Blick ins Buch
Lyrik & Dramen
Literaturstreit und Bocksgesang
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Über das Buch
Nach dem Literaturstreit um Christa Wolf kommt es im vereinten Deutschland zu einem tiefgreifenden Wandel im Verhältnis von literarischer Autorschaft und öffentlicher Meinung.
Mauerfall und Wiedervereinigung haben die Produktion von Literatur grundlegend verändert. Neue Formen der Erzeugung von medialer Aufmerksamkeit lassen das alte Modell kritischer Öffentlichkeit zunehmend fragwürdig erscheinen. An die Stelle von literarischer Autorschaft als moralischer Instanz tritt der Skandalautor, der durch intervenierende Texte den Kultur- und Medienbetrieb provoziert und stört.
Jürgen Brokoff fragt nach ästhetischen Formen und politischen Funktionen dieser Interventionen im öffentlichen Meinungsbildungsprozess. Am Beispiel von Christa Wolfs Erzählung »Was bleibt« und Botho Strauß` Essay »Anschwellender Bocksgesang« analysiert er die Verschlingung von Literatur und Politik im vereinten Deutschland und verknüpft auf neue Weise Aspekte der Literaturästhetik und Textinterpretation mit Fragen der Meinungsforschung.
Editionen (2)
ISBN9783835329225
VerlagWallstein Verlag
Erscheinungsdatum25.01.21
Seitenzahl152
Haupt-GenreLyrik & Dramen
Sub-GenreKritiken & Literaturwissenschaft
FormatE-Book
SpracheDeutsch
Preis13.40 €
Autorin / Autor
Über Jürgen Brokoff
Jürgen Brokoff, geb. 1968, ist Professor für Deutsche Philologie / Neuere deutsche Literatur an der FU Berlin. Seine Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte umfassen die deutschsprachige Literaturgeschichte vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Veröffentlichungen u. a.: Hass / Literatur. Literatur- und kulturwissenschaftliche Beiträge zu einer Theorie- und Diskursgeschichte (Mithg., 2019); Engagement. Konzepte von Gegenwart und Gegenwartsliteratur (Mithg., 2016); Norbert von Hellingrath und die Ästhetik der europäischen Moderne (Mithg., 2014); Geschichte der reinen Poesie (2010).
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