Cormoran Strike & Robin Ellacott – das cleverste Ermittlerduo der britischen Kriminalliteratur
Ein verstörter junger Mann bittet den Privatermittler Cormoran Strike um Hilfe: Er glaubt, als Kind Zeuge eines Verbrechens gewesen zu sein. Obwohl Billy offensichtlich psychische Probleme hat und sich nur an wenige Details erinnert, klingen seine Worte glaubwürdig. Bevor Strike ihn allerdings ausführlich befragen kann, ergreift der Mann panisch die Flucht. Um Billys Geschichte auf den Grund zu gehen, folgen Strike und Robin Ellacott einer verschlungenen Spur durch die zwielichtigen Ecken Londons, zu einem geheimen Zirkel innerhalb des Parlaments und einem düsteren Herrenhaus auf dem Land.
Ungekürzte Lesung mit Dietmar Wunder 3 MP3-CDs, ca. 21h 35min
Das Buch fordert Geduld, wie eigentlich alle Teile der Reihe. Aber es lohnt sich durchzuhalten. Und das sage ich, ich habe das Buch dreimal anfangen müssen.
Als ich in der Geschichte war, mochte ich den Spannungsaufbau und den detailreichen Stil. Und ich mag Cormoran Strike als Charakter, auch wenn ich ihn manchmal schütteln will, weil er so stur ist. Aber das macht ihn aus.
Insgesamt ist es ein anspruchsvoller Krimi, der eher auf Wirkung und Charaktere setzt als auf Action.
4. Feb. 2026
3,5
Das Buch fordert Geduld, wie eigentlich alle Teile der Reihe. Aber es lohnt sich durchzuhalten. Und das sage ich, ich habe das Buch dreimal anfangen müssen.
Als ich in der Geschichte war, mochte ich den Spannungsaufbau und den detailreichen Stil. Und ich mag Cormoran Strike als Charakter, auch wenn ich ihn manchmal schütteln will, weil er so stur ist. Aber das macht ihn aus.
Insgesamt ist es ein anspruchsvoller Krimi, der eher auf Wirkung und Charaktere setzt als auf Action.
Mord, Macht und dunkle Geheimnisse – Strike und Robin tauchen in die Abgründe der britischen upper class ein 🕵️♂️🕵️♀️🔍🏙️
Ein verstörter junger Mann stürmt in Strikes Detektei, faselt etwas von einer grausamen Tat, die er als Kind mitangesehen hat, und verschwindet dann panisch wieder. Was zunächst nach wirrem Gerede klingt, entpuppt sich als Auftakt zu einem Fall, der Strike und Robin durch die düstersten Ecken Londons bis in die Kreise der politischen Elite und auf ein abgelegenes Herrenhaus führt. Während sie versuchen, die Wahrheit hinter Billys Erinnerung aufzudecken, haben sie nebenbei mit ganz eigenen Problemen zu kämpfen: Strike ist mittlerweile so berühmt, dass er nicht mehr unauffällig ermitteln kann, und Robins Gefühlsleben ist mindestens so kompliziert wie der Fall, den sie lösen müssen.
Ich kann mit der Cormoran-Strike-Reihe einfach nicht aufhören. Diese Mischung aus klassischem Hard-Boiled-Detektivroman, komplexen Charakteren und messerscharfen Beobachtungen gesellschaftlicher Strukturen hat mich von Anfang an gepackt. Was mir bei diesen Büchern immer am meisten gefällt, ist nicht einmal unbedingt der Kriminalfall an sich – der ist solide, gut konstruiert und bis zum Ende spannend, aber das eigentlich Faszinierende ist die Art und Weise, wie Rowling (unter ihrem Pseudonym Robert Galbraith) ihre Figuren zum Leben erweckt.
Cormoran Strike ist ein großartiger Protagonist – kantig, fehlerhaft, eigenwillig, aber immer mit einem feinen Gespür für das Richtige. Robin, seine Geschäftspartnerin, steht ihm in nichts nach. Ihr Zusammenspiel ist wie immer ein Highlight, auch wenn sich die „Sind-sie-nun-verliebt-oder-nicht“-Nummer langsam etwas zieht. Gleichzeitig wäre es aber auch schade, wenn das von jetzt auf gleich gelöst würde – es ist nun mal ein elementarer Bestandteil der Reihe.
Rowlings Erzählstil ist wie immer unglaublich detailverliebt. Sie beschreibt ihre Schauplätze so präzise, dass man Londons Straßen, die verrauchten Pubs und die heruntergekommenen Detektei-Räume beinahe riechen kann. Ihre Ironie, mit der sie sowohl die britische Upperclass als auch die politische Linke karikiert, sorgt immer wieder für genüssliche Momente.
Eine Review, die ich gelesen habe, kritisiert, dass sich dieser Band zu sehr mit Strikes und Robins Privatleben beschäftigt. Kann ich nicht nachvollziehen. Das war in den Vorgängerbänden genauso und ist für mich eine der größten Stärken der Reihe. Gerade die Langsamkeit, mit der sich die Charaktere weiterentwickeln, macht das Ganze so authentisch.
Fazit: „Weißer Schnee“ ist ein klassischer Robert-Galbraith-Krimi: spannend, wendungsreich, mit vielschichtigen Charakteren und gesellschaftlicher Schärfe. Die 800 Seiten vergehen wie im Flug, weil man sich einfach so wohlfühlt in dieser düsteren Londoner Welt. Simply very British 🇬🇧 Für mich gehört die Reihe aktuell zu den besten, die es im modernen Krimigenre ausserhalb Skandinaviens gibt. Ich freue mich schon auf den nächsten Fall!
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
4. März 2025
5,0
Mord, Macht und dunkle Geheimnisse – Strike und Robin tauchen in die Abgründe der britischen upper class ein 🕵️♂️🕵️♀️🔍🏙️
Ein verstörter junger Mann stürmt in Strikes Detektei, faselt etwas von einer grausamen Tat, die er als Kind mitangesehen hat, und verschwindet dann panisch wieder. Was zunächst nach wirrem Gerede klingt, entpuppt sich als Auftakt zu einem Fall, der Strike und Robin durch die düstersten Ecken Londons bis in die Kreise der politischen Elite und auf ein abgelegenes Herrenhaus führt. Während sie versuchen, die Wahrheit hinter Billys Erinnerung aufzudecken, haben sie nebenbei mit ganz eigenen Problemen zu kämpfen: Strike ist mittlerweile so berühmt, dass er nicht mehr unauffällig ermitteln kann, und Robins Gefühlsleben ist mindestens so kompliziert wie der Fall, den sie lösen müssen.
Ich kann mit der Cormoran-Strike-Reihe einfach nicht aufhören. Diese Mischung aus klassischem Hard-Boiled-Detektivroman, komplexen Charakteren und messerscharfen Beobachtungen gesellschaftlicher Strukturen hat mich von Anfang an gepackt. Was mir bei diesen Büchern immer am meisten gefällt, ist nicht einmal unbedingt der Kriminalfall an sich – der ist solide, gut konstruiert und bis zum Ende spannend, aber das eigentlich Faszinierende ist die Art und Weise, wie Rowling (unter ihrem Pseudonym Robert Galbraith) ihre Figuren zum Leben erweckt.
Cormoran Strike ist ein großartiger Protagonist – kantig, fehlerhaft, eigenwillig, aber immer mit einem feinen Gespür für das Richtige. Robin, seine Geschäftspartnerin, steht ihm in nichts nach. Ihr Zusammenspiel ist wie immer ein Highlight, auch wenn sich die „Sind-sie-nun-verliebt-oder-nicht“-Nummer langsam etwas zieht. Gleichzeitig wäre es aber auch schade, wenn das von jetzt auf gleich gelöst würde – es ist nun mal ein elementarer Bestandteil der Reihe.
Rowlings Erzählstil ist wie immer unglaublich detailverliebt. Sie beschreibt ihre Schauplätze so präzise, dass man Londons Straßen, die verrauchten Pubs und die heruntergekommenen Detektei-Räume beinahe riechen kann. Ihre Ironie, mit der sie sowohl die britische Upperclass als auch die politische Linke karikiert, sorgt immer wieder für genüssliche Momente.
Eine Review, die ich gelesen habe, kritisiert, dass sich dieser Band zu sehr mit Strikes und Robins Privatleben beschäftigt. Kann ich nicht nachvollziehen. Das war in den Vorgängerbänden genauso und ist für mich eine der größten Stärken der Reihe. Gerade die Langsamkeit, mit der sich die Charaktere weiterentwickeln, macht das Ganze so authentisch.
Fazit: „Weißer Schnee“ ist ein klassischer Robert-Galbraith-Krimi: spannend, wendungsreich, mit vielschichtigen Charakteren und gesellschaftlicher Schärfe. Die 800 Seiten vergehen wie im Flug, weil man sich einfach so wohlfühlt in dieser düsteren Londoner Welt. Simply very British 🇬🇧 Für mich gehört die Reihe aktuell zu den besten, die es im modernen Krimigenre ausserhalb Skandinaviens gibt. Ich freue mich schon auf den nächsten Fall!
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Ich finde die Reihe richtig gut. Was mich hier besonders beeindruckt hat: zum ersten Mal in einer Dedektivreihe wird in einer besonderen Szene klargemacht, wie unterschiedlich diese im Vergleich zur Polizei in ihren Methoden vorgehen müssen. Darüber hatte ich mir nie groß Gedanken gemacht.
Und was ich immer wieder finde: man ist total bei den Charakteren und steht mit Ihnen mitunter ihre Ängste durch und was sie gerade bewegt, ohne das es schnellstmöglich abgeblendet wird, damit das Buch fix zu einem Ende kommt.
Auch jeder Nebencharakter und Figur des aktuellen Falles bekommt seine eigene Hintergrundgeschichte. Dadurch bleiben die Fälle sehr im Gedächtnis.
Auch bekommt man hier mit, dass ein Fall nicht immer komplett geklärt werden kann und wie alles Stück für Stück mit kleineren Spuren zu einem großen Ganzen zusammensetzt wird, ist verdammt großartig.
Die Auflösung hat mich dieses Mal recht fertig gemacht. Hab ich so nicht kommen sehen und mein Herz ist gefühlt ein wenig gebrochen.
Der Schreibstil ist für mich literarisch hochwertig und jede Szene sitzt einfach perfekt.
Noch kurz zum Sprecher: ganz große Klasse. Jede Figur hat ihre eigene Stimme. Man weiß sofort, wann Strike spricht und auch jede Emotion kommt in den Gedanken perfekt rüber. Wenn er die Reihe weiterliest, werde ich mich wohl immer für das Hörbuch entscheiden.
5. Feb. 2025
5,0
Ich finde die Reihe richtig gut. Was mich hier besonders beeindruckt hat: zum ersten Mal in einer Dedektivreihe wird in einer besonderen Szene klargemacht, wie unterschiedlich diese im Vergleich zur Polizei in ihren Methoden vorgehen müssen. Darüber hatte ich mir nie groß Gedanken gemacht.
Und was ich immer wieder finde: man ist total bei den Charakteren und steht mit Ihnen mitunter ihre Ängste durch und was sie gerade bewegt, ohne das es schnellstmöglich abgeblendet wird, damit das Buch fix zu einem Ende kommt.
Auch jeder Nebencharakter und Figur des aktuellen Falles bekommt seine eigene Hintergrundgeschichte. Dadurch bleiben die Fälle sehr im Gedächtnis.
Auch bekommt man hier mit, dass ein Fall nicht immer komplett geklärt werden kann und wie alles Stück für Stück mit kleineren Spuren zu einem großen Ganzen zusammensetzt wird, ist verdammt großartig.
Die Auflösung hat mich dieses Mal recht fertig gemacht. Hab ich so nicht kommen sehen und mein Herz ist gefühlt ein wenig gebrochen.
Der Schreibstil ist für mich literarisch hochwertig und jede Szene sitzt einfach perfekt.
Noch kurz zum Sprecher: ganz große Klasse. Jede Figur hat ihre eigene Stimme. Man weiß sofort, wann Strike spricht und auch jede Emotion kommt in den Gedanken perfekt rüber. Wenn er die Reihe weiterliest, werde ich mich wohl immer für das Hörbuch entscheiden.
5. Feb. 2025
3 von 25 Rezensionen
Autorin / Autor
Über Robert Galbraith
Robert Galbraith ist das Pseudonym von J.K. Rowling, Autorin der Harry-Potter-Reihe und des Romans »Ein plötzlicher Todesfall«. Die ersten drei Cormoran-Strike-Romane, »Der Ruf des Kuckucks«, »Der Seidenspinner« und »Die Ernte des Bösen«, erklommen die Spitzenplätze der internationalen Bestsellerlisten und wurden für BBC One als große TV-Serie verfilmt, produziert von Brontë Film and Television.