Blick ins Buch

Krimis

Die Schattenhand

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Über das Buch

Miss Marple auf Mörderjagd

Wo Rauch ist, ist auch Feuer. Dieser Ansicht sind zumindest die Bewohner des Provinznestes Lymstock, als anonyme Verleumdungsbriefe im Dorf kursieren. Hinzu kommen zwei mysteriöse Todesfälle. Die Polizei tappt im Dunkeln. Nur Miss Marple, die zufällig gerade in Lymstock zu Besuch ist, verliert bei all dem Rauch das Feuer nicht aus den Augen. Mit ihren unkonventionellen Methoden gelingt es ihr schließlich, hinter die Fassade der Wohlanständigkeit zu blicken und den Täter zu entlarven.

(Laufzeit: 3h 36)

Editionen (14)

ISBN9783844504651
VerlagDer Hörverlag
Erscheinungsdatum21.05.10

Rezensionen & Bewertungen

137 Bewertungen

25 Rezensionen

3,9

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  • andasue
    andasue

    134 Follower

    4,0

    Spannende Rätselpartie

    Nach einem Unfall erholt sich Jerry Burton im schläfrigen Städtchen Lymstock. Dort treibt eine anonyme Briefeschreiberin ihr Unwesen, die bald ein Todesopfer fordert. Dorfbewohner, Polizei und schließlich sogar Miss Marple rätseln, wer hinter den Vorfällen stecken könnte. Hat mir sehr gut gefallen, ie immer war die Lösung nicht so offensichtlich, wie sie zunächst schien.

    25. Nov. 2024

  • fraumarsupilami
    fraumarsupilami

    187 Follower

    2,5

    Wenn Miss Marple nur schmückendes Beiwerk ist ✉️🔍🏡

    Jerry Burton, ein ehemaliger Pilot, der nach einem Unfall dringend Ruhe und Erholung braucht, zieht mit seiner Schwester Joanna in das verschlafene Lymstock. Das kleine englische Dorf scheint dafür wie gemacht – bis anonyme Hassbriefe auftauchen und plötzlich eine Bewohnerin Selbstmord begeht. Aus der dörflichen Idylle wird schnell ein Ort des Misstrauens, voller Verdächtigungen, Intrigen und düsterer Geheimnisse. Später tritt auch Miss Marple auf den Plan – allerdings erst kurz vor Schluss, und eher als Nebenfigur, die mit wenigen Sätzen die Auflösung präsentiert. Und genau da liegt mein größter Kritikpunkt: Als „Miss Marple-Roman“ wird das Buch vermarktet, aber die gute Dame taucht erst auf Seite 179 von 239 auf – und dann auch nur kurz. Der Fall wird fast komplett von Jerry und seiner Schwester getragen. Das könnte funktionieren, wenn die Figuren nahbarer und die Handlung stringenter wären. Doch stattdessen zieht sich der Mittelteil, viele Dinge werden ständig wiederholt, und die Dynamik zwischen den Protagonisten bleibt eher blass. Gerade die Ich-Perspektive aus Jerrys Sicht hätte genutzt werden können, um die Spannung dichter zu machen – stattdessen wirkt Miss Marples später Auftritt fast so, als sei er nachträglich hineinkonstruiert worden. Ja, die Ausgangsidee mit den Drohbriefen ist klassisch Christie und eigentlich stark. Auch der Blick auf das schrullige britische Dorfleben hat seinen Reiz. Aber insgesamt fehlte mir hier der Biss. Die Auflösung plätschert am Ende viel zu glatt dahin, und Miss Marple ist so nebensächlich, dass man sie auch hätte streichen können. Für mich bislang der schwächste Christie-Roman – schade, denn die Meisterin kann es sonst so viel besser. ⭐️⭐️,5

    Wenn Miss Marple nur schmückendes Beiwerk ist ✉️🔍🏡

    7. Sept. 2025

  • vrounsn
    vrounsn

    16 Follower

    3,0

    Ein untypischer Miss Marple Krimi... Miss Marple ist in den Romanen ja eher eine Nebenfigur. Aber dass sie erst auf Seite 160 erscheint finde ich dann doch etwas wenig. Insgesamt kam sie glaub ich 5x vor. Die Auflösung des Falles lag dann aber doch in ihrer Hand. Trotzdem hätte ich mir mehr Miss Marple gewünscht. Sehr schade

    11. Sept. 2025

3 von 25 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Agatha Christie

Als »Queen of Crime« wird Agatha Christie, 1890 bis 1976, allein schon wegen ihres gigantischen Publikumserfolges bezeichnet: Die geschätzte Gesamtauflage ihres Werkes beläuft sich auf über zwei Milliarden. Neben Theaterstücken und »gewöhnlichen Romanen«, die unter dem Pseudonym Mary Westmacott erschienen, hat Christie im Laufe eines halben Jahrhunderts etwa 80 Kriminalromane und 30 Bände mit Kurzgeschichten publiziert. In den 50er Jahren begann sie, ihre Krimistorys für das Theater zu adaptieren. Ihr bekanntestes Kriminaldrama »The Mousetrap« wird noch heute, nach über 70-jähriger Laufzeit, im St. Martinʼs Theatre im Londoner West End gespielt. 1971 wurde Agatha Christie eine der höchsten Auszeichnungen Großbritanniens verliehen – der Titel »Dame Commander of the British Empire«.

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