Blick ins Buch

Romane

Jeder Tag ist Muttertag

3,5(14)
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Deutsch
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Über das Buch

Längst haben es die Nachbarn aufgegeben, mit Evelyn und Muriel Axon Kontakt zu pflegen. Das ist Evelyn, die früher gelegentlich als Medium arbeitete und sich von Geistern verfolgt fühlt, nur recht. Zusammen mit ihrer Tochter verbarrikadiert sie sich in ihrem Haus, das mehr und mehr verfällt. Mit den Sozialarbeitern, die ihre geistig behinderte Tochter fördern wollen, wird sie schnell fertig. Aber wie soll sie mit Muriels Schwangerschaft und dem Kind, wenn es denn mal da ist, umgehen? Isabel Field ist als neue Sozialarbeiterin davon überzeugt, den Widerstand der Axon-Damen zu brechen. Sie ist ähnlich verbissen und starrköpfig wie Evelyn. Und hat ebenso viele Probleme: einen sexuell sehr aktiven Vater, der seine Eroberungen in den Waschsalons der Kleinstadt macht, und einen schwärmerischen, aber angstgetriebenen Liebhaber, Colin Sidney, der Abendklassen besucht, um seiner dominanten Frau zu entkommen. Wäre da noch Muriel. Sie scheint ganz offensichtlich ein eigenes Leben zu haben, von dem weder ihre Mutter noch die Sozialarbeiter etwas ahnen. Und man fragt sich, ob Muriel wirklich so behindert ist, wie alle glauben.

Editionen (2)

ISBN9783832198237
VerlagDuMont Buchverlag
Erscheinungsdatum20.04.16
Seitenzahl256

Rezensionen & Bewertungen

14 Bewertungen

4 Rezensionen

3,5

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  • beiute
    beiute

    3 Follower

    3,0

    Ein tragisch-schwarzhumorisches Buch, mit gesellschaftlicher Kritik am britischen Sozialsystem. Sehr ungewöhnliche Charaktere, aber das macht die Autorin aus. Hat auch krimihafte Züge. Ich musste bissi reinkommen, dann hat es sich aber sehr flott und spannend, gelesen.

    25. Mai 2025

  • rianonne
    rianonne

    11 Follower

    Abbruch nach nur 18 Seiten ...

    3. Dez. 2022

  • manfredo
    manfredo

    6 Follower

    5,0

    Viel Drama, aber hat mir gut gefallen. Werde die Fortsetzung auch lesen

    13. Aug. 2025

3 von 4 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Hilary Mantel

HILARY MANTEL, geboren 1952 in Glossop, gestorben 2022 in Exeter, England, war nach dem Jurastudium in London als Sozialarbeiterin tätig. Für ihre Romane ›Wölfe‹ (2010) und ›Falken‹ (2013) wurde sie jeweils mit dem Booker-Preis, dem wichtigsten britischen Literaturpreis, ausgezeichnet. Bei DuMont erschien außerdem u. a. die Autobiografie ›Von Geist und Geistern‹ (2015) und zuletzt der dritte Band der Tudor-Trilogie ›Spiegel und Licht‹ (2020).

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