Blick ins Buch

Historische Romane

Die Siedler von Catan

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Über das Buch

Die christlichen Völker schreiben etwa das Jahr 850: Die Bewohner von Elasund, einem Küstendorf im hohen Norden, leben vom Fischfang und dem, was sie ihren kargen Feldern in drei kurzen Sommermonaten abzuringen vermögen. Doch als die feindlichen Turonländer das Dorf überfallen, das Vieh stehlen und die Frauen rauben, erkennen die Ziehbrüder Candamir und Osmund, dass ihre Tage in der alten Heimat gezählt sind. Auch Osmunds Onkel Olaf, ein weit gereister Kauffahrer, plädiert dafür, im westlichen Meer ein neues Land zu suchen. Nach einem bitteren Hungerwinter bricht die ganze Dorfgemeinschaft mit neun Schiffen zu einer beschwerlichen Seereise auf. Auch Austin, ein angelsächsischer Missionar, den die Elasunder zum Dank für seine Sorge um ihr Seelenheil versklavt haben, ist mit an Bord. Auf den Kalten Inseln vor Schottland machen sie zum letzten Mal in der bekannten Welt Halt, um Proviant aufzunehmen, und Siglind, die junge Königin der Inseln, schleicht sich als blinder Passagier an Bord von Candamirs Schiff. Nach drei Wochen schließlich verschlägt ein Sturm die Auswanderer an die Nordwestküste jener Insel, die sie bislang nur aus der Sage kannten: Catan. Odin, erzählt die Legende, habe dieses Land einst erschaffen, um eine schöne Albentochter zu entzücken, und deshalb habe er es vollkommen gemacht. Voller Hoffnung erkunden die Siedler die große Insel, roden Wälder und bestellen den fruchtbaren Boden. Alle Not könnte ein Ende haben, hätten sie nicht ihre Vergangenheit und ihre Zwistigkeiten aus der alten Heimat mitgebracht...

Editionen (9)

ISBN9783838709512
VerlagBastei Lübbe
Erscheinungsdatum20.05.11
Seitenzahl796

Rezensionen & Bewertungen

86 Bewertungen

8 Rezensionen

4,2

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  • kathrin_cgn
    kathrin_cgn

    136 Follower

    4,5

    Vom Spielbrett zum Epos – Catan lebt!

    Ein Brettspiel als Roman? Klingt verrückt – funktioniert aber richtig gut! Rebecca Gablé verwandelt Die Siedler von Catan in ein episches Abenteuer voller Mut, Hoffnung und Gemeinschaft. Man spürt den Wind der Nordsee, fiebert mit den Auswanderern und erlebt, wie aus Chaos eine neue Welt entsteht. Starke Charaktere, intensive Emotionen und eine Prise Glaube & Schicksal – typisch Gablé eben. Ja, fast 800 Seiten sind kein Sprint, aber jede Seite lohnt sich. Ein Buch über Aufbruch, Zusammenhalt und den Mut, neu anzufangen. Fazit: Historisch, fesselnd, menschlich – Catan lebt! 🌍❤️ ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ (fast!)

    Vom Spielbrett zum Epos – Catan lebt!

    7. Okt. 2025

  • hexedeswestens
    hexedeswestens

    70 Follower

    5,0

    Ich fand das Buch sehr gut geschrieben und sehr spannend. Wir beginnen in Elasund und enden in Catan. Aus Freunden und Familien wurde durch den Glauben Feinde... aber nicht alle. Die Siedler spalten sich in 2 Gruppen..... Ich finde die Charaktere sehr gut beschrieben und hatte vielen Spass ihnen zu folgen.

    22. Nov. 2025

  • nasa
    nasa

    45 Follower

    5,0

    Ein toller historischer Roman

    Die Siedler von Catan von Rebecca Gablé ist ein großartiger Roman der auf dem gleichnamigen Spiel basiert. Ich habe das Spiel nie gespielt, bin aber ein großer Fan der Autorin. Auch dieses Buch hat mich wieder wunderbar unterhalten. Das Dorf Elasund wird des Öfteren von den Turonländern überfallen. Als es einen weiteren sehr schweren Überfall gab und die Elasunder einen Hungerwinter erleiden, beschließt das Dorf ihre Heimat für immer zu verlassen. Nach dem Hungerwinter machen sich neun Schiffe auf um eine neue Heimat zu finden. Nach einem starken Sturm der einige Verluste mit sich brachte, kommen die Siedler zu einer unbewohnten Insel die sie nur aus ihren Sagen kennen - Catan. Die Siedler beginnen dort ein neues Leben. Doch es ist mit vielen ungeahnten Schwierigkeiten, Streit und auch Zerwürfnissen verbunden. Rebecca Gablé hat einen angenehmen, leichten, sehr bildhaften Schreibstil. Ich habe sofort in die Geschichte reingefunden und konnte mir die Personen und Gegebenheiten gut vorstellen. Es hat Spaß gemacht mit den Siedlern diese Geschichte zu erleben. Es gibt einige Wendungen mit denen man so nicht gerechnet hat, andere waren schon vorhersehbar. Obwohl es sich bei dem Buch um eine rein Fiktive Geschichte handelt, kann man sich gut vorstellen das es damals um 850 genau sowas gab. Normalerweise verbindet die Autorin immer Fakten mit Fiktion. Also historische belegte Orte, Personen oder Geschehnissen. Doch in diesem Buch ist alles reine Erfindung. Was mich etwas störte waren die teilweise sehr ähnlichen Namen. Aber wenn man sie erstmal kannte und wusste welcher wirklich wichtig war jnd welcher nicht ging es. Auch sind die Schilderungen von Kämpfen, Ritualen, Opfern usw oft sehr detailliert und plastisch dargestellt. Wer also zartbesaitet ist könnte hier an seine Grenze kommen. Mich persönlich hat es nicht stark gestört. Es ist ein gelungener Roman, den ich sehr gerne gelesen habe.

    Ein toller historischer Roman

    14. Jan. 2026

3 von 8 Rezensionen

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