Blick ins Buch

Sci-Fi

Die unbekannte Macht

4,1(18)
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Über das Buch

AD 2600. Die Menschheit entdeckt endlich ihr ganzes Potential. Hunderte von Kolonien, verstreut über die ganze Galaxis, bieten eine Unzahl unterschiedlichster Kulturen und unermesslichen Reichtum. Gentechnik hat die Grenzen der Natur gesprengt. Der Handel blüht, und die Konföderation sorgt für Frieden und Sicherheit. Ein goldenes Zeitalter scheint angebrochen.Doch etwas ist schiefgelaufen. Extrem schief! Auf einem kleinen primitiven Planeten trifft ein Mensch rein zufällg auf ein vollkommen nichtmenschliches Wesen – und löst die Apokalypse aus: eine Macht, die all unsere Ängste wahr werden läßt. Mit dieser Serie beweist Peter Hamilton endgültig, daß er vom Hoffnungsträger der modernen SF zu deren Bannerträger geworden ist. Was zahllose Autoren vor ihm versucht haben, ist ihm alleine mit unvergleichlicher Bravour gelungen: einen klassischen Space-Opera-Roman zu schreiben, der alle Tugenden dieses alten Genres in sich birgt, ohne antiquiert zu sein, und der alle Entwicklungen der modernen SF, von Gen- bis Nanotechnologie aufgreift und logisch in die Geschichte integriert.

Editionen (3)

ISBN9783838751597
VerlagBastei Lübbe
Erscheinungsdatum14.02.14
Seitenzahl943

Rezensionen & Bewertungen

18 Bewertungen

1 Rezensionen

4,1

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  • schreibratte
    schreibratte

    37 Follower

    1,0

    Es gibt Bücher, die altern einfach nicht gut, und dieses ist für mich eines davon. Vielleicht hätten wir aber auch einfach immer schon kritisch sein müssen, denn es kann nicht sein, dass auch 1997 ein Science Fiction Werk Frauen ausschließlich sexualisiert und in Relation zu einem Mann einsetzt. Hier und da mit interessanten Ansätzen, die sich schnell wieder verloren, kann ich nicht mal richtig sagen, worum es in "Die unbekannte Macht" eigentlich geht - der Klappentext ist etwas am Geschehen vorbei und passiert erst nach 50% des Buches. Generell gibt es unglaublich langatmige, detaillierte Kapitel zu einzelnen Figuren, die dann erst 200 Seiten später wieder auftauchen. Was George Martin o.ä. noch gut verwebt zu einer spannenden Welt, ist hier ein abstruser Mix aus Weltraum (viel zu wenig), Planeten, die sich nur wie eine Kolonialfantasie lesen, und lauter unsympathischen Figuren, die ständig an Sex denken und sich quasi nicht beherrschen können. Während Frauen vor allem Sex haben, damit sie irgendwas zu tun haben, selbst wenn sie eigentlich Raumschiffe fliegen oder Planeten regieren sollten, können Männer das quasi gar nicht kontrollieren und immer, wenn es irgendwo böse werden soll oder man die harte, harte Realität auf Lalonde, dem neuen Kolonieplaneten, kennenlernen soll, wird eine Frau vergewaltigt. Als dann noch anstelle von Aliens, über die ich gern mehr erfahren hätte, eine Dämonenart die unbekannte Macht zu sein wird, die dann vollkommen abstrus und einfach nur noch böse über Lalonde herfällt, war es mir zu viel. DNF (did not finish) bei 70% - die restliche Reihe werde ich brav einem Bücherschrank oder ähnlichem spenden und mir das nicht weiter antun. Sorry, aber ich erwarte mir von guter Space Opera einfach etwas anderes, vor allem, dass ein Fokus auf dem "Space" liegt und Frauen etwas mehr tun dürfen als nur Objekte zu sein. Ganz klare Nicht-Lesen-Empfehlung.

    1. Jan. 2024

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