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Lyrik & Dramen

Die Ratten

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Über das Buch

Schauplatz der 1911 erschienenen Tragikkomödie Die Ratten ist eine ehemalige Berliner Kavaleriekaserne, in der Theaterdirektor Hassenreuter seinen Kostümfundus untergebracht hat. Dort hausen die zentralen Figuren des Stücks: das schwangere Dienstmädchen Pauline, die Morphinistin Knobbe, die kinderlose Maurersgattin ... Als leitmotivisches Sinnbild dienen die Ratten, die sowohl Schmutz und Armut als auch Verfall der Sitten und des Regimes symbolisieren.

Editionen (16)

ISBN9783843701440
VerlagUllstein Ebooks in Ullstein Buchverlage
Erscheinungsdatum12.08.11
Seitenzahl140

Rezensionen & Bewertungen

33 Bewertungen

2 Rezensionen

2,7

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  • wirr
    wirr

    150 Follower

    4,0

    Ein unterhaltsamer und zeitloser Klassiker, tragisch und dennoch amüsant.

    Seit langem habe ich mal wieder ein Drama und etwas von Gerhart Hauptmann gelesen. Ein Fehler beides so schleifen zu lassen, obwohl ich Bahnwärter Thiel trotzdem deutlich mehr mochte. Wer mit dem Berliner Dialekt nicht vertraut ist, könnte mit diesem Buch Probleme bekommen. Ich fand aber alles gut verständlich. Das Thema ist recht zeitlos und auch heute noch lässt sich gut darüber sprechen und nachdenken, ab und zu sogar schmunzeln. Leider gibt es in Berlin aktuell keine Aufführung von die Ratten. Die hätte ich mir im Anschluss nun doch gerne angesehen. Kleiner reminder am Ende: man sollte Autoren und ihre Werke immer im Kontext ihrer Zeit betrachten. Was war gängig und typisch? Klar kann man auch einen modernen Maßstab anlegen, allerdings geht dann die historische Komponente verloren. Hauptmann schrieb dieses Drama um 1909 herum, daher sind natürlich Elemente enthalten, die zu dieser Zeit gebräuchlich und normal waren, heute aber überholt oder diskriminierend sind.

    6. Feb. 2026

  • _caro_st_
    _caro_st_

    18 Follower

    3,0

    (Schullektüre, 12.Klasse)

    29. Okt. 2023

Autorin / Autor

Über Gerhart Hauptmann

Gerhart Hauptmann, geboren am 15. November 1862 in Obersalzbrunn, Schlesien. 1889 betrat er zum ersten Mal die Theaterszene mit dem Schauspiel >>Vor Sonnenaufgang>Die Weber>die Liebeskomödie>Der Biberpelz>Florian Geyer<<(1896). Bald etablierte er sich als bedeutendster deutschsprachiger Vertreter des Naturalismus, dem es auch an internationaler Anerkennung nicht mangelte. 1912 wurde ihm der Nobelpreis für Literatur verliehen. Zu Hauptmanns Werk zählen auch zahlreiche Romane (etwa Atlantis, 1912; Phantom, 1923), Erzählungen (etwa Bahnwärter Thiel) und autobiografische Schriften. Hauptmann starb am 6. Juni 1946 in seinem Haus im schlesischen Agnetendorf. Sein Gesamtwerk liegt in einer 11bändigen Werkausgabe bei Propyläen vor.

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