Fesselnder Auftakt der gefeierten Spannungstrilogie aus Island!
Bei einer schmutzigen Scheidung verliert die junge Mutter Sonja das Sorgerecht für ihren Sohn. Verzweifelt setzt sie alles daran, ihn zurückzubekommen, kann sich aber keinen teuren Anwalt leisten. Mit dem Rücken zur Wand lässt sie sich darauf ein, Kokain nach Island zu schmuggeln. Nur bis sie genug Geld hat, um für ihren Sohn zu sorgen, sagt sie sich. Doch schon bald merkt sie, dass es keinen einfachen Ausstieg aus dem rücksichtslosen Drogengeschäft gibt. Während sie dennoch verzweifelt nach einem Ausweg sucht, nimmt sie der Zollbeamte Bragi, den sie auf ihrer Schmuggelroute regelmäßig am Flughafen passiert, ins Visier. Denn er beginnt zu ahnen, dass Sonjas makelloses Auftreten eine allzu perfekte Fassade ist. Verkompliziert wird die ohnehin schon hochdramatische Situation durch die Tatsache, dass Sonja seit Neuestem in einer Beziehung mit Agla ist. Einst eine hochrangige Bankangestellte, findet sich Agla nach dem isländischen Finanzcrash in einen Skandal verwickelt und wird strafrechtlich verfolgt. Schon bald entspinnt sich zwischen Sonja, Bragi und Agla ein komplexes Netz der Kriminalität. Und viel zu spät erst bemerken sie, dass jeder Versuch, sich daraus zu befreien, sie nur noch tiefer darin verstrickt …
»Klar, sicher und nervenaufreibend spannend. Ein außergewöhnlicher Roman, der Liljas Platz als eine der herausragenden Krimiautorinnen Islands festigt.« Yrsa Sigurðardóttir
In diesem Buch geht es um Wirtschaftskriminaltät und Drogenhandel in Island.
Die Hauptcharakterin ist eine Frau, die verzweifelt versucht das Sorgerecht für ihren Sohn wieder zubekommen.
Sie ist in einem Netz von Lügen, Intrigen und Gewalt gefangen
Wird sie es schaffen, sich zu befreien?
Die Geschichte ist ein ruhiger Thriller und sehr spannend. Die einzelnen Personen habe irgendwie am Ende alle miteinander zu tun.
Bin gespannt auf den 2. TEIL....
11. März 2025
4,5
In diesem Buch geht es um Wirtschaftskriminaltät und Drogenhandel in Island.
Die Hauptcharakterin ist eine Frau, die verzweifelt versucht das Sorgerecht für ihren Sohn wieder zubekommen.
Sie ist in einem Netz von Lügen, Intrigen und Gewalt gefangen
Wird sie es schaffen, sich zu befreien?
Die Geschichte ist ein ruhiger Thriller und sehr spannend. Die einzelnen Personen habe irgendwie am Ende alle miteinander zu tun.
Bin gespannt auf den 2. TEIL....
Sonja ist verzweifelt, denn nach der Scheidung von Adam bekommt er das Sorgerecht für den neunjährigen Tomas zugesprochen. Sonja muss Geld verdienen und sie lässt sich dazu überreden in den Drogenschmuggel einzusteigen.
Regelmässig schafft sie, per Flugzeug, Koffer mit Kokain von Dänemark nach Island.
Doch am Flughafen in Reykavik sitzt ein findiger Zollbeamter. Dragi, der kurz vor der Pensionierung steht, fällt die seltsame junge Frau, die mindestens 2 bis 3-mal pro Monat in Reykjavik ankommt, auf.
Die erste Perspektive ist die Sicht von Sonja Gunnarsdottir. Sie wurde bei einem Seitensprung, von ihrem Mann und dem kleinen Sohn, in flagranti ertappt und sieht sich gezwungen in den Drogenhandel einzusteigen. Sonja redet sich ihre kriminellen Machenschaften schön und schafft Drogen in grossen Mengen nach Island. Dass sie eine ehrliche Arbeit suchen könnte, fällt ihr nicht ein. Mir ist die Protagonistin sehr schnell sauer aufgestossen. Ja, gute Frau, das sind halt die Konsequenzen, wenn man im eigenen Zuhause die Liebhaberin empfängt und sich dabei von Mann und Sohn erwischen lässt. Doch Sonja denkt auch schlauer, als ein Drogenboss zu sein und erpresst ihn. Etwas, was ordentlich schiefgeht. Auch, dass sie zwei Drogenhunde vergiftet, ist mir sauer aufgestossen.
Die beschriebenen, oft erotischen, Zusammentreffen zwischen Sonja und ihrer On-off-Beziehung haben mich zunehmend grob überlesen lassen. Denn mit der alkoholkranken Agla pflegt Sonja einen Umgang, der oft unausgeglichen ist. Agla ist sich gar nicht mal so sicher, ob sie bereit ist für eine gleichgeschlechtliche Beziehung und dabei trotzdem abhängig von der dominierenden Sonja.
Weitaus besser hat mir da die Figur von Perspektive Nummer zwei gefallen. Bragi, der enorm darunter leidet, dass er seine an Alzheimer erkrankte Frau Valdis ins Heim geben musste. Er spürt, dass es ihr dort nicht gut geht und sucht nach einer Lösung. Neben seinen privaten Problemen fällt ihm am Flughafen diese elegant gekleidete junge Frau auf, die sich seltsam benimmt. Seine Recherchen und seine Beobachtungen waren das Highlight der Geschichte.
Die dritte Perspektive ist die von Agla. Sie ist Bankangestellte und Sonjas On-off-Beziehung. Sie sucht nach Halt und Orientierung, in der Liebe und im Beruf. Denn Agla, die sich mit hochrangigen Beamten umgibt, sieht sich der Bankkrise gegenüber gestellt.
Die Autorin hat versucht (zu) viele Themen zu einem Thriller zu bündeln. Mir war das zu viel an Nebengeschichten. Man hätte meiner Meinung nach die ewigen Streitigkeiten um den kleinen Tomas und die Bettpassagen zwischen Agla und Sonja zugunsten der kriminellen Handlung streichen können. Positiv überraschen konnte mich die Autorin mit der Auflösung, wer hinter den ganzen Drogengeschäften steckt.
"Das Netz" ist der Auftakt einer Trilogie, die Reihe werde ich nicht weiter verfolgen.
8. März 2026
3,0
Sonja ist verzweifelt, denn nach der Scheidung von Adam bekommt er das Sorgerecht für den neunjährigen Tomas zugesprochen. Sonja muss Geld verdienen und sie lässt sich dazu überreden in den Drogenschmuggel einzusteigen.
Regelmässig schafft sie, per Flugzeug, Koffer mit Kokain von Dänemark nach Island.
Doch am Flughafen in Reykavik sitzt ein findiger Zollbeamter. Dragi, der kurz vor der Pensionierung steht, fällt die seltsame junge Frau, die mindestens 2 bis 3-mal pro Monat in Reykjavik ankommt, auf.
Die erste Perspektive ist die Sicht von Sonja Gunnarsdottir. Sie wurde bei einem Seitensprung, von ihrem Mann und dem kleinen Sohn, in flagranti ertappt und sieht sich gezwungen in den Drogenhandel einzusteigen. Sonja redet sich ihre kriminellen Machenschaften schön und schafft Drogen in grossen Mengen nach Island. Dass sie eine ehrliche Arbeit suchen könnte, fällt ihr nicht ein. Mir ist die Protagonistin sehr schnell sauer aufgestossen. Ja, gute Frau, das sind halt die Konsequenzen, wenn man im eigenen Zuhause die Liebhaberin empfängt und sich dabei von Mann und Sohn erwischen lässt. Doch Sonja denkt auch schlauer, als ein Drogenboss zu sein und erpresst ihn. Etwas, was ordentlich schiefgeht. Auch, dass sie zwei Drogenhunde vergiftet, ist mir sauer aufgestossen.
Die beschriebenen, oft erotischen, Zusammentreffen zwischen Sonja und ihrer On-off-Beziehung haben mich zunehmend grob überlesen lassen. Denn mit der alkoholkranken Agla pflegt Sonja einen Umgang, der oft unausgeglichen ist. Agla ist sich gar nicht mal so sicher, ob sie bereit ist für eine gleichgeschlechtliche Beziehung und dabei trotzdem abhängig von der dominierenden Sonja.
Weitaus besser hat mir da die Figur von Perspektive Nummer zwei gefallen. Bragi, der enorm darunter leidet, dass er seine an Alzheimer erkrankte Frau Valdis ins Heim geben musste. Er spürt, dass es ihr dort nicht gut geht und sucht nach einer Lösung. Neben seinen privaten Problemen fällt ihm am Flughafen diese elegant gekleidete junge Frau auf, die sich seltsam benimmt. Seine Recherchen und seine Beobachtungen waren das Highlight der Geschichte.
Die dritte Perspektive ist die von Agla. Sie ist Bankangestellte und Sonjas On-off-Beziehung. Sie sucht nach Halt und Orientierung, in der Liebe und im Beruf. Denn Agla, die sich mit hochrangigen Beamten umgibt, sieht sich der Bankkrise gegenüber gestellt.
Die Autorin hat versucht (zu) viele Themen zu einem Thriller zu bündeln. Mir war das zu viel an Nebengeschichten. Man hätte meiner Meinung nach die ewigen Streitigkeiten um den kleinen Tomas und die Bettpassagen zwischen Agla und Sonja zugunsten der kriminellen Handlung streichen können. Positiv überraschen konnte mich die Autorin mit der Auflösung, wer hinter den ganzen Drogengeschäften steckt.
"Das Netz" ist der Auftakt einer Trilogie, die Reihe werde ich nicht weiter verfolgen.
Das war mal was völlig anderes als ich sonst lese. Dafür war es echt total gut geschrieben, man konnte sich in die jew. Protagonisten hineinfühlen usw.
6. März 2024
5,0
Ziemlich spannend!
Das war mal was völlig anderes als ich sonst lese. Dafür war es echt total gut geschrieben, man konnte sich in die jew. Protagonisten hineinfühlen usw.
Bisher sehr schön aufgebaut die Story - bin gespannt, was noch kommt.
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Autorin / Autor
Über Lilja Sigurðardóttir
LILJA SIGURÐARDÓTTIR wurde 1972 in der isländischen Kleinstadt Akranes geboren und wuchs in Mexiko, Spanien und Island auf. Bereits mehrfach ausgezeichnet für ihre Theaterstücke, wurde sie mit ihrer Island-Trilogie auch einem internationalen Publikum bekannt. Der erste Band der Reihe, ›Das Netz‹, erschien 2020 bei DuMont, gefolgt von ›Die Schlinge‹ und ›Der Käfig‹ (beide 2021). 2022 erschien der Thriller ›Betrug‹ und 2023 mit ›Höllenkalt‹ der erste Teil der preisgekrönten Áróra-Reihe.