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Mein langer Weg nach Hause

3,9(46)
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Deutsch
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Über das Buch

Es ist ein Tag wie jeder andere im Leben des fünfjährigen Saroo: Auf dem Bahnhof einer indischen Kleinstadt sucht er nach Münzen und Essensresten. Schließlich schläft er vor Erschöpfung in einem wartenden Zug ein. Der fährt den kleinen Jungen ans andere Ende von Indien, nach Kalkutta. Völlig alleine an einem der gefährlichsten Orte der Welt schlägt er sich wochenlang auf der Straße durch, landet im Waisenhaus und gelangt so zu den Brierleys, die Saroo ein neues Zuhause in Australien schenken. Fünfundzwanzig Jahre später macht sich Saroo mit Hilfe von Google Earth auf die Suche nach seiner leiblichen Familie. Am Bildschirm fährt er Nacht für Nacht das Zugnetz von Indien ab. Das Unglaubliche passiert: Er findet ein Dorf, das dem Bild in seiner Erinnerung entspricht – und macht sich auf den Weg ...

Editionen (2)

ISBN9783843709705
VerlagUllstein Ebooks in Ullstein Buchverlage
Erscheinungsdatum10.10.14
Seitenzahl304

Rezensionen & Bewertungen

46 Bewertungen

5 Rezensionen

3,9

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  • keksisbaby
    keksisbaby

    97 Follower

    4,0

    Kurzweiliges Buch über das Schicksal eines Jungen der in einem Zug einschläft und sich dann auf den Straßen Kalkuttas durchschlagen muss. Wie er adoptiert wird und als Erwachsener Mann mit Hilfe von Google Maps seinen Geburtsort und seine Familie wieder findet. Es las sich sehr schnell und ging ans Herz.

    13. Sept. 2025

  • janas.bookshelf
    janas.bookshelf

    5 Follower

    4,0

    Saroo verliert am Bahnhof in seiner indischen Heimat seinen Bruder und findet sich nach einer langen Irrfahrt mit dem Zug in Kalkutta wieder. Nach Wochen auf der Straße wird er in ein Waisenhaus gebracht und schließlich nach Australien adoptiert, da seine Heimatstadt nicht ausfindig gemacht werden kann. 25 Jahre später bringt ihn die Erfindung vom Google Earth zurück auf die Suche, welche ihn nach langen Nächten am Computer tatsächlich seine Heimatstadt finden lässt.

    Was für eine unglaubliche Geschichte! Diese wahre Begebenheit lässt einen an gute Zufälle glaube, weil so viele davon zu dieser Geschichte dazu gehörten. Das Buch ist gut strukturiert und erzählt Saroos Geschichte von der Kindheit über Suche und Wiedersehen bis zu seinen Indienreisen. Einzig sprachlich hatte ich an manchen Stellen das Gefühl, dass ich lieber die originalen Worte des Autors lesen würde. Ansonsten kann ich das Buch aber weiterempfehlen an alle, die eine schöne, positive Geschichte lesen möchten.

    Saroo verliert am Bahnhof in seiner indischen Heimat seinen Bruder und findet sich nach einer langen Irrfahrt mit dem Zug in Kalkutta wieder. Nach Wochen auf der Straße wird er in ein Waisenhaus gebracht und schließlich nach Australien adoptiert, da seine Heimatstadt nicht ausfindig gemacht werden kann.
25 Jahre später bringt ihn die Erfindung vom Google Earth zurück auf die Suche, welche ihn nach langen Nächten am Computer tatsächlich seine Heimatstadt finden lässt.

    8. Sept. 2024

  • Unknown User
    Unknown User

    6 Follower

    3,0

    Das Buch "Mein langer Weg nach Hause" ist eine wahre Geschichte, vom Autor selbst erzählt. Dies merkt man, es ist kein besonders ausgeklügelter Erzählton, oder ein großer Spannungsbogen. Die Erzählung springt zwischen Erinnerungen und dem eigentlichen Handlungsfaden hin und her, ohne jedoch verwirrend zu wirken. Das Buch ist einfach gesagt sympathisch. Als Saroo 5 Jahre alt war lebte er noch mit seinen beiden älteren Brüdern, seiner kleinen Schwester und seiner Mutter in einer armen Gegend in Indien. Eines Nachts zieht er mit seinem Bruder los, darf mit diesem jedoch nicht in die gefährlichen Innenstadtgebiete, sondern soll am Bahnhof warten. Als sein Bruder nicht zurückkommt legt sich der kleine Junge zum ausruhen in einen der wartenden Züge und schläft ein. Als er aufwacht ist er unterwegs, der Waggon abgeschlossen und kein Mensch weit und breit, der ihn hört. So fährt er bis nach Kalkutta, wo er nach Tagen auf der Straße schließlich in einem Heim landet. Da er weder seinen Familiennamen noch den richtigen Namen des Ortes aus dem er kommt kennt, kann seine Familie nicht gefunden werden. So wird er schließlich vermittelt und gelangt so zu Adoptiveltern nach Australien. Zwar beschäftigt Saroo seine Herkunft und der Gedanke an seine Familie stetig, doch erst nach über 20 Jahren in Australien beginnt er ernsthaft - fast obsessiv - nach seiner Heimat zu suchen. Dass er fündig wird weiß man direkt am Beginn des Buches, es ist also kein großes fiebern, ob es ein Happy End gibt oder nicht. Trotzdem ist Saroos Geschichte interessant. Sie gewährt Einblicke in sein Leben, besonders seine Kindheit in Indien. Und sie zeigt, was alles möglich sein kann, wenn man nur die Hoffnung nicht aufgibt. Mir hat das Buch gefallen, es war eine interessante Geschichte und nett erzählt. Jedoch hat mich Saroos Schicksal nicht wirklich berühren können, deswegen gebe ich dem Buch 3 Sterne.

    15. Jan. 2024

3 von 5 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Saroo Brierley

Saroo Brierley wurde in Khandwa, Madhya Pradesh, Indien geboren. Er lebt heute in Hobart, Australien und fährt regelmäßig nach Indien um seine leibliche Familie zu besuchen.

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