Artus, Morgana, Merlin, Guinevere: Seit Harper von ihrem gefährlichen Erbe erfahren hat, ist ihre Welt wie ein Kartenhaus in sich zusammengefallen. Ihre Familie verbirgt ein jahrhundertealtes Geheimnis, das den Lauf der Welt verändern könnte - und der Mann, dem Harper mehr als jedem anderen vertraut hat, hat sie in eine Falle gelockt. Nun hat Harper nur ein Ziel: Sie muss ihre Schwester beschützen. Sie ahnt nicht, dass ein uralter Feind bereits die Verfolgung aufgenommen hat …
Kann Harper ihre Bestimmung erfüllen? Jewel & Blade. Die Hüter von Camelot ist der packende Abschluss der Fantasy-Dilogie von Bestsellerautorin Anne Lück. Sprecherin Pia-Rhona Saxe erweckt die Tafelrunde mit ihrer Stimme zum Leben.
Wie schon in meiner Rezi zu Band 1 angemerkt, hatte ich mir unter der Story etwas ganz anderes vorgestellt 🤷♀️
In diesem Band haben wir (wie ich mir gewünscht habe) mehr fantasy, und wir erfahren mehr über die Hintergründe der Erben. Trotzdem hätte ich mir noch etwas mehr Infos zu den Rittern der Tafelrunde gewünscht.
Aber trotzdem hatte ich Spaß dabei. Und die verschiedenen POVs in diesem Teil haben dem ganzen noch etwas mehr Tiefe gegeben.
Allerdings war der Plot mehr als vorhersehbar 😅
Ich bleibe bei "vielleicht"
21. Sept. 2025
3,5
Etwas besser als Teil 1 🥰
Wie schon in meiner Rezi zu Band 1 angemerkt, hatte ich mir unter der Story etwas ganz anderes vorgestellt 🤷♀️
In diesem Band haben wir (wie ich mir gewünscht habe) mehr fantasy, und wir erfahren mehr über die Hintergründe der Erben. Trotzdem hätte ich mir noch etwas mehr Infos zu den Rittern der Tafelrunde gewünscht.
Aber trotzdem hatte ich Spaß dabei. Und die verschiedenen POVs in diesem Teil haben dem ganzen noch etwas mehr Tiefe gegeben.
Allerdings war der Plot mehr als vorhersehbar 😅
Ich bleibe bei "vielleicht"
„Die Hüter von Camelot“ von Anne Lück ist der Abschluss ihrer „Jewel & Blade“-Dilogie. Eine Urban Fantasy Reihe, die der Artus-Sage neues Leben einhaucht.
Excalibur ist geschmiedet und wieder in den Händen Artus‘. Dieser entpuppt sich allerdings nicht als der sagenhafte König, der England retten, sondern als der Bösewicht, der gemeinsam mit Morgana die Weltherrschaft an sich reißen will. Auch der Erbe Merlins scheint auf der dunklen Seite zu stehen. Wie sollen die titelgebenden Hüter Camelots da bestehen?
Gar nicht, wäre die korrekte Antwort. So gerne ich Bücher von Anne Lück lese, aber mit dieser Prämisse hat sie etwas zu hoch gepokert. Doch bevor wir uns ins Spoiler-Territorium begeben, fangen wir mit dem Positiven an:
Meine Kritikpunkte an „Die Hüter von Camelot“ beziehen sich nämlich rein auf den Inhalt – technisch ist dieses Buch genau das, was ich erwartet und erhofft hatte: charmante Urban Romantasy, die kurzweilig und schön zu lesen ist.
Es gibt in diesem Band mehr Erzählperspektiven, was ich stets begrüße. Viele namhafte Nebencharaktere aus „Die Wächter von Knightsbridge“ rücken hier in den Vordergrund – darunter zum Beispiel Willow und Ada, die ihre eigene und dabei auch noch zuckersüße Liebesgeschichte erzählen dürfen.
Der Plot ist auch in diesem Band sehr glatt gebügelt. Das Spannungslevel und Erzähltempo bleiben nahezu von Anfang bis Ende auf dem gleichen Level, es gibt lediglich ein paar Ausschläge bei zentralen Wendepunkten und dem Showdown.
Die Charakterentwicklung bei den Nebencharakteren ist groß, die Protagonisten stagnieren ein wenig. Allerdings waren die beiden auch schon ziemlich „formvollendet“ im ersten Band.
Ab hier möchte ich nun über meine inhaltlichen Kritikpunkte sprechen, also lest nur weiter, wenn Ihr das Buch bereits gelesen habt oder mit Spoilern leben könnt!
Am Ende von „Die Wächter von Knightsbridge“ wird enthüllt, dass Lark der Erbe Merlins ist und seine beiden vermeintlich besten Freunde Morgana und Artus sind. Der Cliffhanger des ersten Bandes ist somit quasi der Verrat Larks an Harper. In „Die Hüter von Camelot“ wird dieser „Verrat“ bereits im ersten Drittel aufgelöst: Lark stand unter Zugzwang, weil Morgana und Artus seine Geschwister quasi als Geiseln hielten. Dies kommt wenig überraschend, deshalb hätte mir zB auch die Enthüllung, dass Artus und Morgana zusammenarbeiten als schockierende Wendung und Cliffhanger für den ersten Band gereicht. Zudem verzeihen ihm dann alle nahezu sofort, was ich einerseits gut finde, andererseits hätte man ihm auch verzeihen können, ohne gleich wieder kuschelig zu werden.
Harper wird gleich so kuschelig, dass die beiden kurz danach direkt Sex haben. Keine 5 Minuten, nachdem Harpers Großmutter gestorben ist. Keine 20 Meter vom Todesbett ihrer Oma entfernt. Das ist wirklich geschmacklos.
Zudem wird in der kurzen Zeitspanne, in der die Gruppe Lark noch für einen Verräter hält, wieder eine gewisse romantische Anziehung zwischen Archer und Harper aufgebaut. Wozu? Zumal er dann am Ende mit Harry „verpaart“ wird, dem einzig anderen Single aus der Gruppe. Zwar finde ich die Repräsentation von LGBTQ+ super, aber es hat einen gewissen Beigeschmack, dass Archer so benutzt wird, um unnötige Spannung zwischen dem primären Liebespaar aufzubauen. Gleichzeitig wird nie thematisiert, dass er queer ist bis das dann als quasi Fußnote zum Abschluss erwähnt wird. Das hätte man in meinen Augen schöner lösen können. Generell mag ich es nicht, wenn eine Charaktergruppe nur für das ultimative Happy End in Pärchen aufgeteilt wird.
Doch das Schlimmste für mich ist, dass Morgana am Ende wieder nicht besiegt, sondern nur vorläufig weggesperrt wird. Derselbe Kampf wird sich also irgendwann bei einer weiteren Generation wiederholen. All die Gräueltaten, die Morgana und Artus begangen haben – umsonst und scheinbar ohne Konsequenzen. Dabei haben nicht nur die Wächter Verluste erlitten, es werden auch ziemlich viele Zivilisten getötet.
Fazit:
Anne Lück steht für mich für kurzweilige, unterhaltsame Urban Romantasy – und genau das liefert sie hier auch mit „Die Hüter von Camelot“. Ihre Bücher lassen sich unheimlich gut lesen mit dem perfekten Maß an Tempo und Unterhaltungswert. Genau das Mittelmaß zwischen zu oberflächlich oder zu ausschweifend. Die perfekte Lektüre für Zwischendurch. Technisch ist dieser Band auch wieder genau, was ich mir gewünscht habe, inhaltlich habe ich aber einige persönliche Kritikpunkte, die anderen Lesern wiederum richtig gut gefallen könnten. Die Reihe ist auf jeden Fall empfehlenswert, ihre „Silver & Poison“-Dilogie gefällt mir allerdings besser. 3/5 Sterne.
16. Mai 2025
3,0
„Die Hüter von Camelot“ von Anne Lück ist der Abschluss ihrer „Jewel & Blade“-Dilogie. Eine Urban Fantasy Reihe, die der Artus-Sage neues Leben einhaucht.
Excalibur ist geschmiedet und wieder in den Händen Artus‘. Dieser entpuppt sich allerdings nicht als der sagenhafte König, der England retten, sondern als der Bösewicht, der gemeinsam mit Morgana die Weltherrschaft an sich reißen will. Auch der Erbe Merlins scheint auf der dunklen Seite zu stehen. Wie sollen die titelgebenden Hüter Camelots da bestehen?
Gar nicht, wäre die korrekte Antwort. So gerne ich Bücher von Anne Lück lese, aber mit dieser Prämisse hat sie etwas zu hoch gepokert. Doch bevor wir uns ins Spoiler-Territorium begeben, fangen wir mit dem Positiven an:
Meine Kritikpunkte an „Die Hüter von Camelot“ beziehen sich nämlich rein auf den Inhalt – technisch ist dieses Buch genau das, was ich erwartet und erhofft hatte: charmante Urban Romantasy, die kurzweilig und schön zu lesen ist.
Es gibt in diesem Band mehr Erzählperspektiven, was ich stets begrüße. Viele namhafte Nebencharaktere aus „Die Wächter von Knightsbridge“ rücken hier in den Vordergrund – darunter zum Beispiel Willow und Ada, die ihre eigene und dabei auch noch zuckersüße Liebesgeschichte erzählen dürfen.
Der Plot ist auch in diesem Band sehr glatt gebügelt. Das Spannungslevel und Erzähltempo bleiben nahezu von Anfang bis Ende auf dem gleichen Level, es gibt lediglich ein paar Ausschläge bei zentralen Wendepunkten und dem Showdown.
Die Charakterentwicklung bei den Nebencharakteren ist groß, die Protagonisten stagnieren ein wenig. Allerdings waren die beiden auch schon ziemlich „formvollendet“ im ersten Band.
Ab hier möchte ich nun über meine inhaltlichen Kritikpunkte sprechen, also lest nur weiter, wenn Ihr das Buch bereits gelesen habt oder mit Spoilern leben könnt!
Am Ende von „Die Wächter von Knightsbridge“ wird enthüllt, dass Lark der Erbe Merlins ist und seine beiden vermeintlich besten Freunde Morgana und Artus sind. Der Cliffhanger des ersten Bandes ist somit quasi der Verrat Larks an Harper. In „Die Hüter von Camelot“ wird dieser „Verrat“ bereits im ersten Drittel aufgelöst: Lark stand unter Zugzwang, weil Morgana und Artus seine Geschwister quasi als Geiseln hielten. Dies kommt wenig überraschend, deshalb hätte mir zB auch die Enthüllung, dass Artus und Morgana zusammenarbeiten als schockierende Wendung und Cliffhanger für den ersten Band gereicht. Zudem verzeihen ihm dann alle nahezu sofort, was ich einerseits gut finde, andererseits hätte man ihm auch verzeihen können, ohne gleich wieder kuschelig zu werden.
Harper wird gleich so kuschelig, dass die beiden kurz danach direkt Sex haben. Keine 5 Minuten, nachdem Harpers Großmutter gestorben ist. Keine 20 Meter vom Todesbett ihrer Oma entfernt. Das ist wirklich geschmacklos.
Zudem wird in der kurzen Zeitspanne, in der die Gruppe Lark noch für einen Verräter hält, wieder eine gewisse romantische Anziehung zwischen Archer und Harper aufgebaut. Wozu? Zumal er dann am Ende mit Harry „verpaart“ wird, dem einzig anderen Single aus der Gruppe. Zwar finde ich die Repräsentation von LGBTQ+ super, aber es hat einen gewissen Beigeschmack, dass Archer so benutzt wird, um unnötige Spannung zwischen dem primären Liebespaar aufzubauen. Gleichzeitig wird nie thematisiert, dass er queer ist bis das dann als quasi Fußnote zum Abschluss erwähnt wird. Das hätte man in meinen Augen schöner lösen können. Generell mag ich es nicht, wenn eine Charaktergruppe nur für das ultimative Happy End in Pärchen aufgeteilt wird.
Doch das Schlimmste für mich ist, dass Morgana am Ende wieder nicht besiegt, sondern nur vorläufig weggesperrt wird. Derselbe Kampf wird sich also irgendwann bei einer weiteren Generation wiederholen. All die Gräueltaten, die Morgana und Artus begangen haben – umsonst und scheinbar ohne Konsequenzen. Dabei haben nicht nur die Wächter Verluste erlitten, es werden auch ziemlich viele Zivilisten getötet.
Fazit:
Anne Lück steht für mich für kurzweilige, unterhaltsame Urban Romantasy – und genau das liefert sie hier auch mit „Die Hüter von Camelot“. Ihre Bücher lassen sich unheimlich gut lesen mit dem perfekten Maß an Tempo und Unterhaltungswert. Genau das Mittelmaß zwischen zu oberflächlich oder zu ausschweifend. Die perfekte Lektüre für Zwischendurch. Technisch ist dieser Band auch wieder genau, was ich mir gewünscht habe, inhaltlich habe ich aber einige persönliche Kritikpunkte, die anderen Lesern wiederum richtig gut gefallen könnten. Die Reihe ist auf jeden Fall empfehlenswert, ihre „Silver & Poison“-Dilogie gefällt mir allerdings besser. 3/5 Sterne.
"Vielleicht war es einfach zu viel. Zu viel, was in letzter Zeit passiert war und was jetzt irgendwas in meinem Kopf kaputt gemacht hatte. In meinem Herzen." 💔🗡
Oh. Mein. Gott!!!! Was ist das für ein (fast) Ende!!?!? Dieses Buch hat mich wirklich gebrochen! 🥲
Ich mochte die Version der Artus-Saga wirklich sehr gern. Eine tolle Interpretation. Die Handlung, die Charaktere - sehr sehr toll! ♡
Harper und Lark ♥️😭
5. Apr. 2025
4,5
"Vielleicht war es einfach zu viel. Zu viel, was in letzter Zeit passiert war und was jetzt irgendwas in meinem Kopf kaputt gemacht hatte. In meinem Herzen." 💔🗡
Oh. Mein. Gott!!!! Was ist das für ein (fast) Ende!!?!? Dieses Buch hat mich wirklich gebrochen! 🥲
Ich mochte die Version der Artus-Saga wirklich sehr gern. Eine tolle Interpretation. Die Handlung, die Charaktere - sehr sehr toll! ♡
Harper und Lark ♥️😭