
339 Follower
Ein Klassiker. Muss man einfach gelesen haben.
2. Okt. 2025
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2. Okt. 2025
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225 Bewertungen
38 Rezensionen
4,2
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339 Follower
2. Okt. 2025
2. Okt. 2025

152 Follower
Warum eigentlich habe ich so lange nichts von Agatha Christie gelesen – oder mich zumindest nicht bewusst mit ihr beschäftigt? Diese Frage habe ich mir nach dem hören von „16 Uhr 50 ab Paddington“ mehr als einmal gestellt. Natürlich kannte ich ihre Geschichten. Oder besser gesagt: Ich kannte Miss Marple – verkörpert von der wunderbaren Margaret Rutherford, die diese Figur auf der Leinwand unvergesslich gemacht hat. Doch das literarische Original hatte ich bisher nie wirklich „in der Hand“. Umso größer war meine Freude, nun endlich in Christies Welt einzutauchen. „16 Uhr 50 ab Paddington“ ist ein klassischer, wunderbar altmodischer Krimi, der ganz ohne Blutorgien oder reißerische Effekte auskommt. Stattdessen lebt die Geschichte von Atmosphäre, feinem Humor, cleveren Beobachtungen und einer ruhigen, aber stetig wachsenden Spannung. Miss Marple ermittelt nicht mit Gewalt oder Lautstärke, sondern mit Scharfsinn, Menschenkenntnis und einer gehörigen Portion Understatement – genau das macht ihren Reiz aus. Ich liebe diese alten Krimis, in denen ein Mord noch ein Rätsel ist und keine Schockkulisse braucht, um zu wirken. Christie versteht es meisterhaft, Figuren zu zeichnen, falsche Fährten zu legen und den Leser bis zum Schluss mitzunehmen, ohne je unfair zu werden. Ein ganz besonderes Lob verdient außerdem Katharina Thalbach als Sprecherin des Hörbuchs. Mit ihrer unnachahmlichen Art und der markanten, warmen Stimme verleiht sie der Geschichte noch einmal zusätzliches Leben. Ihre Interpretation macht die Figuren greifbar, lässt feinen Humor ebenso wirken wie leise Spannung und verstärkt die Atmosphäre dieses klassischen Krimis auf wunderbare Weise. Man hört ihr nicht nur zu – man folgt ihr gebannt. Für mich hat ihre Lesung das Erlebnis perfekt abgerundet. Dieses Buch war für mich eine kleine literarische Entdeckung – und ganz sicher nicht die letzte. Ich werde nun definitiv noch ein paar mehr Werke von Agatha Christie inhalieren. Wer weiß, warum ich damit so lange gewartet habe. Aber manchmal ist es ja schön, wenn man sich noch auf so etwas freuen kann.
9. Jan. 2026
Warum eigentlich habe ich so lange nichts von Agatha Christie gelesen – oder mich zumindest nicht bewusst mit ihr beschäftigt? Diese Frage habe ich mir nach dem hören von „16 Uhr 50 ab Paddington“ mehr als einmal gestellt. Natürlich kannte ich ihre Geschichten. Oder besser gesagt: Ich kannte Miss Marple – verkörpert von der wunderbaren Margaret Rutherford, die diese Figur auf der Leinwand unvergesslich gemacht hat. Doch das literarische Original hatte ich bisher nie wirklich „in der Hand“. Umso größer war meine Freude, nun endlich in Christies Welt einzutauchen. „16 Uhr 50 ab Paddington“ ist ein klassischer, wunderbar altmodischer Krimi, der ganz ohne Blutorgien oder reißerische Effekte auskommt. Stattdessen lebt die Geschichte von Atmosphäre, feinem Humor, cleveren Beobachtungen und einer ruhigen, aber stetig wachsenden Spannung. Miss Marple ermittelt nicht mit Gewalt oder Lautstärke, sondern mit Scharfsinn, Menschenkenntnis und einer gehörigen Portion Understatement – genau das macht ihren Reiz aus. Ich liebe diese alten Krimis, in denen ein Mord noch ein Rätsel ist und keine Schockkulisse braucht, um zu wirken. Christie versteht es meisterhaft, Figuren zu zeichnen, falsche Fährten zu legen und den Leser bis zum Schluss mitzunehmen, ohne je unfair zu werden. Ein ganz besonderes Lob verdient außerdem Katharina Thalbach als Sprecherin des Hörbuchs. Mit ihrer unnachahmlichen Art und der markanten, warmen Stimme verleiht sie der Geschichte noch einmal zusätzliches Leben. Ihre Interpretation macht die Figuren greifbar, lässt feinen Humor ebenso wirken wie leise Spannung und verstärkt die Atmosphäre dieses klassischen Krimis auf wunderbare Weise. Man hört ihr nicht nur zu – man folgt ihr gebannt. Für mich hat ihre Lesung das Erlebnis perfekt abgerundet. Dieses Buch war für mich eine kleine literarische Entdeckung – und ganz sicher nicht die letzte. Ich werde nun definitiv noch ein paar mehr Werke von Agatha Christie inhalieren. Wer weiß, warum ich damit so lange gewartet habe. Aber manchmal ist es ja schön, wenn man sich noch auf so etwas freuen kann.
9. Jan. 2026

93 Follower
Ich habe von Seite 1 an mitgefiebert. Sehr angenehm geschrieben. Die verschiedenen Verdächtigungen und Gespräche und Zusammenhänge waren super cool anzuhören. Ich empfehle dieses Buch auf jeden Fall weiter!
4. Jan. 2026
Ich habe von Seite 1 an mitgefiebert. Sehr angenehm geschrieben. Die verschiedenen Verdächtigungen und Gespräche und Zusammenhänge waren super cool anzuhören. Ich empfehle dieses Buch auf jeden Fall weiter!
4. Jan. 2026
3 von 38 Rezensionen
Autorin / Autor
Als »Queen of Crime« wird Agatha Christie, 1890 bis 1976, allein schon wegen ihres gigantischen Publikumserfolges bezeichnet: Die geschätzte Gesamtauflage ihres Werkes beläuft sich auf über zwei Milliarden. Neben Theaterstücken und »gewöhnlichen Romanen«, die unter dem Pseudonym Mary Westmacott erschienen, hat Christie im Laufe eines halben Jahrhunderts etwa 80 Kriminalromane und 30 Bände mit Kurzgeschichten publiziert. In den 50er Jahren begann sie, ihre Krimistorys für das Theater zu adaptieren. Ihr bekanntestes Kriminaldrama »The Mousetrap« wird noch heute, nach über 70-jähriger Laufzeit, im St. Martinʼs Theatre im Londoner West End gespielt. 1971 wurde Agatha Christie eine der höchsten Auszeichnungen Großbritanniens verliehen – der Titel »Dame Commander of the British Empire«.
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