat der Vater zweier Töchter auch immer wieder Texte für Kinder und Jugendliche veröffentlicht: Seine 1961 herausgegebene Kinderreim-Sammlung »Allerleirauh« findet bis heute große Beachtung. Seine Einführung in die Mathematik »Der Zahlenteufel« aus dem Jahr 1997 wurde mit dem »LUCHS« ausgezeichnet und von Focus und DeutschlandRadio zu einem der »7 besten Bücher für junge Leser« gewählt. Zu seinen aktuellsten Werken zählen »Nomaden im Regal« (2003), »Dialoge zwischen Unsterblichen, Lebendigen und Toten. Natürliche Gedichte.« (2004), »Schreckens Männer« (2006) und »Tumult« (2014). Hans Magnus Enzensberger lebte bis zu seinem Tod im November 2022 in München.

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