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Wenn der Mobber plötzlich Mr. Right sein soll
Ich mag die Bücher der Autorin normalerweise sehr – locker, humorvoll, einfach zum Weglesen. Dieses Buch allerdings hat bei mir gemischte Gefühle hinterlassen. Die Vorstellung, sich in den Mobber aus der Schulzeit zu verlieben, fiel mir schwer. Besonders, als James – in dem Moment, in dem er erkennt, wer Anna ist – mit einem Satz wie „Ich kann nichts dafür, dass du damals eine hässliche Missgeburt warst“ reagiert. Auch wenn das eine Mischung aus Schock, Abwehr und Unsicherheit sein soll, war es für mich ein harter Moment, der sich durch die ganze Geschichte zieht. Zugegeben: Menschen machen Fehler, und es ist schön zu sehen, dass Anna mit ihrer Vergangenheit abschließen kann. Auch James erkennt sein Fehlverhalten und bricht mit den toxischen Freundschaften seiner Jugend. In dieser Hinsicht steckt durchaus eine positive Entwicklung in der Geschichte. Im Grunde ist es eine klassische Hässliches-Entlein-wird-zum-Schwan-Story. Einige Witze konnten mich zum Schmunzeln bringen, andere Szenen wirkten eher anstrengend. Nebencharaktere waren teils nervig, und auch die Protagonisten schwankten zwischen Melancholie und verbalen Entgleisungen. Unterm Strich ist das Buch okay – eine leichte Lektüre für zwischendurch, wenn man nichts allzu Tiefgründiges oder Spannendes erwartet. Wirklich in Erinnerung bleiben wird es mir wohl vor allem wegen James’ beleidigendem Satz.

18. Mai 2025
Wenn der Mobber plötzlich Mr. Right sein soll
Ich mag die Bücher der Autorin normalerweise sehr – locker, humorvoll, einfach zum Weglesen. Dieses Buch allerdings hat bei mir gemischte Gefühle hinterlassen. Die Vorstellung, sich in den Mobber aus der Schulzeit zu verlieben, fiel mir schwer. Besonders, als James – in dem Moment, in dem er erkennt, wer Anna ist – mit einem Satz wie „Ich kann nichts dafür, dass du damals eine hässliche Missgeburt warst“ reagiert. Auch wenn das eine Mischung aus Schock, Abwehr und Unsicherheit sein soll, war es für mich ein harter Moment, der sich durch die ganze Geschichte zieht. Zugegeben: Menschen machen Fehler, und es ist schön zu sehen, dass Anna mit ihrer Vergangenheit abschließen kann. Auch James erkennt sein Fehlverhalten und bricht mit den toxischen Freundschaften seiner Jugend. In dieser Hinsicht steckt durchaus eine positive Entwicklung in der Geschichte. Im Grunde ist es eine klassische Hässliches-Entlein-wird-zum-Schwan-Story. Einige Witze konnten mich zum Schmunzeln bringen, andere Szenen wirkten eher anstrengend. Nebencharaktere waren teils nervig, und auch die Protagonisten schwankten zwischen Melancholie und verbalen Entgleisungen. Unterm Strich ist das Buch okay – eine leichte Lektüre für zwischendurch, wenn man nichts allzu Tiefgründiges oder Spannendes erwartet. Wirklich in Erinnerung bleiben wird es mir wohl vor allem wegen James’ beleidigendem Satz.
18. Mai 2025








