Blick ins Buch

Thriller

Wenn der Nebel schweigt

3,7(30)
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Über das Buch

Jana hat schon lange keinen Kontakt mehr zu ihrem Vater, dem der Mord an ihrer Mutter nie nachgewiesen werden konnte. Doch als sie die Nachricht erreicht, dass es schlimm um ihn steht, kehrt sie in ihre Heimat zurück und betritt zum ersten Mal seit Jahren wieder ihr Elternhaus. Dabei verschlägt es ihr den Atem. Es stinkt bestialisch. Müllberge türmen sich bis unter die Decke. Ihr Vater ist zu einem Messie geworden. Im ersten Schock darüber versucht Jana, zumindest ein wenig Ordnung zu schaffen. Und macht dabei eine verstörende Entdeckung …

Editionen (3)

ISBN9783839273906
VerlagGmeiner-Verlag
Erscheinungsdatum14.09.22
Seitenzahl352

Rezensionen & Bewertungen

30 Bewertungen

9 Rezensionen

3,7

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  • cattractive
    cattractive

    22 Follower

    4,0

    Ein netter Thriller für zwischendurch.

    Das Buch hat mich von Seite 1 an gepackt und war durchweg Spannend und super atmosphärisch. Es gab keine unnötig ausgeschmückten und unnötig lange beschriebene Szenen, die unwichtig für die Geschichte sind. Man wurde ständig auf eine falsche Fährte gebracht und ich konnte den Plot bis zur Enthüllung (auf den letzten Seiten) einfach nicht erraten, auch wenn ich dachte „Ich hab’s!“. Was ich aber immer übersprungen habe und mich so genervt hat, ist diese ständige Fragerei durch die sich der Protagonist Schlüsse erhofft, sich aber im Kreis dreht und schließlich doch zu keinem Entschluss kommt. Außerdem war ich am Anfang sehr verwirrt mit dem Wechsel zwischen Vergangenheit, Gegenwart, Ich- und Erzählerperspektive und der vielen Charaktere. Gutes Buch? Ja. Muss man es gelesen haben? Nein.

    Ein netter Thriller für zwischendurch.

    1. Feb. 2025

  • janababsi
    janababsi

    31 Follower

    5,0

    Damals: Jana wird von lauten Geräuschen aus dem Erdgeschoss geweckt. Langsam und leise schleicht sie sich die Treppe hinunter, in der Küche findet sie ihre Mutter auf dem Boden liegend, erstochen, daneben ihren Vater, blutüberströmt. Für die nächsten beiden Wochen zieht Jana zu ihrer Tante, dann wird sie 18 und verlässt „das Tal“ in dem sie aufgewachsen ist. Heute: 13 Jahre später wird sie von einem Freund und Nachbarn ihres Vaters gebeten zurückzukommen um nach ihrem Vater zu schauen, der von Kurt, dem Freund, in einer äußerst merkwürdigen Situation aufgefunden wurde. Der Mord an Janas Mutter konnte ihrem Vater nicht nachgewiesen werden; weswegen er seit 13 Jahren als Einzelgänger, zurückgezogen in seinem Haus lebt, welches vom Keller bis zum Dachboden vollgestopft ist mit Müll. Jana hat Angst vor der Begegnung mit ihm, denn auch sie weiß bis heute nicht, was damals passiert ist und von wem ihre Mutter ermordet wurde. War es ihr Vater oder kam er von der Arbeit nach Hause und hat seine Frau tot aufgefunden? Die Antwort kennt nur: Der Mörder. Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt: Zum einen ist da Janas Mutter, die die Stunden bis zur Ermordung rückwärts passieren lässt. Zum anderen erzählt Jana die Geschehnisse im Hier und Jetzt und da passiert so einiges. Am Ende der Geschichte laufen die beiden Erzählstränge zusammen und fügen die Geschehnisse nahtlos und stimmig zu einem großen Ganzen zusammen. Die Anzahl der handelnden Personen ist überschaubar, alle Charaktere rücken mal mehr und mal weniger in den Fokus der Erzählung. Jana kennt alle Personen von früher, teilweise handelt es sich um frühere Schul-/-Freunde oder Bekannte, teilweise aber auch um Familienmitglieder wie Tante und Onkel sowie Großmutter und Großvater. Ihre unangekündigte und spontane Anwesenheit bringt Unruhe ins Dorf, bei ihren Familienangehörigen stößt sie auf Ablehnung und unverhohlenen Hass und durch ihre Fragen, den Tod ihrer Mutter betreffend, löst sie eine Reihe von Ereignissen aus, von denen einige unschön und blutig enden. Ich habe diesen Thriller gewählt, weil er kein Teil einer Reihe ist und mich der Klapptext angesprochen hat – und ich wurde nicht enttäuscht. Der Autor lenkt den Verdacht immer wieder geschickt auf andere Personen und die Auflösung der Frage, wer der Mörder von Janas Mutter ist, bleibt bis zum letzten Moment spannend und gelungen. Klementovic bietet dem Leser tiefen Einblick in die Abgründe der menschlichen Psyche und schafft für seine Geschichte eine düstere Atmosphäre. Ich habe mich rundherum unterhalten gefühlt und werde ganz sicher weitere Bücher von Roman Klementovic lesen/hören. Gelesen wurde das Buch von Ella Schulz, der ich gerne zugehört habe. Anfangs hatte ich ein paar Probleme mit den von ihr gesprochenen männlichen Stimmen, aber nach kurzer Eingewöhnung fand ich sie dann doch ganz gut. Eine negative Anmerkung habe ich jedoch zum Schluss noch: Es scheint in letzter Zeit Gang und Gäbe zu sein, dass Protagonisten als Alkoholiker charakterisiert werden müssen – auch in diesem Buch fließt reichlich Alkohol, was mir immer öfter unangenehm auffällt.

    3. Aug. 2024

  • vergissmeinlicht
    vergissmeinlicht

    11 Follower

    5,0

    Wow, dieses Buch hat mich bis zum Schluss gefesselt. Ein Highlight für mich!

    18. Aug. 2024

3 von 9 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Roman Klementovic

Roman Klementovic, geboren 1982, lebt in Wien. Er liebt Bier in Pubs, Punkrock und den SK Rapid Wien. Sein Thriller »Immerstill« wurde für die LandKrimi-Reihe von ORF und ZDF verfilmt.

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