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Tanz unter Sternen

4,1(11)
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Über das Buch

Für Nele Stern wird ein Traum wahr: Als Barfußtänzerin feiert sie ihren ersten Auftritt im renommiertesten Varieté ihrer Zeit, dem Berliner Wintergarten. Doch sie fällt beim Publikum als zu prüde durch. Da beschließt sie, nach Amerika auszuwandern: Das Geld reicht gerade für eine Fahrt in der 3. Klasse der Titanic. An Bord des Luxusliners lernt sie Matheus kennen, einen Pastor aus Berlin. Er reist mit Frau und Kind, durchlebt aber gerade eine Ehekrise. Ungeniert flirtet seine Frau, eine Tochter des kaiserlichen Hofbankiers, mit einem Engländer, der sich höchst verdächtig benimmt. Tatsächlich ist er ein Spion der britischen Krone. Der Zusammenstoß der Titanic mit einem Eisberg stürzt die Reisenden in einen Mahlstrom aus Wasser und Eis und setzt Liebe und Freundschaft einer weiteren Zerreißprobe aus.

Editionen (6)

ISBN9783836806220
VerlagRADIOROPA Hörbuch
Erscheinungsdatum09.09.11

Rezensionen & Bewertungen

11 Bewertungen

4 Rezensionen

4,1

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  • wolkenwehe
    wolkenwehe

    66 Follower

    Fesselnd, gute Einbindung des Titanic-Untergangs in den historischen Hintergrund der Vorkriegszeit. Abstriche nur für die Abhandlung der Zeit nach dem Untergang bis zum Happyend im Zeitraffer.

    5. Juni 2023

  • julia_bhrmnn
    julia_bhrmnn

    156 Follower

    3,0

    Ich war schon immer fasziniert von der Titanic und den vielen Geschichten und Mythen drum rum... (keine Ahnung warum) - Lange bevor Leo abgesoffen ist. Ich hatte bei diesem Buch aber leider das Gefühl, dass der Untergang zur Nebenhandlung degradiert wurde und die Haupthandlung hat mich nicht so sehr überzeugt. Interessant war der Anhang, wo vieles, das im Roman vorkam (Titanic, Inflation, 1. Weltkrieg etc.) nochmal näher beleuchtet wurde. Ansonsten: vielleicht besser Sachbücher oder Filme zum Thema. - Zwischen 2 (okay) und 3 (like) Sternen.

    8. Feb. 2023

  • doscho
    doscho

    21 Follower

    3,0

    Die Revuetänzerin Nele Stern, Pastor Matheus Singvogel mit seiner Familie und der Brite Lyman Tundale – sie alle treffen im Berlin der 1910er Jahre aufeinander und reisen auf der schicksalsträchtigen Jungfernfahrt der Titanic mit. Ihr Leben und ihre Verbindungen werden in diesem Roman erzählt. Die Bücher des Autors Titus Müller machten für mich immer eine Mischung aus Liebesdramen und religiösen Fragen vor historischem Hintergrund aus. Das hat man hier zwar auch, aber auf eine Art und Weise, die mir persönlich eher weniger zusagte. Zunächst zum Historischen und damit dem für mich größten Aufreger des Buches. Damit man mich hier nicht falsch versteht: Man kann lang und breit über Sinn und Unsinn von Anhängen in Historischen Romanen diskutieren und im Grunde genommen finde ich es gut, wenn historische Fakten am Ende des Romans erklärt und dargestellt werden. Was ich jedoch absolut nicht haben kann, ist, wenn ich den Eindruck habe, dass nur dadurch der historische Roman zum historischen Roman wird. Das scheint mir hier der Fall zu sein, auch wenn bereits in den letzten Zügen des Romans historische Eckpunkte nach dem Untergang der Titanic angerissen werden. Die stolzen 30 Seiten Anhang bilden den historischen Kern dieses Romans. Provokant gesagt: Erst nach dem Ende des Romans wird dieser historisch. Denn der Hauptanteil des Romans bildet das Beziehungsgeflecht der Protagonistinnen und Protagonisten. Zwar wirkt dieses stellenweise doch recht konstruiert, dennoch hat Müller die Dramatik und die Gewissensbisse der einzelnen Charaktere recht gut herausgearbeitet. Höhepunkt des Romans ist natürlich dann auch der Untergang, bei dem sich recht deutlich zeigt, wer auf welcher Seite steht und wer welchen Charakter hat. Mit Matheus Singvogel, einem Pastor, sollte man eigentlich einen recht hohen Anteil an religiösen Situationen erwarten können, tatsächlich hatte ich jedoch überraschenderweise den Eindruck, dass dieser bei „Tanz unter Sternen“ recht gering ausgefallen ist. Zwar sind diese vorhanden, aber ich hatte den Eindruck, sie bleiben hinter den viel stärker hervortretenden Beziehungsdramen deutlich zurück. Es sollte also zusammenfassend klar sein, dass ich mit diesem Roman so meine Probleme hatte. Ich weiß, Titus Müller kann es besser, muss aber auch sagen, dass wohl meine Erwartungen an das Buch zu hoch waren – immerhin ist der Untergang der Titanic ja doch ein recht bekanntes Geschichtsthema. So bleibt gerade noch eine durchschnittliche Bewertung.

    12. Sept. 2024

3 von 4 Rezensionen

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