Blick ins Buch

Horror

Burn Case

4,1(30)
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Über das Buch

In einem Haus in den Hamptons werden die verkohlten Überreste eines Menschen gefunden - und nicht nur der Schwefelgeruch deutet darauf hin, dass Jeremy Grove bei lebendigem Leibe verbrannt wurde. Special Agent Aloysius Pendergast entgeht nicht, dass in den Boden außerdem der Abdruck eines Hufeisens eingebrannt wurde. Die Medien stürzen sich auf den Fall, zumal wenig später die zweite verkohlte Leiche gefunden wird. Ist die Zeit des jüngsten Gerichts angebrochen?

Editionen (5)

ISBN9783838764023
VerlagLübbe Audio
Erscheinungsdatum14.11.05

Rezensionen & Bewertungen

30 Bewertungen

5 Rezensionen

4,1

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  • karagounis
    karagounis

    68 Follower

    3,5

    Burn Case (Pendergast-Reihe Nr.5) - Wenn der Teufel anklopft

    Mit „Burn Case: Geruch des Teufels“ liefern Douglas Preston und Lincoln Child einen spannenden Thriller ab, der vor allem durch seine außergewöhnliche Grundidee überzeugt. Schon der Einstieg ist packend: Menschen scheinen auf unerklärliche Weise von innen heraus zu verbrennen, und schnell stellt sich die Frage, ob hier tatsächlich etwas Übernatürliches im Spiel ist oder ob sich hinter dem Grauen eine rationale Erklärung verbirgt. Genau diese Unsicherheit macht den Reiz des Romans aus und sorgt dafür, dass man als Leser unbedingt weiterlesen möchte. Besonders stark ist erneut die Figur des Aloysius Pendergast. Mit seiner kühlen, analytischen Art trägt er den Roman fast im Alleingang. Seine Ermittlungen wirken präzise und durchdacht, und gerade sein ruhiges Auftreten verstärkt die düstere Atmosphäre der Geschichte. Auch der Schreibstil ist angenehm flüssig: Die Kapitel sind kurz, die Szenen klar aufgebaut, und die Spannung wird über weite Strecken konstant hochgehalten. Positiv fällt außerdem die besondere Stimmung des Buches auf. Die Mischung aus religiösen Motiven, wissenschaftlichen Ansätzen und der unterschwelligen Frage nach dämonischen Kräften erzeugt eine beklemmende, fast schon filmische Atmosphäre. Vor allem die falschen Fährten – etwa Theorien rund um Strahlung, chemische Prozesse oder das scheinbar Teuflische – sind geschickt eingearbeitet und halten die Spannung lange aufrecht. Allerdings hat der Roman auch einige Schwächen. Die Handlung wirkt an manchen Stellen etwas überladen, weil viele Themen gleichzeitig aufgegriffen werden. Dadurch verliert die Geschichte gelegentlich an Klarheit und wirkt stellenweise konstruiert. Auch das Finale kann nicht ganz mit dem starken Aufbau mithalten: Die Auflösung ist zwar logisch, aber nicht so eindrucksvoll, wie man es nach der intensiven Inszenierung erwarten könnte. Zudem bleiben einige Nebenfiguren recht blass und dienen eher der Handlung als einer eigenen Entwicklung. Insgesamt ist „Burn Case“ ein gut geschriebener und atmosphärischer Thriller, der vor allem durch seine ungewöhnliche Idee und die starke Präsenz von Pendergast überzeugt. Nicht der beste Band der Reihe, aber definitiv spannende Unterhaltung mit einer gelungenen Mischung aus Mystery und klassischer Ermittlungsarbeit. Von mir 7 von 10 P. (abgeschlossen 19.04.2026)

    Burn Case (Pendergast-Reihe Nr.5) - Wenn der Teufel anklopft

    19. Apr. 2026

  • ro_ke
    ro_ke

    483 Follower

    5,0

    Eine Reihe, die sich auf spannende/interessante Weise immer wieder "neu erfindet" und einen herrlichen "Trashfaktor" besitzt!

    24. Mai 2023

  • 2,5

    „Burn Case – Geruch des Teufels“ – Preston & Child👹 Ist der Teufel in die Welt zurückgekehrt, um Sünder zu richten? Eine Sekte schürt die Panik der Menschen, als kurz hintereinander zwei verbrannte Leichen gefunden werden – und prophezeit, dass als Nächstes das moderne Sodom in Flammen aufgehen wird: New York City! Nur Special Agent Pendergast glaubt nicht, dass das jüngste Gericht kurz bevorsteht. Er folgt ganz irdischen Spuren. Sie führen ihn in die Vergangenheit der Toten – und nach Italien, wo sie vor Jahren ein dunkles Ritual zelebrierten. Sollten sie dabei doch ein mythisches Portal geöffnet haben? Oder sind die rituellen Morde nur Ablenkungsmanöver? Tatsächlich findet Pendergast immer mehr Hinweise auf eine groß angelegte Verschwörung, in der ein altes Instrument und modernste Waffentechnik die entscheidende Rolle spielen ... Leider schneidet dieser Teil für mich deutlich hinter den bisherige ab. Auch wenn ich das Buch gerne gelesen habe und den Schreibstil und die Charaktere der Reihe sehr gerne mag, ist dieser Teil doch weit hinter den vorherigen für mich. Dieser Teil ist für mich doch sehr überzogen. Es gibt sehr viele Zufälle und Zusammenhänge, die an den Haaren herbeigezogen und absurd sind und sich für mich jenseits des Logischen befinden. Selbstentzündung, Violine, Teufel und Co. Waren einfach zu viel des Guten. Dennoch war es irgendwie spannend und ich wollte weiterlesen, da ich mich mittlerweile doch sehr mit der Reihe angefreundet habe. Ich hoffe aber auch, dass die kommenden Teile wieder besser werden. Diesmal gab es mir auch zu viele Nebenhandlungen, die nichts zur eigentlichen Handlung beigetragen haben. Der Messias in New York und auch die Handlung um den typischen Journalisten waren eigene kleine Erzählstränge und nicht gut in die Handlung eingebunden, wie es sonst der Fall für mich war. Zuletzt war auch Pendergast wieder sehr sehr geheimnisvoll und verschlossen, sodass man wieder sehr überrascht war, aus welch aussichtslosen Situationen sich der Agent befreien konnte, ohne eine wirklich gute Erklärung zu bekommen. Für mich leider der bisher schwächste Teil der Reihe. 2.5/5✨ – nur empfehlenswert, wenn man die gesamte Reihe lesen will #burncase #geruchdesteufels #prestonchild #lincolnchild #douglaspreston #droemerverlag #droemer #knaurverlag #knaur #wissenschaftsthriller #pendergast #bookstagram #sub #bücher #books #bookish #lesen #reading #buchliebe #bookworm #bookblog #geschichtensammeln #leseempfehlung #lesenmachtglücklich #ilovereading

    12. Jan. 2024

3 von 5 Rezensionen

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