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Romane

Die Hohen Berge Portugals

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Über das Buch

In seinem neuen großen Roman verknüpft Yann Martel eindrucksvoll verschiedene Fäden zu einem literarischen Wunder: ein unglaubliches und doch absolut glaubhaftes Meisterwerk über das Leben, den Tod und die Liebe – voller Weisheit und Witz. Lissabon, 1904: Auf der Suche nach einem jahrhundertealten Schatz aus den afrikanischen Kolonien begibt sich der Museumskurator Tomás auf eine abenteuerliche Expedition in die hohen Berge Portugals, am Steuer eines der ersten Automobile im Land. Die Reise wird zu einer Höllenqual für den feinsinnigen jungen Mann: Nicht nur muss er mit dem launischen Gefährt zurechtkommen, das bald seine elegante Erscheinung einbüßt, sondern sich auch vor so manchem Dorfbewohner entlang der Strecke in Acht nehmen. Völlig abgezehrt und schon längst nicht mehr im Zeitplan nähert er sich schließlich seinem Ziel – bevor seine Reise ein unvorhergesehenes Ende nimmt. Doch das ist erst der Anfang einer unglaublichen Geschichte, die die hohen Berge Portugals noch Jahrzehnte später umweht wie ein tragischer Zauber. Stephan Schad, geboren 1964, spielte u.a. viele Jahre im Ensemble des Hamburger Thalia Theaters und des Deutschen Schauspielhauses Hamburg. Heute ist er Mitglied des Film-Ensembles "Die Glücklichen". Darüber hinaus hat er in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen wie "Stromberg", "Bella Block" und "Tatort" mitgewirkt. Seine Hörbuchinterpretationen von Vivica Sten bis Florian Illies' "1913" zeichnen sich durch Feingefühl und große Wandelbarkeit aus.

Editionen (4)

ISBN9783839814741
VerlagArgon
Erscheinungsdatum27.04.16

Rezensionen & Bewertungen

11 Bewertungen

4 Rezensionen

3,5

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  • melinapotter
    melinapotter

    5 Follower

    3,5

    Irgendwie seltsam, irgendwie berührend

    Was für ein Buch. Ich bin mir immer noch nicht sicher ob ich es weiterempfehlen würde, es ist ein seltsames Buch, auf das man sich einlassen muss. Hätten wir es nicht im Buchclub gelesen, wäre das nicht meine erste Wahl gewesen aber nun bin ich froh drum. Ich habe wirklich viel weinen müssen, es ist wahnsinnig intensiv.

    5. Juni 2026

  • didienvoyage
    didienvoyage

    3 Follower

    4,0

    Hatte am Anfang etwas Probleme, in die Geschichte reinzkommen. Dieser Artikel in der FAZ hat mir geholfen, besser zu verstehen: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/belletristik/buchkritik-yann-martel-die-hohen-berge-portugals-14421773.html (VORSICHT Spoiler). Das Buch ist in drei Teile, drei miteinander verwobene Geschichten aufgeteilt, die anfangs "wahllos" aneinandergereiht wirken - darüber, wie Menschen auf unterschiedliche Art den Tod verarbeiten. Nach und nach erkennt man die Zusammenhänge. Der dritte und letzte Teil hat mir am besten gefallen =) - durchhalten.

    17. Feb. 2023

  • blablamix
    blablamix

    7 Follower

    4,0

    Nach holprigem Start ein erstaunliches Buch

    Die Zusammenfassung auf der Rückseite des Buchs hat mich ganz anderes erwartet lassen - nämlich einen Mann, der einen Roadtrip macht. Tatsächlich ist das Buch in drei Geschichten unterteilt, die erst auf dem zweiten Blick sowohl thematisch als auch faktisch zusammenhängend sind und dabei ganz fantastisch funktionieren. Die erste Geschichte hat mir den Einsteig zäh gemacht, da der Fokus auf dem neuartigen Automobil liegt - ich hätte die wiederkehrenden Beschreibungen der technischen Fahrtprobleme rausgekürzt. Die nächsten beiden Geschichten fühlen sich deutlich kurzweiliger und abwechslungsreicher an. Es erstaunt mich , wie viele oft auch unauffällige Metaphern, philosophische Fragen etc. versteckt sind. Als Leser hat man Spaß die Verbindungen zwischen den Geschichten zu entdecken und hat dabei die Herausforderung, sich selbst den tiefgründigen Themen zu stellen. Nur weil die zwei letzten Geschichten so hinreißend waren, bin ich von 3 auf 4 Sterne gegangen.

    30. Jan. 2024

3 von 4 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Yann Martel

Yann Martel wurde 1963 in Spanien geboren. Er wuchs in Costa Rica, Frankreich, Mexiko, Alaska und Kanada auf, als Sohn eines Diplomaten, und lebte später im Iran, in der Türkei und in Indien. Sein Roman ›Schiffbruch mit Tiger‹ erschien in über 50 Ländern, wurde millionenfach verkauft und 2002 mit dem Man Booker Prize ausgezeichnet. Die Verfilmung von Regisseur Ang Lee wurde 2013 mit vier Oscars prämiert. Yann Martel lebt mit seiner Familie in Saskatoon, Kanada.

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